Klostersturm und Fürstenrevolution – Staat und Kirche zwischen Rhein und Weser 1794/1803

Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund

Für die Ausstellungspräsentation wurden die Räumlichkeiten an den bestehenden Beleuchtungskörpern (Lichtinseln) mit raumbildenden Stoffbahnelementen versehen. Durch ihre verschiedenen Längen gliedern sie die Ausstellung in thematische Abteilungen, die mit „Cronos“ im Zentrum einen Höhepunkt im kreuzgangartigen Lichthof findet.

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Iceberg

in Zusammenarbeit mit der Tree Entertainment AG München

Im Zusammenhang mit einer Projektstudie für die Errichtung eines einzigartigen Indoor Ski Projektes entwickelte Prof. Jürg Steiner den „Iceberg“. Nach einem Apercu des Entertainment-Gurus Jörg von Hau wurde ein Gebilde nach dem Bild »Das Eismeer« von Caspar David Friedrich entworfen.

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Zucker-Museum – Eingangsbereich

Amrumer Strasse 32, Berlin-Wedding

Die Eingangssituation im Dachgeschoss des Zucker-Museums wurde einer grundlegenden Neugesaltung unterworfen.

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Verehren und Vergessen

Barock in der Baixada Fluminense

Die Aufgabe der Ausstellung „Verehren und Vergessen – Barock in der Baixada Fluminense“ besteht darin, den Besuchern auf einen Teil der Tradition Brasiliens aufmerksam zu machen, der in Mitteleuropa bisher nahezu unbekannt ist

Die Schönheit, Kraft und der Ausdruck der 60 Ausstellungsexponate soll durch die Präsentation besonders hervorgehoben werden.

Die Wände und Eingangsbereiche der Ausstellungsräume werden durch eine weiche textile Struktur bespannt. Der barockisierende Faltenwurf weist insbesondere auf die musealisierung der sakralen Kunst hin. Die Farbgebung soll in einem sinnlichen Rotton gehalten sein.

Präsentation Verehen und Vergessen

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Zucker-Museum – Aktions- und Vortragsraum

Amrumer Strasse 32, Berlin-Wedding

Im östlichen Dachgeschossbereich des Gebäudes besteht weiteres Ausbaupotentiel. Dem Wunsch der Museumsleitung gemäß, nach Schaffung eines Aktions- und Vortragsraumes zum pädagogischen Umgang mit Kindern in der Arbeit mit Zucker, wird durch die Planungsarbeiten Rechnung getragen.

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Renovierung des Verwaltungsgebäudes – 2. Bauabschnitt

Ehemaliges Stahlhüttenwerk der Arbed in Esch-sur-Alzette, Luxemburg

Auf dem Gelände des ehemaligen Stahlhüttenwerkes der Arbed in Esch-sur-Alzette, Luxemburg, wurden die ehemaligen Direktionsgebäude – Anfang des Jahrhunderts im Stile zweier Villen errichtet – für zeitgemäße Büronutzung hergerichtet. Das Konzepts des 1. Bauabschnitts konnte, während in der östlichen Villa die Arbeit aufgenommen wurde, auch im 2. Bauabschnitt verwirklicht werden. 

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„Nanolabor-molekulare Operationen“

Deutsches Museum München (Wettbewerb)

Die Dauerausstellung befindet sich im Untergeschoss des Gebäudes (700 qm). Die Wechselausstellung wird auf den Seitengalerien des Erdgeschosses gezeigt (200 – 500 qm). Das Ausstellungskonzept integriert die Bereiche: Beobachten, Analysieren, Gestalten und Anwenden. Zur Versinnbildlichung der nicht greifbaren Thematik steht ein kreisförmiges Raumgebilde im Zentrum der Aufmerksamkeit, das in seiner Gestalt ein milliardenfach vergrößertes Modell der „NanoWelt“ zeigt. Von diesem Zentrum, dem Bereich des Beobachtens, wird in einem nichtlinearen Verlauf zu den Bereichen Analysieren und Gestalten übergeleitet. Dieser nichtlineare Verlauf dient der interaktiven Didaktik der Ausstellung.

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Temporäre Inszenierung

Anregung für bauliche Veränderung

Unser Vortrag, gehalten am 6. Dezember 2002 im Von der Heydt-Museum in Wuppertal, thematisierte die Rolle temporärer architektonischer Inszenierungen als Impulsgeber für dauerhafte bauliche Veränderungen. Anhand zahlreicher internationaler Beispiele – von Las Vegas über den Martin-Gropius-Bau in Berlin bis hin zum Kraftwerk Vockerode – zeigten wir, wie temporäre architektonische Eingriffe nicht nur bestehende Räume neu interpretieren, sondern oft auch langfristige gestalterische Entwicklungen anstoßen können. Dabei geht es nicht nur um die Arbeit von Architekten und Ingenieuren, sondern auch um den Einfluss von Gärtnern, Künstlern und der Bevölkerung selbst. Die temporäre Architektur wird als kreatives und flexibles Mittel verstanden, um neue Nutzungsperspektiven für bestehende Gebäude zu eröffnen und städtische Räume kulturell aufzuwerten. Der Vortrag stellte die These zur Diskussion, dass temporäre Gestaltung dauerhaftes Bauen inspirieren kann – und beleuchtete gleichzeitig die Grenzen und Risiken solcher Übergangsarchitekturen.

Vortrag »Temporäre Inszenierung als Anregung für bauliche Veränderung«

Historic Exhibitions in Former Industrial Plants and Other Non-Museum Like Environments

Lecture by Prof. Jürg Steiner at the National Historic Museum, Rio de Janeiro

On October 10, 2002, Jürg Steiner gave a remarkable lecture during the congress celebrating the 100th anniversary of the National Historic Museum in Rio de Janeiro, Brazil.

In his talk, Jürg Steiner described how, over the past ten years, numerous decommissioned industrial facilities in Germany have been transformed into spaces for a wide variety of cultural uses. The goal of these transformations was to put the sites to economically meaningful use while avoiding their demolition. Under German law, demolition would have required the complex and costly removal of all toxic materials from the buildings and the soil.

These buildings are able to support historic exhibitions in another way than museums do. Like a film set, but filled with the aura of an original exhibit, a new way of synchronizing the objects with the galleries is to be found. 

Some outstanding examples of these successful repurposings include:

Further examples of such “mises en scène”, whether temporary or permanent, will explain the methods of design, and show the dramaturgical, story-telling way of working in such projects.

The full lecture is available here as a PDF.

Collaboration:
Maike Pagel
Anke Schorsch
Martin Schoch

»Wasser~fälle. An Rhein und Maas«

Ausstellung auf vier Schubleichtern im Medienhafen Düsseldorf

Das Ziel, eine Ausstellung nicht nur über Wasser, sondern auch auf dem Wasser zu veranstalten, wurde im Auftrag der Euroga 2002plus im Zeitraum 15. Juni bis 13. Oktober 2002 im Düsseldorfer Medienhafen realisiert. Die Umnutzung von vier Schubleichtern als Ausstellungsräume formt ein »Wasseratrium«, aus dem in der Mitte eine hohe Dalbe ragt, ein Stahlpylon, der Schiffen und der Marina zur Befestigung dient. Darüber hinaus entstand so eine umlaufende, überdachte Galerie – einem Kreuzgang nicht unähnlich. Die Galerie ist dadurch Teil der durchgängigen neuen Ebenen und Ort der Vogelschau-Einsicht in die Laderäume, die eher einem klassischen Ausstellungsraum gleichen – Boden, vier Wände und Licht von oben. Der Luftraum der Decks wird von einer Konstruktion aus Stahlspanten überwölbt, mit flächigen, verzinkten Stahlblechkassetten ausgefacht. Gerade diese matt spiegelnde, gebogene Decke spielt im Konzert der umliegenden Gebäude mit, um dabei eine technische und gestalterische Synthese zwischen Umfeld, Schiff und Ausstellungsraum zu erzeugen. Ausstellungsdauer Düsseldorf 15. Juni bis 13. Oktober 2002

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