KulturDeck Glauchau

Europäischer Wettbewerb für ökologische Stadtsanierung, 2. Platz

Der Entwurf griff unmittelbar die bauliche Situation des Wettbewerbsgrundstücks auf, er verzichtete auf großflächigen Abriss, genauso wie auf spektakuläre Zeichen und formale Eingriffe jenseits sachlicher Funktion.

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Ausstellungsräume in der Siegessäule

Berlin-Tiergarten

Im Sockel der Siegessäule, dem mitten im Tiergarten gelegenem stadtbekanntem Monument und beliebtem Aussichtsturm, befanden sich ungenutzte Räume, die in privater Initiative zu Ausstellungsräumen umgenutzt wurden. Insgesamt dreizehn Räume nehmen eine Ausstellung zur Denkmalgeschichte wichtiger europäischer Hauptstädte und natürlich zur Siegessäule auf. Denkmalschutz, Stadtplanung, feuerpolizeiliche Auflagen und die Vorschriften der Versammlungsstättenverordnung bilden den Hintergrund, der Engagement und unkonventionelle Lösungen erforderte.

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Kategorisiert als Architektur

Gegen den Strom

Kunstgewerbemuseum Dresden

In weniger als drei Wochen hat der neue Direktor des Dresdner Kunstgewerbemuseums, André van der Goes, auf Schloss Pillnitz unkonventionell die Wiedereröffnung der Ausstellungsräume nach der verheerenden Flut mit einer Sonderausstellung bewirkt. Die zwölf Partnerstädte Dresdens wurden gebeten, jeweils einige Stücke aus Ihren Sammlungen in einem eigenen Raum zu zeigen. Das Büro Steiner hat ohne Honorar geholfen und vorgeschlagen, die Kronleuchter mit Hussen zu versehen, eine neue blendfreie Punkt-Beleuchtung an der Abhängung der Kronleuchter zu montieren und Wasser im Zentrum des szenisch zu beleuchten und zu bewegen, um die Erinnerung an Flut und Flucht zu evozieren.

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Renovierung und Ertüchtigung von zwei villenartigen Gebäuden – 1. Bauabschnitt

Ehemaliges Stahlhüttenwerk der Arbed in Esch-sur-Alzette, Luxemburg

Auf dem Gelände des ehemaligen Stahlhüttenwerkes in Esch-sur-Alzette, Luxemburg, wurde das Verwaltungsgebäude – Anfang des Jahrhunderts als Direktionsvilla errichtet – für eine repräsentative Büronutzung hergerichtet. Architektonische Eingriffe setzten wir fragmentarisch ein, wo sie die zukünftige Nutzung als Zentrale des Entwicklungsträgers beförderten.

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Kategorisiert als Architektur

Ausstellung »Das Neue Dortmund«

Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund

Mit dem Untertitel »Planen, Bauen, Wohnen in den fünfziger Jahren« galt es für die umfassende Betrachtung einer Dekade ein Präsentationssystem zur Aufnahme unterschiedlichsten Ausstellungsguts zu schaffen, das gleichzeitig ein Raum bildendes Moment darstellt.

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Kategorisiert als Ausstellung

Dauerausstellung Deutsches Historisches Museum – Entwurfsplanung, 2002

Zeughaus, Unter den Linden, Berlin-Mitte

Die einzelnen Themen und Bereiche entsprechen dem Drehbuch des Deutschen Historischen Museums. Das Drehbuch – primär eine Sammlung und Beschreibung chronologisch und thematisch geordneter Ausstellungsstücke – ist mit dem Generaldirektor und den wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Museums durchgearbeitet und in räumliche Skizzen umgesetzt worden.

Unter den folgenden Links sind die Projektdokumentationen zu finden:

1 Entwurf und Planung
2 Beleuchtungskonzept
3 Mediales Konzept
4 Synchronisation
5 Rundgang

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Kategorisiert als Architektur

Zucker-Museum – Erweiterung

Amrumer Strasse 32, Berlin-Wedding

Die umfangreichen Sammlungsbestände des Zucker-Museums lassen keinen Raum für zusätzliche Veranstaltungen, sodass ein noch ungenutzter Dachgeschossraum auf der Ausstellungsetage für Wechselausstellungen ausgebaut werden soll.

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Kategorisiert als Architektur

Neugestaltung der Gedenkstätte Bergen-Belsen

Ideen- und Realisierungswettbewerb, in Zusammenarbeit mit bgmr Landschaftsarchitekten

Das Lagergelände, als historischer Ort von weltweiter Bedeutung, soll in seiner Dimensionierung wieder erfahrbar gestaltet werden. Denn sowohl die Begrenzung des ursprünglichen Areals als auch dessen Struktur und Gliederung als Ort nationalsozialistischer Gewaltherrschaft ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Daher geht der Entwurf von der Identifizierbarkeit des Lagerkomplexes und seines räumlichen Gefüges aus.

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Kategorisiert als Architektur

… auch wir Maschinen, auch wir mechanisiert! …

Museum am Ostwall zu Gast im Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund

Für die von Ingo Bartsch verantwortete Ausstellung wurden in einem architektonischen Gesamtkonzept – durchaus vom Futurismus angeregt – mit Ausstellungswänden in Form sich durchdringender Achsen erstellt. Die sich daraus entwickelten Raumteilungen ließen sich  konzeptionell für die chronologische Einteilung der Ausstellung nutzen.

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Kunstausstellungen inszenieren

Vortrag von Prof. Jürg Steiner im Rahmen der Tagungsreihe Szenografie

am 31. Januar 2002 hielt Prof. Jürg Steiner einen Vortrag über die Kunstausstellungen inszenieren und die Beziehung zwischen Kunst und Alltagsobjekten im musealen Kontext. Der Vortrag behandelte unter anderem:

  • Unterschiede zwischen der Präsentation von Kunstwerken in Museen und der Gestaltung von Messen oder kommerziellen Ausstellungen.

  • Den Einfluss von Museumsarchitektur und -gestaltung auf die Wahrnehmung von Kunstwerken.

  • Die Geschichte der Ausstellungsinszenierung, von der Grande Galerie im Louvre über die Dada-Bewegung bis hin zur documenta.

  • Spannungen zwischen Kunsthistorikern und Ausstellungsgestaltern und deren Einfluss auf das Besuchererlebnis.

  • Konkrete Beispiele von Herausforderungen in Museen wie das Jüdische Museum Berlin, das CAPC Musée d’Art Contemporain und das Van-Gogh-Museum, insbesondere hinsichtlich Licht, Raum und Anordnung der Werke.

  • Die Bedeutung der Harmonie zwischen Kunst und Architektur, besonders für moderne und zeitgenössische Kunst, einschließlich der Nutzung ehemaliger Industriegebäude.

Der Vortrag betonte, wie eine durchdachte Inszenierung und Raumplanung entscheidend dafür sind, dass Ausstellungen ihre volle Wirkung entfalten.

Den vollständigen Vortrag finden Sie hier als PDF

Veranstalter
DASA, Dortmund

Mitarbeit
Insa Lüdtke – Manuskriptbearbeitung
Véronique de Céa – Grafische Gestaltung
Christine Hoeltke – Bildredaktion

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