Temporäre Überdachung

Gaststätte Schildhorn, Berlin-Wilmersdorf

Die Geometrie des Vordachs aus dem späteren System 180® zeichnet sich dadurch aus, dass die Laufrichtung der Obergurte, direkt unter der Folienabdeckung, um 45 Grad gegenüber den Untergurten versetzt angeordnet ist.

Stehpult

System Steiner

Stehpulte aus System 180 sind in vielen Varianten seit den frühen 1980er Jahren entworfen worden. Das abgebildete Objekt, das auch 1994 in der Ausstellung »Sitzlast – Stehlust« gezeigt wurde, war das meist produzierte. Es zeichnet sich durch seine Reduziertheit und Funktionalität aus.

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Kategorisiert als System 180

Krause Druckmaschinen: Beleuchtung der Verbindungs- und Ausstellungsflure

Berlin-Kreuzberg

Der mehrfach gebaute Leuchtentyp passte ideal in die repräsentativen Geschäftsräume der Firma Krause. Die Grundelemente bestehen aus einseitig gesockelten Kompaktleuchtstofflampen, deren Licht sich dank des gebogenen Lochblechs unter der Lampe zur Hälfte über die Decke verteilt. Die Ganzaluminium-Leuchte hängt an vier Röhrchen, die zwei horizontale Zylinder halten, in die auf der einen Seite Trafos, auf der anderen Vorschaltgeräte installiert sind. Drei isoliert befestigte Röhrchen halten die Leuchte zusammen, zwei führen Niedervoltspannung für die Halogenlampen und in der dritten verläuft ein Kabel, das den hochvoltigen Strom vom einen Zylinder in den anderen führt.

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Kategorisiert als Licht

Selux

Mobile Decke aus System Steiner

Wir entwickelten zusammen mit Paul Walter Schmits-Reinecke, dem damaligen technischen Leiter der Selux AG, einem seit 1948 bestehenden Unternehmen für die Herstellung von Beleuchtungsanlagen in Berlin-Marienfelde, eine elektrisch hochfahrbare Decke aus System Steiner. Die Decke sollte aus einem modularen System sein, um die unterschiedlichsten flächigen Materialien sowie Stromschienen und Einzelleuchten daran befestigen zu können. Für Kunden konnten somit Lichtsituationen in einer Raumeinheit mit anpassbaren Höhen demonstriert werden. Die Winde befand sich innerhalb des mobilen Fachwerks, sodass lediglich vier Befestigungspunkte in der Decke des Hauses notwendig waren,

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Zucker-Museum – Studiensammlung

Amrumer Strasse 32, Berlin-Wedding

Das Zucker-Museum Berlin, eine einmalige Einrichtung zum Studium der Kultur- und Technikgeschichte, war in einem Haus der Jahrhundertwende untergebracht, das es sich mit dem zuckertechnologischen Institut der TU Berlin teilte. Umbaumassnahmen erforderte die Erweiterung der Studiensammlung, die ihren Platz in ein ehemaliges Labor im Hause fand.

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Kategorisiert als Architektur

Internationale Filmfestspiele – Vorbau am Zoo Palast

Berlin-Charlottenburg

Bei den Vorbauten vor dem Hauptspielort der Internationalen Filmfestspiele änderte sich nicht nur die Ausstattung von Jahr zu Jahr. Man bemühte sich auch, diese immer preiswerter, einfacher und dennoch effektvoller zu gestalten. 1988 wurde eine totale Verkleidung der Stützen kreiert, was den Vorteil hatte, dass sie nicht bestiegen werden konnten. Wegen der Gegengewichte war ohnehin ein Grundschaft an jeder Stütze vorgesehen.

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Kategorisiert als Architektur

Internationale Filmfestspiele – Vorbau an der Urania

Berlin-Schöneberg

Die Internationalen Filmfestspiele nutzten auch in diesem Jahr die Volksbildungsstätte Urania als Wiederaufführungsort. Das schmucklose Gebäude ist über der Sockelzone mit grossflächigen Waschbetonplatten undurchdringlich verkleidet.

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Kategorisiert als Architektur

Reisen in die große weite Welt – die Kulturgeschichte des Hotels im Spiegel der Kofferaufkleber

Internationale Tourismus-Börse, Messe Berlin, Flughafen Frankfurt, Altonaer Museum

Die Projektagentur Helmut Bien und Ulrich Giersch zeigte ihre originelle Ausstellung an drei Orten. Alle Einrichtungen wurden aus System 180® gefertigt. Zentrales Merkzeichen war ein inklinierter Globus, an dessen »Äquator« flache, im Winkel einstellbare Tafeln mit Kofferaufklebern befestigt waren. Tischplatten mit eingelegten Objekten lagen auf Systemrohrtischgestellen auf. Informationen lieferten mit Texten bedruckte, in liegestuhlartige Rahmen gespannte Textilien. Mit unserer Gestaltung sorgten wir für die passende Reise- und Ferienatmosphäre.

Regal für die Internationale Möbelmesse Köln 1988

System Steiner

Im Vertrauen auf einen zukünftigen Erfolg wurde zusammen mit der Museumstechnik GmbH die Entwicklung von Regalen mit an den Enden abgeplatteten Stahlrohren vorangetrieben. Bei diesem Exemplar aus dünnwandigem Rohr mit einem Durchmesser von 30 mm ist erstmals die später am meisten produzierte Grundform zu erkennen: Die vertikalen Leitern sind in einer Kraftrichtung mit Diagonalen ausgesteift und stabilisieren sich in der anderen dank der verbreiterten Knoten. Die Enden der horizontalen Stäbe quer zur Wand sind um 90 Grad abgewinkelt, sodass alle Schrauben parallel zueinander stehen. Das Rohr war für die Anwendung etwas dick. Es dauerte aber noch lange, bis für Möbel 20 mm-Rohre eingesetzt wurden.

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Kategorisiert als System 180

Fragen an die Deutsche Geschichte

Reichstagsgebäude Berlin-Tiergarten

Die von Claus-Peter Gross gestaltete Dauerausstellung Fragen an die deutsche Geschichte durchlief mehrere Erweiterungsphasen. 1988 wurde sie durch eine Ausstellung über den Parlamentarismus der Weimarer Republik mit einem Modell des Reichstagsplenarsaals ergänzt. Das Modell war von außen zu begehen. Um die Originalproportionen des Saales zu erhalten, wurden die Flächen zwischen den Pfeilern nicht ausgefüllt.

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Kategorisiert als Architektur