Ein von der Firmenzentrale in Mailand abgesegneter Vorentwurf der Bremer Planungsgruppe Gosche, vertreten durch Michael Dehler, bildete die Grundlage für den Planungs- und Bauprozess einer neuen Vertriebs- und Sortimentspflegestruktur des renommierten Unternehmens.
1989 wurde Jürg Steiners Büro beauftragt, mit dem Gründungsdirektor der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Gerhard Schoenberner und dem Architekten Dietrich von Beulwitz, die Innenarchitektur und die Dauerausstellung zum 50. Jahrestag der berüchtigten Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1992 zu betreuen.
Nach der Wiedervereinigung übernahm das Deutsche Historische Museum mit dem im Zeughaus untergebrachten Museum für Deutsche Geschichte auch dessen Immobilie.
Joachim Karig, Stellvertretender Direktor des Ägyptischen Museums, bat das Büro Steiner um einen Entwurf für die Eingangsgestaltung der groß angekündigten Ausstellung ›Pharaonendämmerung‹ über Jean François Champollion, dem es gelungen war, die altägyptische Schrift zu übersetzen.
Das östlich vom Martin-Gropius-Bau gelegene Gelände der Topographie des Terrors war Zentrum des nationalsozialistischen Staats- und Parteiunterdrückungsapparats. Nach dem Krieg geriet das Gelände in Vergessenheit. 1987 wurde mit den Ausgrabungen des ehemaligen Zellentrakts für die Ausstellungshalle begonnen.
Musée national d’art moderne Centre Georges Pompidou, Paris
Nach der Ausstellung, Joseph Beuys – Skulpturen und Objekte sollte die Installation »Plight« nicht wieder zurück zur Galerie Anthony D’Offay nach London, sondern ins Centre Pompidou. Auf Veranlassung von Heiner Bastian lieferten wir die entsprechenden Zeichnungen – der Raum sollte gleich sein wie in London und Berlin –, halfen in Paris bei der Raumdefinition und Hasso von Elm leitete den den Aufbau. (Die Abbildung in schwarz-weiss ist aus dem Katalog von Heiner Bastian: Joseph Beuys – Skulpturen und Objekte, München 1988, die farbigen Fotos machte Hasso von Elm beim Aufbau in Paris.)
Unter dem folgenden Link ist ein Video der Installation zu sehen, das vom Centre Pompidou erstellt wurde.
Für die Ausstellung der Schätze, die im 19. Jahrhundert in der Meroë-Pyramide Nr. 15 im Sudan gefunden wurden, sollte nach einer Idee von Dietrich Wildung im Hof des Ägyptischen Museums in Berlin-Charlottenburg und der Residenz in München eine Pyramide erstellt werden, die in ihrer Form der zum Teil abgetragenen des Originals entspricht.
Das in den 1950er Jahren aus Ruinen errichtete Museum am Ostwall hat seinen Haupteingang an der namensgebenden Straße. Hinter dem Museum ist ein kleiner Park mit Skulpturen angelegt.
Da die Verwaltung des Museums neue Räume bezog, beauftragte die Senatsbauverwaltung das Büro Steiner, im frei werdenden Dachgeschoss einen Sonderausstellungsraum zu entwerfen. Gemeinsam mit dem Direktor Adriaan von Müller wurde beschlossen, ein recht dichtes Raster von Stromschienen zu legen, das in ähnlicher Form bereits für die Villa Grisebach entwickelt worden war.