Orangerie Schloss Charlottenburg, Berlin
Der für die Orangerie 83 errichtete Garderoben-Zeltvorbau wurde für die Präsentation eines Bühnenprospekts von Achim Freyer umgenutzt, indem dieser die textile Eindeckung durch Theaterleinen ersetzte.
Szenografie, Design, Architektur
Orangerie Schloss Charlottenburg, Berlin
Der für die Orangerie 83 errichtete Garderoben-Zeltvorbau wurde für die Präsentation eines Bühnenprospekts von Achim Freyer umgenutzt, indem dieser die textile Eindeckung durch Theaterleinen ersetzte.
Orangerie Schloss Charlottenburg, Berlin
Zwischen der Orangerie und der Eosander-Kapelle befindet sich ein 8 mal 8 m großer quadratischer Raum. Jürg Steiner legte bei Ausstellungen in der Orangerie aus dramaturgischen Gründen Wert darauf, den Rundgang hier zu starten, sodass das Publikum in einem Zug den 110 m langen Bau begehen kann. Der Eingangsbereich fungiert als Kassenraum. Im Falle der »Orangerie« waren hier noch Bücherstände unterzubringen, sodass für die Garderobe eine Lösung ausserhalb des Hauses zu finden war: eine freitragende Tonne, 8 m breit, 6 m tief und 4 m hoch, aussen mit wasserdichter Folie bespannt und innen mit nichtbrennbarem Textil ausgekleidet.
Fasanenstrasse 70, Berlin-Charlottenburg
Bernd Seidel, ein renommierter Berliner Kunsthändler, eröffnete in der Fasanenstraße einen weiteren Verkaufsraum neben seinem Geschäft in Berlin-Schöneberg. Schweren Herzens trennte man sich von einer teuren Holzvertäfelung, die der Vormieter hinterlassen hatte, und schuf helle, elegante Räume, in denen die vorwiegend aus dem Barock stammenden Kunstgegenstände ideal zur Geltung kamen.
Berlin-Charlottenburg
Nachdem im Vorjahr der groß angelegte Vorbau zwar sinnvoll, aber zu teuer war, beauftragten die Internationalen Filmfestspiele das Büro Steiner mit einer einfacheren Version. Man montierte vier umlaufende quaderförmige Balken aus Mero-System an vier prismatische Stützen, die mit Stoffbahnen etwas Masse bekamen.
Berlin-Charlottenburg
Beauftragt von den Internationalen Filmfestspielen, entwarf Jürg Steiner mit der Werbeagentur Löhlein und Schonert einen repräsentativen Vorbau für das Festival im Zoo Palast – eine 1982 erstmals realiserte Einrichtung, die Stars und Gästen gestattete, das Gebäude von der Vorfahrt bis zum Eingang trockenen Fußes zu erreichen.
Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg
Da der Hauptzugang des ehemaligen Kunstgewerbemuseums direkt an der Berliner Mauer lag, wurde bei der Wiederherstellung der Hintereingang im Süden zum Haupteingang. Als Kassenraum kostruierte Jürg Steiner einen Vorbau, den Ulrich Eckhardt, der Leiter der Berliner Festspiele GmbH, »Schinkenzelt« taufte.
Renaissance-Theater Berlin-Charlottenburg
Das 1926 in einen bestehenden Versammlungssaal eingebaute Theater in bezauberndem Art Deco Stil ist eines der Meisterwerke des Architekten Oskar Kaufmann und des Innenraumkünstlers Cesar Klein. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Kassenhalle »arisiert«.