Ausstellungskonzeption für das Städtische Museum Wolfsburg

Schloss Wolfsburg

Das Stadtarchiv Wolfsburg unter der Leitung von Jörg Siegfried hat das Konzept für ein historisches Museum entwickelt, das in den Remisen des Schlosses eingerichtet werden soll.

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zwei Wohnhäuser in Falkensee

Finkenkruger Strasse 69

Zweischaligkeit ist das Prinzip des zylinderförmigen Hauses mit einem Souterrain und zwei Geschossen darüber. Als äussere Tragstruktur dient ein Zylinder aus System 180, an dessen Innenseite quadratische Holzrahmen mit Isolierverglasung befestigt sind.

Sammlung Rolf Horn

Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum Gottorf, Schleswig

Für die Sammlung Rolf Horn stellte das Schleswig-Holsteinische Landesmuseum unter der Leitung von Heinz Spielmann ehemalige Pferdestallungen zur Verfügung, die zuvor eine Sammlung volkskundlicher Objekte beherbergt hatten. Es waren langgezogene, mit vielen Stützen durchsetzte einstöckige Backsteinhäuser mit ausgebautem Spitzdach, die auf der Schlossinsel in Gottorf nach der Einnahme durch die Preussen gebaut worden waren.

Gasometer Oberhausen – Umnutzung

Europas größter Scheibengasbehälter in seiner finalen Nutzung

Es war Franz-Josef Brüggemeier, der den Gasometer Oberhausen als Ausstellungsort für Feuer und Flamme – 200 Jahre Ruhrgebiet begehrte. Nach der Schließung der benachbarten Kokerei Osterfeld war dieser größte Gasbehälter Europas funktionslos geworden.

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Dauerausstellung in der Gedenkstätte Buchenwald

Eingeladener Wettbewerb für die Dauerausstellung

Der Entwurf für die Dauerausstellung der Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar (Thüringen) verfolgte ein Konzept, das Architektur, Raum und historische Relikte miteinander verbinden wollte. Da nach der Befreiung ein Großteil der originalen Bausubstanz verschwand, wird der Ort heute durch architektonische und künstlerische Eingriffe gestaltet, die den historischen Raum rahmen, ohne ihn rekonstruktiv nachzubilden.

Im Zentrum unseres musealen Konzepts standen die Originalobjekte als Relikte, die als unmittelbare Träger von Geschichte verstanden wurden. Auch unscheinbare Gegenstände besitzen eine hohe Aussagekraft und ermöglichen einen direkteren Zugang zur Vergangenheit als reine Textvermittlung. Die Objekte sollten weitgehend für sich selbst sprechen, und von Kunstwerken im kleinbürgerlichen Geist des Nationalsozialismus flankiert werden. Texte und Dokumente hatten eine ergänzende, erklärende Funktion zu übernehmen.

Insgesamt sollte so ein Spannungsverhältnis zwischen Vergangenheit und Gegenwart entstehen, in dem Raum, materielle Überreste und symbolische Elemente zusammenwirken, um eine reflektierte und lebendige Erinnerungskultur zu fördern.

Dokumentation Dauerausstellung in der Gedenkstätte Weimar-Buchenwald

Bearbeitung:
Frances Drew Elgood
Hasso von Elm
Jürg Steiner
Manuel Weber

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Gaststättenerweiterung Gut Sarnow

bei Groß Schönebeck, Schorfheide

Die Design Agentur Berliner Zimmer entwickelte sich Anfang der 1990er Jahre rasant, indem sie ihr Betätigungsfeld zur Werbeagentur erweiterte. Auch für das neu erworbene Gut Sarnow hatte sie Großes vor. Die Baulichkeiten des Anwesens waren indessen wenig ansprechend. Den Gesellschaftern war deshalb an einer zeitgemässen Erweiterung der Gaststätte gelegen – nicht nur um den Andrang am Wochenende zu meistern, sondern auch um ein deutliches Zeichen zu setzen.

Werkstatt

Mehringdamm, Berlin-Kreuzberg

Für einen Architekten, der gerne erfindet, konstruiert und experimentiert, ist eine entsprechende Werkstatt sehr hilfreich. Neben einer Kleinstproduktionsstätte in der Crellestraße verfügte die Museumstechnik GmbH 1993 auch über eine veritable Erfinderwerkstatt – dank der engagierten Geschäftsführer Sybille Fanelsa und Uwe Kolb und dank guter Mitarbeiter wie Fred Maikowski, der hier gerade eine Langfeldleuchte montiert. Zu erkennen ist im Hintergrund auch ein Schwerlaststromschienensystem mit Museumsspots und rechts im Bild eine Vitrine für Berliner Kunsthändler. Der allseits beliebte so genannte 28-Rohr-Tisch dient in dieser Werkstatt als Arbeitsfläche. Zusätzlicher Platz war gefragt!

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Vorbau – »Chinas Goldenes Zeitalter – Die Tang-Dynastie (618–907 n. Chr.) und das kulturelle Erbe der Seidenstraße«

Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund

Für die zweite große China-Ausstellung in Dortmund mit dem Titel Chinas Goldenes Zeitalter – Die Tang-Dynastie (618–907 n. Chr.) und das kulturelle Erbe der Seidenstraße mit Objekten aus der Partnerstadt Xian galt es, im Stadtbild präsent zu sein. Ein von uns entworfener Vorbau reichte über den vierspurigen viel befahrenen Königswall, an dem auch die von uns eingerichtete Museumserweiterung steht.

Museumserweiterung – Sonderausstellungsfläche

Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund

Das Dortmunder Büro Gustav Schulze baute über einer Tiefgarage ein Bürohaus für städtische Verwaltungen. Dem Museumsdirektor Wolfgang E. Weick gelang es, das Erdgeschoss des an sein Haus grenzenden Neubaus für Sonderausstellungen zu mieten und das Museum um 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche auf insgesamt 5500 Quadratmeter zu erweitern.

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Sahu-Rê-Tempel

Anbau am Ägyptischen Museum Berlin-Charlottenburg

Im 19. Jahrhundert gelangten ägyptische Architekturfragmente des Sahu-Rê-Tempels in großer Zahl nach Berlin, um dereinst im Neuen Museum aufgestellt zu werden. Dazu ist es nicht gekommen; die Teile lagerten im Freien und wurden im Krieg durch Brandeinwirkung stark beschädigt. In den 1980er Jahren begannen Restauratoren damit, die Einzelteile zusammenzufügen.

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