Schätze aus dem Topkapi Serail – Das Zeitalter Süleymans des Prächtigen

Schloss Charlottenburg Berlin – Große Orangerie

Die eigens für die Exponate entwickelten Sicherheitsvitrinen waren praktisch das einzige Einrichtungselement der Ausstellung, deren Stärke im Immateriellen lag: blaue Glaskugeln hingen wie Moscheeampeln an feinen Kabeln zwischen den längs laufenden Stuckprofilen und liessen sich in jeder Lage platzieren. Peter Hans Göpfert schrieb in ›Die Welt‹, 28. Juni 1988: › Die Ausstellung will nicht etwa ›Lehranstalt‹, sondern zuallererst ein ›Ort des Genusses‹ sein – und das ist sie allein schon wegen der wundersamen, von bläulichen Kugellampen mit silbrigen Reflektoren gleichermaßen erhellten, festlichen Atmosphäre, mit der der Ausstellungsarchitekt Jürg Steiner die Charlottenburger Orangerie in einem bisher nie so erlebten Raumgefühl inszeniert.‹

Joseph Beuys Skulpturen und Objekte

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Der langjährige Sekretär von Joseph Beuys, Heiner Bastian, stellte für die europäische Kulturhauptstadt 1988 Berlin die erste umfassende Retrospektive des Künstlers nach dessen Tod zusammen.

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Sammlung Goetze

Japanisch-Deutsches Zentrum, Berlin-Tiergarten

Die Sammlung des Verlegers Goetze zeichnet sich vor allem durch die teilweise über 1000 Jahre alten kalligrafischen Blätter japanischer Künstler aus. Der Direktor des Museums für Ostasiatische Kunst, Willibald Veit, betreute die Ausstellung in wissenschaftlicher Hinsicht.

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Kategorisiert als Ausstellung

Schalenleuchte

Neuinterpretation eines alten Leuchtentyps

Die Firma Steiner Museumstechnik stellte die Leuchte über zehn Jahre in großer Zahl her, ohne jedoch Serienreife zu erreichen. Eine gedrückte Schale in Form eines Kugelabschnitts aus poliertem Aluminium offenbart sich nach unten als konvexer spiegelnder Abschluss und nach oben als konkaver Spiegel. Zwei Fassungen für Halogenlampen in Stabform lassen sich mit 150-W- oder 300-W-Lampen bestücken, die ein indirektes Licht erzeugen.

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Kategorisiert als Licht

Beleuchtungseinrichtung Café Menger

Bleibtreustraße 47, Berlin-Charlottenburg

Der Berliner Architekt Moritz Müller gestaltete das Café im bunten Stil der 1980er-Jahre. Als Beleuchtung wünschte er sich ein ›Mikado‹. Auf unregelmässig in der Längsrichtung des Raumes gespannte stromführende Kupferseile wurden dünne Kunststoffstäbe wie Mikadostäbe aufgelegt.

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Kategorisiert als Licht

Prospektzüge Theatermanufaktur

Theater am Halleschen Ufer, Berlin-Kreuzberg

Für die von der Theatermanufaktur bei der Museumstechnik GmbH in Auftrag gegebene Anlage entwarf Jürg Steiner das technische Konzept. Es war eine Wiederbegegnung mit seiner Arbeitsumgebung der 1970er Jahre. Wegen der begrenzten Höhe der Theaterräume mussten kompakte und preiswerte Prospektzüge montiert werden. Auf der rechten oberen Bühnenseite brachte man Elektrowinden an, die jeweils drei Seile aufwickeln.

Wendeltreppenregal Berliner Zimmer Design Agentur

Meyerinckplatz, Berlin-Charlottenburg

Die Design Agentur, vom umtriebigen Geschäftsführer Kai-Alexander Moslé geleitet, verfügte in bester Westberliner Wohn- und Bürolage über einen attraktiven Show-Room. Auch finanziell von der Galerie unterstützt, konnte Jürg Steiner in ihren Räumen ein von ihm entwickeltes Doppelfunktionselement für den Innenausbau ausstellen.

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Kategorisiert als System 180

Stadtmuseum Ravensburg

Gutachten

Nach dem Konzept der jungen Kulturwissenschaftler Martin Roth und Klaus Vogel wurde vom Büro Steiner ein ganzer Block in der Altstadt Ravensburg, das so genannte Humpisquartier, auf Eignung für die Einrichtung eines Stadtmuseums untersucht. Lediglich ein Haus dieses Blocks sollte über alle Stockwerke – vornehmlich als Erschliessungs- und Servicezone – gesamthaft museal genutzt werden. Museumsfremde Funktionen wie Gaststätte, Geschäfte und Wohnen waren für Geschosse über und unter dem Museum vorgesehen. Ein spannender Rundgang wechselt die Geschosse in den einzelnen Häusern und erschliesst das Labyrinthische und Gewachsene einer alten Stadt, wobei das bürgerliche Leben erhalten bleibt.

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Kategorisiert als Forschung

Temporäre Überdachung

Gaststätte Schildhorn, Berlin-Wilmersdorf

Die Geometrie des Vordachs aus dem späteren System 180® zeichnet sich dadurch aus, dass die Laufrichtung der Obergurte, direkt unter der Folienabdeckung, um 45 Grad gegenüber den Untergurten versetzt angeordnet ist.

Stehpult

System Steiner

Stehpulte aus System 180 sind in vielen Varianten seit den frühen 1980er Jahren entworfen worden. Das abgebildete Objekt, das auch 1994 in der Ausstellung »Sitzlast – Stehlust« gezeigt wurde, war das meist produzierte. Es zeichnet sich durch seine Reduziertheit und Funktionalität aus.

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Kategorisiert als System 180