Berlin-Schöneberg
Die Urania an der gleichnamigen Straße ist ein besonders typischer Bau der 1960er-Jahre – eher abweisend als anziehend. Dennoch stellt er ein Gesamtwerk dar, dessen Inneres eindeutig über das Äussere triumphiert.
Szenografie, Design, Architektur
Berlin-Schöneberg
Die Urania an der gleichnamigen Straße ist ein besonders typischer Bau der 1960er-Jahre – eher abweisend als anziehend. Dennoch stellt er ein Gesamtwerk dar, dessen Inneres eindeutig über das Äussere triumphiert.
Fasanenstraße 23, Berlin-Charlottenburg
Eine reizvolle Aufgabe im Rahmen der von Uli Böhme ausgeführten Umbaumassnahmen im Literaturhaus Berlin war der Einbau der Gastronomie »Wintergarten« in den denkmalgeschützen Räume im erhöhten Erdgeschoss der Stadtvilla, zusammen mit der Verantwortlichen bei der Senatsbauverwaltung, Dagmar Tanuschev und dem Beauftragten der Erstpächterin, Martin Strasburger.
Fasanenstraße 23, Berlin-Charlottenburg
Uli Böhme, der uns als Innenarchitekt vorschlug, baute die Gründerzeitvilla, die zuvor eine Gaststätte nebst Bordell beherbergte, in konsequenter Denkmalhaltung um. Der Gründungsdirektor Herbert Wiesner unterstützte uns mit klarem Konzept und profunden Kenntnissen zeitgemäßer Möblierung. Die Bauherrenvertreterin der Senatsbauverwaltung, Dagmar Tanuschev, führte uns in die Feinheiten des öffentlichen Bauens ein.
vom Käthe-Kollwitz-Museum zum Exilmuseum
Dank einer Stiftung des Kunsthändlers Hans Pels-Leusden residierte 30 Jahre das Käthe-Kollwitz-Museum im ältesten,1870 errichteten Haus der Fasanenstraße. Die Senatsbauverwaltung beauftragte den Berliner Architekten Uli Böhme mit der Sanierung der denkmalgeschützten Fassade und der Schaffung eines neuen Dachgeschosses. Als Eigentümerin beauftragte die Deutsche Bank den Architekten Dr. Dieter Hundertmark mit der Sanierung des Hauses.
Auktionshaus in der Fasanenstraße 25, Berlin-Charlottenburg
Der Kunsthändler und Auktionator Bernd Schultz betraute uns mit der Innenarchitektur des im Krieg stark beschädigten Stadthauses, der späteren Villa Grisebach, das der Architekt Hans Grisebach für seine Familie, seinen Bruder und sein Büro 1892 auf einem nur 13 m breiten Grundstück im Blockrand errichtete.
Berlin-Charlottenburg
In jedem neuen Jahr wurde eine Verbesserung der Ausstattung des Kinovorbaus in Angriff genommen. Auf dem Foto fällt auf, dass die künstliche Festbeleuchtung selbst bei Tageslicht einen deutlichen Anziehungspunkt darstellt. Besonders im trüben Licht eines Februartages konnte das künstliche Licht seine Strahlkraft noch stärker entfalten. Die warme Lichtfarbe der klaren Glühlampen mit jeweils 40 Watt Leistung verwandelte den ansonsten wenig einladenden und ungünstig „möblierten“ Bereich vor dem Kino in einen echten Treffpunkt. Die Leuchtkraft der Lampen spendete Wärme – vor allem jenen Festivalgästen, die bei kaltem Wetter stundenlang für Eintrittskarten anstanden. Auch die jährliche Adaption des grafischen Erscheinungsbildes gelang uns von Jahr zu Jahr besser.
Berlin-Charlottenburg
Bei dem diesjährigen Filmfest waren Vorbauten an verschiedenen Orten gefordert. Stellvertretend für vier weitere Objekte ist hier eine Festarchitektur auf einem breiten, wenig frequentierten Bürgersteig vor einer Ladenpassage und der Kunsthalle (in der ersten Etage) im so genannten Bikini-Haus abgebildet: ein aus vier waagrechten Balken und vier Pfeilern errichtetes Gerüst. Die Stützen wurden allseitig verkleidet. Hauptaugenmerk war die Beleuchtung: Verschieden lange Glühlampenketten bildeten einen veritablen Kronleuchter im oberen Bereich des Gerüstrostes. In der Kunsthalle war der Filmmarkt untergebracht, in günstiger Nähe zu den Hauptspielstätten trafen sich hier Produzenten und Verleiher.
Berlin-Charlottenburg
In diesem Jahr war auch das schmucklose Kino am Kurfürstendamm Spielort der Internationalen Filmfestspiele. Aus finanziellen Gründen, aber auch wegen der Gehwegtiefe, war es nicht möglich, einen Vorbau wie vor dem Zoo Palast zu erstellen.
Berlin-Charlottenburg
In jedem neuen Jahr wurde eine Verbesserung der Ausstattung des Kinovorbaus in Angriff genommen. An dem Foto fällt auf, dass die künstliche Festbeleuchtung trotz des Tageslichts einen eindeutigen Anziehungspunkt markiert. Beim trüben Licht eines Februartages konnte sich das künstliche Licht um so strahlender abheben. Die warme Lichtfarbe der klaren Glühlampen mit einer Leistung von je 40 Watt verwandelte den Ort vor dem Kino – normalerweise nicht besonders ansprechend und ungünstig ›möbliert‹ – in einen Treffpunkt.
Vorbau am Zoo Palast
Im dritten Jahr der Vorbaugestaltung für die Internationalen Filmfestspiele setzte sich ein abgestimmtes Konzept auch für die nächsten Jahre durch: Der Vorbau sollte sich als festliches Zeichen des Filmtheaters präsentieren und der Präsenz der Festspiele Ausdruck verleihen. Wie im Jahr zuvor wurde das optische Thema Filmband als oberer Abschluss des Gerüstes eingesetzt.