Internationale Filmfestspiele – Vorbau am UFA Palast

Berlin-Charlottenburg

In diesem Jahr war auch das schmucklose Kino am Kurfürstendamm Spielort der Internationalen Filmfestspiele. Aus finanziellen Gründen, aber auch wegen der Gehwegtiefe, war es nicht möglich, einen Vorbau wie vor dem Zoo Palast zu erstellen.

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Internationale Filmfestspiele – Vorbau am Zoo Palast

Berlin-Charlottenburg

In jedem neuen Jahr wurde eine Verbesserung der Ausstattung des Kinovorbaus in Angriff genommen. An dem Foto fällt auf, dass die künstliche Festbeleuchtung trotz des Tageslichts einen eindeutigen Anziehungspunkt markiert. Beim trüben Licht eines Februartages konnte sich das künstliche Licht um so strahlender abheben. Die warme Lichtfarbe der klaren Glühlampen mit einer Leistung von je 40 Watt verwandelte den Ort vor dem Kino – normalerweise nicht besonders ansprechend und ungünstig ›möbliert‹ – in einen Treffpunkt.

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Orangerie ‘84 Deutscher Kunsthandel

Orangerie Schloss Charlottenburg

Die dritte ›Orangerie‹ war ein festlicher Höhepunkt des Berliner Kulturlebens. Vor allem im Mittelraum erstrahlte dieses ›Museum auf Zeit‹ als durchkomponierte Präsentation einer Verkaufsausstellung in einem historischen Ambiente. Die Platzierung der Vitrinen und Podeste war feinfühlig auf den Raum abgestimmt. Raumtrennungen durch Stellwände wurden im zentralen Raum vermieden, die Fenster mit Gazevorhängen zu ›Scheinwänden‹ geschlossen, vor denen sogar Möbel zur Geltung kamen.

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Idee, Prozess, Ergebnis

Martin-Gropius-Bau Berlin-Kreuzberg

Im Jahr des Zwischenberichts der Internationalen Bauausstellung Berlin zeigte der Stadterneuerungsbereich im Erdgeschoss des ›Martin-Gropius-Bauhauses‹, wie der Projektleiter und Gestalter Bernhard Strecker den ehrwürdigen Palast nannte, ein Projekt, das die Tendenzen behutsamer Stadtreparatur aufspürte und Visionen für Kreuzberg aufzeichnete.

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Die wiedergefundene Metropole – Neue Malerei in Berlin

Palais des Beaux-Arts, Brüssel

Der Kurator Christos M. Joachimides spürte weitsichtig die sich anbahnende Rückkehr Berlins als Metropole. Die Westberliner Künstler, von denen auf der Abbildung links ein Bild von Salomé und dahinter eines von Helmut Middendorf zu sehen ist, fanden in dem wunderbaren, vielfach gegliederten Bau von Victor Horta einen idealen Ort der Repräsentation.

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Origen y Visión – Nueva Pintura Alemana

Museo de Arte Moderno de Ciudad de México

Die letzte Station der bereits in Barcelona und Madrid gezeigten Ausstellung war Mexico City. Das dortige Museum mit seinen geschwungenen Glaswänden verfügt praktisch über keine Wände. Die zentrale Rotunde wird durch eine freitragende, vergilbte Kuppel aus glasfaserverstärktem Kunststoff beleuchtet – das Foto zeigt diese oben im Anschnitt.

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Origen y Visión – Nueva Pintura Alemana

Palacio Velázquez, Madrid

Christos M. Joachimides stellte die Ausstellung im Auftrag des Instituts für Auslandsbeziehungen mit Werken deutscher Künstler zusammen, die sich in einer lustvoll-expressiven Malerei zum Ausdruck brachten und damit internationales Renommee erlangten. In Madrid stand nach der ersten Station Barcelona der wunderbare Palacio Velázquez im Parque del Retiro zur Verfügung.

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Fragen an die Deutsche Geschichte

Dauerausstellung im Reichstagsgebäude Berlin

Die vom Deutschen Bundestag ausgerichtete Ausstellung wurde regelmässig den laufenden Ereignissen angepasst und aktualisiert. Anfang der 1980er stand das bis dahin leere Westfoyer als Erweiterungsfläche der Ausstellung zur Verfügung. Im repräsentativen Saal hinter der gigantischen Freitreppe inszenierten die Gestalter Gestalter Claus-Peter Gross und Karl-Heinz Buller im Süden die frühe Nachkriegszeit und gegenüber die späten 1960er-Jahre im Stil eines realistischen Displays.

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Museumsspot

Kompaktleuchte mit Transformator

Ihre Eigenschaften machten die Kaltlichtspiegelreflektorlampe seit den 1980er Jahre zu einem unverzichtbaren Leuchtmittel, besonders im musealen Bereich. Mit einem guten Wirkungsgrad der Niedervolthalogenlampe, mit einem Reflektor, der die Wärmestrahlung und einen Teil der roten Strahlung nicht reflektiert, wird das restliche sichtbare Spektrum, je nach Art des Spiegels, eng- oder breitstrahlend gerichtet und erscheint in reinem Weiß. Eine Herausforderung also für angehende Leuchtenbauer, denn die großen Leuchtenhersteller ließen vorerst die Lampe links liegen.

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Christo – Surrounded Islands

Neue Nationalgalerie, Berlin

Christo legte 1983 temporär Kunststoffkrägen um mehrere Inseln in der Bucht von Miami. Wann immer Christo seine vielbeachteten Arbeiten im Aussenraum verwirklicht, werden sie so minutiös und künstlerisch hochstehend dokumentiert, dass diese Zeugnisse in renommierten Kunsttempeln ausgestellt werden. Die Berliner Schau – verglaste Rahmen wurden an Stellwänden befestigt – organisierte der Fotograf Wolfgang Volz selbst.

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