Selux

Mobile Decke aus System Steiner

Wir entwickelten zusammen mit Paul Walter Schmits-Reinecke, dem damaligen technischen Leiter der Selux AG, einem seit 1948 bestehenden Unternehmen für die Herstellung von Beleuchtungsanlagen in Berlin-Marienfelde, eine elektrisch hochfahrbare Decke aus System Steiner. Die Decke sollte aus einem modularen System sein, um die unterschiedlichsten flächigen Materialien sowie Stromschienen und Einzelleuchten daran befestigen zu können. Für Kunden konnten somit Lichtsituationen in einer Raumeinheit mit anpassbaren Höhen demonstriert werden. Die Winde befand sich innerhalb des mobilen Fachwerks, sodass lediglich vier Befestigungspunkte in der Decke des Hauses notwendig waren,

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Zucker-Museum – Studiensammlung

Amrumer Strasse 32, Berlin-Wedding

Das Zucker-Museum Berlin, eine einmalige Einrichtung zum Studium der Kultur- und Technikgeschichte, war in einem Haus der Jahrhundertwende untergebracht, das es sich mit dem zuckertechnologischen Institut der TU Berlin teilte. Umbaumassnahmen erforderte die Erweiterung der Studiensammlung, die ihren Platz in ein ehemaliges Labor im Hause fand.

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Internationale Filmfestspiele – Vorbau am Zoo Palast

Berlin-Charlottenburg

Bei den Vorbauten vor dem Hauptspielort der Internationalen Filmfestspiele änderte sich nicht nur die Ausstattung von Jahr zu Jahr. Man bemühte sich auch, diese immer preiswerter, einfacher und dennoch effektvoller zu gestalten. 1988 wurde eine totale Verkleidung der Stützen kreiert, was den Vorteil hatte, dass sie nicht bestiegen werden konnten. Wegen der Gegengewichte war ohnehin ein Grundschaft an jeder Stütze vorgesehen.

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Internationale Filmfestspiele – Vorbau an der Urania

Berlin-Schöneberg

Die Internationalen Filmfestspiele nutzten auch in diesem Jahr die Volksbildungsstätte Urania als Wiederaufführungsort. Das schmucklose Gebäude ist über der Sockelzone mit grossflächigen Waschbetonplatten undurchdringlich verkleidet.

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Reisen in die große weite Welt – die Kulturgeschichte des Hotels im Spiegel der Kofferaufkleber

Internationale Tourismus-Börse, Messe Berlin, Flughafen Frankfurt, Altonaer Museum

Die Projektagentur Helmut Bien und Ulrich Giersch zeigte ihre originelle Ausstellung an drei Orten. Alle Einrichtungen wurden aus System 180® gefertigt. Zentrales Merkzeichen war ein inklinierter Globus, an dessen »Äquator« flache, im Winkel einstellbare Tafeln mit Kofferaufklebern befestigt waren. Tischplatten mit eingelegten Objekten lagen auf Systemrohrtischgestellen auf. Informationen lieferten mit Texten bedruckte, in liegestuhlartige Rahmen gespannte Textilien. Mit unserer Gestaltung sorgten wir für die passende Reise- und Ferienatmosphäre.

Regal für die Internationale Möbelmesse Köln 1988

System Steiner

Im Vertrauen auf einen zukünftigen Erfolg wurde zusammen mit der Museumstechnik GmbH die Entwicklung von Regalen mit an den Enden abgeplatteten Stahlrohren vorangetrieben. Bei diesem Exemplar aus dünnwandigem Rohr mit einem Durchmesser von 30 mm ist erstmals die später am meisten produzierte Grundform zu erkennen: Die vertikalen Leitern sind in einer Kraftrichtung mit Diagonalen ausgesteift und stabilisieren sich in der anderen dank der verbreiterten Knoten. Die Enden der horizontalen Stäbe quer zur Wand sind um 90 Grad abgewinkelt, sodass alle Schrauben parallel zueinander stehen. Das Rohr war für die Anwendung etwas dick. Es dauerte aber noch lange, bis für Möbel 20 mm-Rohre eingesetzt wurden.

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Fragen an die Deutsche Geschichte

Reichstagsgebäude Berlin-Tiergarten

Die von Claus-Peter Gross gestaltete Dauerausstellung Fragen an die deutsche Geschichte durchlief mehrere Erweiterungsphasen. 1988 wurde sie durch eine Ausstellung über den Parlamentarismus der Weimarer Republik mit einem Modell des Reichstagsplenarsaals ergänzt. Das Modell war von außen zu begehen. Um die Originalproportionen des Saales zu erhalten, wurden die Flächen zwischen den Pfeilern nicht ausgefüllt.

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Topographie des Terrors – Ausstellung zu Gast in der DDR

Turnhalle in Brandenburg und KZ Buchenwald bei Weimar

Das Interesse an der 1987 auf dem ehemaligen Gestapo-Gelände in Westberlin eröffneten Ausstellung Topographie des Terrors war so groß, dass sie nicht wie vorgesehen drei Monate, sondern über zehn Jahre gezeigt wurde. In all dieser Zeit hatte sich der von Jürg Steiner entworfene Pavillon gut bewährt. Eine Kopie der Ausstellung wurde in der DDR gezeigt – in einer Turnhalle in Brandenburg und im ehemaligen KZ Buchenwald.

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Orangerie ‘87 – Deutscher Kunsthandel

Orangerie Schloss Charlottenburg

Die sechste »Orangerie« fand wieder an ihrem angestammten Ort statt, der ihr den Namen gab. Das klare Gestaltungskonzept vereinte Raum und Innenausstattung zu einer harmonischen Einheit. Auf den Fotos ist der Arbeitsprozess mit dem erstellten Modell zu sehen.

Grundriss

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Topographie des Terrors – Ausstellungspavillon

Prinz-Albrecht-Palais-Gelände, Berlin-Kreuzberg

Im Auftrag der Berliner Festspiele GmbH, die 1987 zur 750-Jahrfeier Berlins im benachbarten Martin-Gropius-Bau die Ausstellung Berlin, Berlin veranstaltete, bauten wir unser erstes Haus, einen einstöckigen Pavillon aus Leimschichtbindern. Darüber hinaus erstellten wir ein Schutzdach für die für einige Jahre freigelegten Zellenböden des einstigen »Reichssicherheitshauptamts«.

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