Neandertal – Theatrum Neanderthalensis

Überarbeitung des Wettbewerbentwurfs 2014–2015

Nachdem wir das Werkstattverfahren Neandertal im Jahr 2014 für uns entscheiden konnten, galt es in einer ersten Überarbeitungsphase die kalkulierten Kosten zu senken, indem der Zylinder vertikal geteilt und die beiden Hälften mit Brücken verbunden wurden. Der Auslober wünschte dennoch die erste Form weiter zu entwickeln, was durch die Verkleinerung des Zylindergrundrisses gelang, indem sich die Laufflächen außerhalb auf Pendelstützen um den Kern winden.

»1015 Leipzig von Anfang an«

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Umsetzung in der Ausstellung:
Historisch-Topografisch: Anhand ausgewählter Punkte der Leipziger Innenstadt, an denen archäologische Grabungen stattgefunden haben, wird das Publikum auf einen historischen Stadtrundgang geführt. Die Geschichten zu diesen Orten, die Funde und Befunde der archäologischen Grabungen gliedern die Ausstellung und bilden in der Summe Leipziger Stadtgeschichte ab (Stadtrundgang im Kleinen).

Grundidee
Gerade wenn es um Archäologie aus der städtischen Umgebung geht, scheint uns eine Öffnung des Museums in den Stadtraum hinein essentiell. Das Museum verfügt im Sonderausstellungsbereich über eine Vielzahl von Fenstern in Richtung aller vier Himmelsrichtungen. Aus klimatischen und dadurch bedingt auch aus konservatorischen Gründen ist höchstens eine partielle Öffnung der Museumsfenster denkbar.

Bei unserem Entwurf werden die Fenster der Sonderausstellung einerseits zur Ausstellungswerbung, in dem die einzelnen Kapitel auch in großen Lettern auf dem Schaufenster erscheinen. Weiter ist die Ausstellung fragmentiert auch von außen zu verstehen, da ein Einblick in die Vitrinen mit den Ausgrabungsobjekten auch von außerhalb des Museums gewährt wird. So wirkt die Außendarstellung gleichsam als Teaser, um dann im Museum den gesamten Zusammenhang zu verstehen.

Diese Grundhaltung des Entwurfs bedingt auch das Innere des Sonderausstellungsraums. Der Rundgang folgt den Fenstern im Gegenuhrzeigersinn. Den Fenstervitrinen zugeordnet hängen im Rauminneren die Grafiktafeln und finden die empfindlichen Objekte in hauseigenen Tischvitrinen Platz.

Präsentation Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Auslober
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Direktor
Dr. Volker Rodekamp

Verantwortlich
Dr. Maike Günther

Entwurf
Prof. Jürg Steiner
Anna Kasprzynski

Videopräsentation

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Werkstattverfahren Neandertal

1. Preis – Empfehlung für die Realisierung des Wettbewerbsbeitrags

Im September 2014 lud die Stiftung Neanderthal Museum in einem Werkstattverfahren vier Teams ein, im Rahmen des Masterplans Neandertal eine konzeptionelle Idee zur Überarbeitung der Fundstelle des Neanderthalers zu entwickeln.

Sanierung und Modernisierung einer Doppelhaushälfte

Zwei Wohneinheiten und Einrichtung des ›Museums System 180‹ in Berlin-Westend

In der Doppelhaushälfte aus den 1930er Jahren entwickeln sich über einem Sockelgeschoss eine Erdgeschosswohnung und eine Wohnung im Ober- und Dachgeschoss. Die seit 2014 im Hauses Wohnenden verfügen über einen großen Bestand von Design-Objekten zum Bewahren, Präsentieren und Benutzen. So galt es, zwei Wohnungen für eine Familie mit musealem Sammlungskonzept zu synchronisieren. Als Objekte kommen Möbel sowie Gartenmobiliar aus System 180® aus vier Jahrzehnten, sowie weitere Objekte und Leuchten, zur Ausstellung.

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Beleuchtung Stiftsbibliothek Naumburg

Domklausur Erdgeschoss

Für die Landesausstellung Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen 2011 erarbeiteten wir die Beleuchtungsplanung für die Domklausur, die zuerst die Landesausstellung sachgerecht ins rechte Licht setzen sollte.

Einhausung des Welcome Desk

Brauerei-Museum Dortmund

Im Lauf der ersten fünf Jahre des Betriebs sind im Foyer des Brauerei-Museums zwei Büroarbeitsplätze entstanden. Der 8 m hohe Raum war aber etwas zu zugig für das Personal, so dass eine Einhausung des Welcome Desk als praktikable Lösung geraten erschien.

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Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen

Große Landesausstellung

An mehreren Orten im Dombezirk und der Stadt fand 2011 die große Landesausstellung statt. Auftakt war im Schlösschen am Markt, das mit unserer Hilfe als Ausstellungsgebäude aufgewertet wurde.

Der Naumburger Meister – Vorbau als Ausgangsbauwerk und Shop

Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen – Landesausstellung Sachsen-Anhalt 2011

Ein komplexer Rundgang am Hauptausstellungsort der Landesausstellung, dem Naumburger Dom mit Domklausur und Marienkirche, legte in Erwartung größeren Publikumsandrangs nahe, den Ausgang zwischen Dom und Dreikönigskapelle in ein separates Bauwerk zu verlegen.

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Kategorisiert als Architektur

»Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen«

Ausstellung im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster, Wettbewerb

Bei dem eingeladenen Wettbewerb des Bistums Münster standen feinste Skulpturen und Schmuckgegenstände aus kirchlichem und profanem Kontext im Vordergrund. In Anlehnung an die Epoche aus der die Goldschmiedekunst stammt, die in der Ausstellung thematisiert wird, soll das Publikum die Aspekte der Schatzkunst im Zusammenhang mit dem Architekturstil der Gotik wahrnehmen. Die Ausstellungsarchitektur mit ihren sitzbogigen Überbauten als prägnantes, erinnerungsmächtiges Element stellt eine harmonische Einheit in Geometrie, Proportion, Materialität und Farbe dar, die als angemessene und elegante Kulisse für die Präsentation einer vielfältigen Zusammenstellung geeignet ist.

Präsentationsplakate „Goldene Pracht – Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen“

Auftraggeber
Bistum Münster, vertreten durch das Bischöfliche Generalvikariat

Entwurf
Jürg Steiner, Anna Kasprzynski

Visualisierung
Anna Kasprzynski

Ausstellungsgrafik und Plangestaltung
Olaf Mehl

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Schloss Hohenlimburg – Raumbuch (Bestandserfassung & Dokumentation)

Stadt Hagen-Hohenlimburg

Im Auftrag der Schloss Hohenlimburg gGmbH hat unser Büro eine ausführliche Bestandsaufnahme der Innenräume des Schlosses unter Berücksichtigung der historischen Entwicklung sowie der aktuellen Bausubstanz erarbeitet.