Brunnen

Dortmund-Wickede

Für die neue, private Gartenanlage in Dortmund-Wickede entwarf Jürg Steiner 2004 einen Brunnen, dessen Wasser durch eine vertikale Bohrung in der Granitkugel sprudelt.

Haus der Wannsee-Konferenz – Sonderleuchten

Stand- und Wandleuchten mit mattierten Glaskugeln

1992 waren wir mit der Innenarchitektur, der Dauerausstellung und der Beleuchtungsplanung in der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin-Zahlendorf beauftragt. Neben der Beleuchtungsplanung für die Ausstellungsräume konnten wir auch Tisch- und Wandleuchten im Geist der Lichtplanung entwerfen und herstellen lassen. Einige Jahre später entstanden Kleinserien für Kompaktleuchtstofflampen mit Fassung E27. Dieser Lampentypus zeichnete sich durch einen stabilen Sockel aus, auf dem die Glaskugeln der Wandleuchten sicher hängen konnten. Für heute gängige LED-Lampen mit E27-Sockel können Zwischenringe oder Ähnliches notwendig sein. Die ersten drei Bilder wurden 2007 im Haus der Wannsee-Konferenz aufgenommen, die beiden nächsten zeigen die Leuchten 2026 in einem Architekturbüro in Berlin-Westend und die beiden letzten Bilder fotografierte Ties Karstens in Bad Schwartau.

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Gegen den Strom

Kunstgewerbemuseum Dresden

In weniger als drei Wochen hat der neue Direktor des Dresdner Kunstgewerbemuseums, André van der Goes, auf Schloss Pillnitz unkonventionell die Wiedereröffnung der Ausstellungsräume nach der verheerenden Flut mit einer Sonderausstellung bewirkt. Die zwölf Partnerstädte Dresdens wurden gebeten, jeweils einige Stücke aus Ihren Sammlungen in einem eigenen Raum zu zeigen. Das Büro Steiner hat ohne Honorar geholfen und vorgeschlagen, die Kronleuchter mit Hussen zu versehen, eine neue blendfreie Punkt-Beleuchtung an der Abhängung der Kronleuchter zu montieren und Wasser im Zentrum des szenisch zu beleuchten und zu bewegen, um die Erinnerung an Flut und Flucht zu evozieren.

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Küche System 180®

Wuppertal

Die Oberschränke dieses Küchenmöbels sind mit der Unterkonstruktion so verbunden, so dass keine Wandbefestigung benötigt wird. Die Arbeitsflächen sind grösser als die Standfläche; diese Verjüngung lässt ein ergonomischeres Arbeiten zu und begünstigt die optische Erscheinung. Die Konstruktion steht auf höhenverstellbaren Füssen und setzt sich 10 cm vom Boden ab, welches die Bodenreinigung unter den Einbaugeräten ermöglicht.

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Preußen 1701 – Eine europäische Geschichte – Vorbau

Große Orangerie Schloss Charlottenburg, Berlin

Zwei Bauwerke aus System 180® definierten den Außenbereich vor der Orangerie des Schlosses Charlottenburg anlässlich der Ausstellung Preußen 1701 – Eine europäische Geschichte:

Für Kasse, Shop, Garderobe und Vortragssaal galt es, ein temporäres Gebäude zu errichten, das aus einer Bodenplatte, Wandscheiben und einem Dachrost bestand. Die Wände wurden aus Holzrahmen hergestellt, mit einseitiger Glas- oder Sperrholzfüllung. Alle Rahmen hatten die gleichen hochrechteckigen Abmessungen. Den Dachrost bildeten sich rechtwinklig durchdringende Fachwerkträger aus Rohr mit einem Außendurchmesser von 28 mm und einer Wandstärke von 1,5 mm. Die Wandrahmen – verankert in der Bodenplatte und befestigt am Dachrost – nahmen sowohl vertikale Lasten als auch horizontale Windkräfte auf und konnten in einem mit den Statikern von HEG Berlin abgestimmten Abstand positioniert werden, wobei es unerheblich war, ob in der Außen- oder Innenwandebene. Durch die Form des Fachwerks – wie schon bei den ersten ähnlichen Konstruktionen 1989 mit einem Pfosten am Kreuzungspunkt der Fachwerkträger – war es möglich, ein Gefälle einzuplanen: Die Untergurte verliefen waagrecht, in der Obergurtebene war ein Gefälle zur Entwässerung in eine Richtung vorhanden. Die Dachplatten konnten unmittelbar auf den Deckenrost aufgelegt werden. 

Regen- und Sonnenschutz
Eine Kombination aus Vierkantholzständern, Rohr-Versteifung und -Auslegern mit einer textilen Bespannung übernahm eine Doppelfunktion: Das Publikum konnte außerhalb der Orangerie wieder zum Eingang gelangen ohne möglicherweise nass zu werden und die direkte Sonneneinstrahlung durch die Fenster der Orangerie wurde im hinterlüfteten Textil absorbiert.

Fotos 1–15: Udo Meinel, Berlin
Die beiden letzten Fotos zeigen den Prototyp nach 25-jährigem Einsatz in der Kärntener Straße 23. Die Fotos wurden am 26. Mai 2026 aufgenommen.

Dokumentation Preußen 1701 – Bilanz einer Krönungsausstellung

Preußen 1701 – Eine europäische Geschichte

Große Orangerie Schloss Charlottenburg, Berlin

Die Orangerie des Charlottenburger Schlosses gilt bei manchen als schwer bespielbarer Raum. Hervorzuheben ist, dass die ungewöhnliche Raumtiefe geradezu einen Archetyp barocker Festarchitektur ermöglicht.

Erüchtigung der öffentlichen Räume – Neueinrichtung der Dauerausstellung

Burg Altena im Sauerland, Nordrhein-Westfalen

Der Märkische Kreis betraute Stefan Sensen, den jungen Direktor der Museen mit der Neukonzeption der Dauerausstellung, die nicht nur optisch sondern auch thematisch in die Jahre kam. Die Sammlung zeigte sich systematisch und thematisch ohne inneren Zusammenhang. Nun galt es einen riesigen Bogen von der Naturgeschichte mit Mineralien, Metallen und Fossilien über die Urgeschichte bis zu den Menschen von heute zu spannen.

Topographie des Terrors – Leporello

Prinz-Albrecht-Palais-Gelände, Berlin-Kreuzberg

Für das Ausstellungs- und Dokumentationszentrum der Topographie des Terrors in Berlin gestaltete das Büro Steiner diesen Leporello. Das Bauprojekt geriet inzwischen ins Stocken. Der beauftragenden Stiftung war daran gelegen, den vielen negativen Pressemeldungen ein Zeichen der Zuversicht entgegenzusetzen.

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Weltenharmonie – Die Kunstkammer und die Ordnung des Wissens

Herzog Anton Ulrich Museum Braunschweig, 20. Juli bis 22. Oktober 2000

Die Ausstellung über Kunst- und Wunderkammern verantwortete Alfred Walz. Das Zentrum der Objektpräsentation stellten 14 Vitrinen auf quadratischem Grundriss dar, die 56 Innenräume auf dreieckigem Grundriss ergaben.

Eingemachtes Licht

Leuchte

Für die Ausstellung Sonne, Mond und Sterne – Kultur und Natur der Energie musste eine Leuchte entwickelt weden, die die großen Klimaschwankungen des im Winter unbeheizten Hauses mit hohen Luftfeuchtigkeitswerten übersteht. Das von Ulrich Borsdorf so sinnig › Eingemachtes Licht ‹ getaufte Produkt besteht in der Tat aus einem Einmachglas.

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