Als Folge des sommerlichen direkten Sonneneinfalls in die Räumlichkeiten des alten Maschinenhauses ist ein zunehmendes Verblassen der dort präsentierten Exponate nicht auszuschließen. Außerdem erhitzt sich der Raum im Sommer auf Temperaturen, die einem Museumsbetrieb nicht zuträglich sind.
Kategorie: Maschinen
Haus jüdischer Kultur – Kalenderinstallation
Für die Dauerausstellung im ›Haus jüdischer Kultur‹ in der Alten Synagoge Essen stellten wir uns zur Aufgabe, eine interaktive kinetische Station zu entwickeln, um die Synchronisation des jüdischen mit dem gregorianischen Kalender erfahrbar zu machen.
Luisenhütte Balve, Balve-Wocklum
Es gleicht einem Wunder, dass die Luisehütte als ältester Hochofen Deutschlands weitgehend in der Ausstattung des 19. Jahrhunderts vorhanden ist. Umso wichtiger ist eine zeitgemäße Musealisierung, die es ermöglicht, die Objekte trotz des saisonalen Betriebs in ihren klimatisierten Vitrinen ganzjährig zu verwahren und mit ausgesuchten interaktiven Elementen die Geschichte der Eisengewinnung und des Eisengusses spannend zu erzählen.
›Sonnenrad‹ nabenloses Riesenrad
Muss der Gedanke, im Ruhrgebiet ein Riesenrad zu bauen, nicht sinnvollerweise die Welt über und unter Tag erlebbar machen? Und muss die Maschine deswegen nicht notwendigerweise ohne zentrale Nabe gedacht werden? Diese Fragen beantwortete das ›Sonnenrad‹ als Teil der Ausstellung ›Sonne, Mond und Sterne – Kultur und Natur der Energie‹ 1999.
Standseilbahn – Ausführung
Eine ausgeklügelte Spurkranzführung leitet die vier Wagen zum richtigen Ausweichen auf die gegenüberliegende Bahnseite – siehe auch die Entwurfsideen.
Standseilbahn – Entwurfsphase
Eine 140 m lange Standseilbahn transportiert das Publikum in der stillgelegten Kokerei vom Wiegeturm zum obersten Geschoss der Mischanlage. Insgesamt vier Wagen mit je acht Plätzen bewegen sich paarweise auf zwei Spuren.
Großtransparent am ehemaligen Kraftwerk Vockerode
Für die kulturhistorische Ausstellung mittendrin – Sachsen-Anhalt in der Geschichte wurden zwei der vier 110 m hohen Schornsteine für eine besondere Werbemassnahme genutzt. Wir entschieden uns für ein 30 x 30 m großes Transparent mit dem Logo der Ausstellung.
Lichtdecken Kunstbibliothek und Kupferstichkabinett
Im Zuge der Teilfertigstellung des Kulturforums wurde das Konzept der Lichtdecken der Sonderausstellungssäle für die Ausstellungsräume der Kunstbibliothek und des Kupferstichkabinetts adaptiert.
Lichtdecken für die Sonderausstellungssäle
Anfang der 1980er Jahre wurde mit dem Bau des Kunstgewerbemuseums nach Plänen Rolf Gutbrods als erstem Bau des Museumskomplexes am Kulturforum begonnen. In einem weiteren Bauabschnitt erhielt das Kulturforum zwei übereinanderliegende Sonderausstellungssäle.
Museum am Ostwall – Depoteinrichtung
Für das Sockelgeschoss des Museums entwickelte das Büro Steiner eine bis dahin nicht gekannte Depoteinrichtung, die zwei Systeme zur Lagerung von Bildern vereint: