Stabkronleuchter

Villa Grisebach 

Stableuchten wurden erstmals für die Eingangshalle der Villa Grisebach und für das Café Wintergarten in der Fasanenstrasse entwickelt. Kaltlichtspiegellampen mit Drehrädern sind justierbar an einem Rechteckrohr gelagert, das zur einfachen Verdrahtung aus zwei Winkeln besteht. Die Drehräder können zur akzentuierenden Lichtführung frei ausgerichtet werden, eine Eigenschaft, die das Leuchtobjekt weit über die Wirkung eines eigentlichen Kronleuchters hinaushebt.

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Kategorisiert als Licht

Literaturhaus Berlin

Fasanenstrasse 23, Berlin-Charlottenburg

Uli Böhme baute die Gründerzeitvilla, die zuvor eine Gaststätte nebst Bordell beherbergte, in konsequenter Denkmalhaltung um. Der Gründungsdirektor Herbert Wiesner unterstützte uns mit seinen profunden Kenntnissen zeitgemäßer Möblierung und die Bauherrenvertreterin der Senatsbauverwaltung, Dagmar Tanuschev, führte uns in die Feinheiten des öffentlichen Bauens ein.

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Kategorisiert als Architektur

Villa Grisebach

Auktionshaus in der Fasanenstraße 25, Berlin-Charlottenburg

Der Kunsthändler und Auktionator Bernd Schultz betraute uns mit der Innenarchitektur der im Krieg stark beschädigten Villa Grisebach, die der Architekt Hans Grisebach für seine Familie, seinen Bruder und sein Büro 1892 auf einem nur 13 m breiten Grundstück errichtete.

Käthe-Kollwitz-Museum

Fasanenstraße 24, Berlin-Charlottenburg

Dank einer Stiftung des Kunsthändlers Hans Pels-Leusden residierte 30 Jahre das Käthe-Kollwitz-Museum im ältesten Haus der Fasanenstraße, 1870 errichtet. Die Senatsbauverwaltung beauftragte den Berliner Architekten Uli Böhme mit der Sanierung der denkmalgeschützten Fassade und der Schaffung eines neuen Dachs. Als neuer Eigentümer beauftragte die Deutsche Bank den Architekten Dr. Dieter Hundertmark mit der Sanierung des Hauses.

 

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Kategorisiert als Architektur

Das andere Land

Ausländische Künstler in der Bundesrepublik

Die Ausstellung der Beauftragten der Bundesrepublik Deutschland für Ausländerfragen, Liselotte Funke, wurde von Peter Spielmann, Bochum, verantwortet. Sie fand 1986 in der Großen Orangerie des Schlosses Charlottenburg in Berlin statt.
Thematik, Objektlage, Beteiligte und Ort galt es unter einen Hut zu bringen. Heinz Ohff, der Doyen der Berliner Kulturjournalisten, urteilte im Tagesspiegel vom 30. April 1986: »Hinzu kommt, dass man trotz eines hervorragenden Ausstellungsarchitekten (Jürg Steiner hat erst eben beim Umbau der Grisebach-Villa sein Können bewiesen) die Orangerie ausstellungstechnisch nicht in den Griff bekommen hat«. Das erste Bild aus Der Tagesspiegel vom 30. April 1986 zeigt den Zugang zur Orangerie mit dem Garderobenvorbau der Ausstellung Orangerie ‘86 – Deutscher Kunsthandel im Schloss Charlottenburg.

Organisation: Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für Ausländerfragen und Deplana Kunsthalle GmbH

Die Fotos 2 bis 6 stammen aus dem Landesarchiv Berlin; Fotografin: Ingeborg Lommatzsch.

 

Grundriss

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Internationale Filmfestspiele – Vorbau am Zoo Palast

Berlin-Charlottenburg

In jedem neuen Jahr wurde eine Verbesserung der Ausstattung des Kinovorbaus in Angriff genommen. Auf dem Foto fällt auf, dass die künstliche Festbeleuchtung selbst bei Tageslicht einen deutlichen Anziehungspunkt darstellt. Besonders im trüben Licht eines Februartages konnte das künstliche Licht seine Strahlkraft noch stärker entfalten. Die warme Lichtfarbe der klaren Glühlampen mit jeweils 40 Watt Leistung verwandelte den ansonsten wenig einladenden und ungünstig „möblierten“ Bereich vor dem Kino in einen echten Treffpunkt. Die Leuchtkraft der Lampen spendete Wärme – vor allem jenen Festivalgästen, die bei kaltem Wetter stundenlang für Eintrittskarten anstanden. Auch die jährliche Adaption des grafischen Erscheinungsbildes gelang uns von Jahr zu Jahr besser.

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Internationale Filmfestspiele – Vorbau an der Kunsthalle

Berlin-Charlottenburg

Bei dem diesjährigen Filmfest waren Vorbauten an verschiedenen Orten gefordert. Stellvertretend für vier weitere Objekte ist hier eine Festarchitektur auf einem breiten, wenig frequentierten Bürgersteig vor einer Ladenpassage und der Kunsthalle (in der ersten Etage) im so genannten Bikini-Haus abgebildet: ein aus vier waagrechten Balken und vier Pfeilern errichtetes Gerüst. Die Stützen wurden allseitig verkleidet. Hauptaugenmerk war die Beleuchtung: Verschieden lange Glühlampenketten bildeten einen veritablen Kronleuchter im oberen Bereich des Gerüstrostes. In der Kunsthalle war der Filmmarkt untergebracht, in günstiger Nähe zu den Hauptspielstätten trafen sich hier Produzenten und Verleiher.

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Orangerie ‘85 Deutscher Kunsthandel

Orangerie Schloss Charlottenburg

Hohe Übereinstimmung zwischen Ort und Ausstellung kennzeichnete die vierte ›Orangerie‹. Die von einem der Mentoren der Veranstaltungsreihe, dem ehemaligen Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Leopold Reidemeister, ausgerufene Losung ›Nie gegen den Raum, immer mit dem Raum‹ wurde strikt umgesetzt: Mittig vor dem Fenster steht eine Vitrine; durch Schleiernesselbespannung der Scheiben mischt sich diffuses Hinterlicht mit Kunstlicht von oben. Die axial angeordneten Stellwände werden durch diagonale Aufstellung optimal mit Tageslicht versorgt und bilden zugleich Kabinette und offene Räume.

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Europa und die Kaiser von China

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Zeitgleich mit Ausstellung Palastmuseum Peking – Schätze aus der Verbotenen Stadt zeigten die Berliner Festspiele im Obergeschoss eine kulturhistorische Schau, die die mannigfaltigen Beziehungen zwischen chinesischer und europäischer Kultur thematisierte.

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Palastmuseum Peking – Schätze aus der Verbotenen Stadt

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Die Berliner Festspiele organisierten diese erste Ausstellung aus Beständen des Palastmuseums Peking im Erdgeschoss des Martin-Gropius-Baus unter der Leitung von Lothar Ledderose und Herbert Butz. Fast alle Objekte wurden in eigens für sie hergestellten luftdichten Vitrinen gezeigt.

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