Internationale Filmfestspiele – Vorbau am Zoo Palast

Berlin-Charlottenburg

Die Grundkonstruktion mit hängendem »Lichtkissen« blieb gegenüber den Vorjahren unverändert; eine Weiterentwicklung erfuhr indessen die Gestaltung der Großtextilien. Front- und Seitentransparente wurden an jeweils vier Punkten aufgehängt.

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Higashiyama Kaii – Landschaften

Museum für Ostasiatische Kunst Berlin, SMPK

Die Ausstellung des in Japan sehr erfolgreichen Malers Higashiyama Kaii (1908 bis 1999) kuratierte der Direktor des Museums für Ostasiatische Kunst, Willibald Veit.

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Internationale Möbelmesse – Berliner Zimmer Design Agentur

Rheinpavillon, Messe Köln

Andreas Brandolini entwarf den Gemeinschaftsstand der Berliner Zimmer Design Agentur aus System 180®. Wir realisierten den Entwurf. Für das System wurde der Schraubenstab entwickelt, der Vorfahre des noch heute üblichen Mutternstabs. Dieser Pfosten verfügte bei dem Messestand an jedem Ende über eine herausstehende Schraube M 12. Er war bei der zweiten Ebene senkrecht und bei den Unterstützungsgestellen waagrecht angeordnet. Dadurch konnten viele Stahlfachwerke über Kreuz zu einem Trägerrost verbunden werden. Die obere Ausstellungsebene wurde seitlich durch Regale begrenzt. Eine gerade und eine gewendelte Treppe führten auf die zweite Ebene.

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Kategorisiert als System 180

Patent

Zustimmung im Einzelfall

Es war in der Tat Kai-Alexander Moslé, später nicht nur segensreich wirkend, der vor dem Aufbau des Messestands der Berliner Zimmer Design Agentur auf der Internationalen Möbelmesse Köln 1989 anregte, das System 180 in seiner jetzigen Konfiguration patentieren zu lassen. Es galt also für Jürg Steiner, sich mitten in der hektischen Vorbereitungszeit auf dem Patentamt in der Gitschiner Straße in Berlin-Kreuzberg kundig zu machen, wie vergleichbare Patente aussehen, um das Patent am 24. Januar 1989 zu beantragen. Zeit für die Beauftragung eines Patentanwalts war nicht vorhanden.

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Kategorisiert als System 180

Karsten Klingbeil – Skulpturen 1983–1988

Kunstforum der Grundkreditbank, Berlin

Der spät wieder zur Bildhauerei zurückgekehrte Karsten Klingbeil zeigte seine erste Gesamtausstellung in der damaligen Ausstellungshalle der Grundkreditbank und stellte ein facettenreiches Werk mit figürlichen Skulpturen zusammen, deren Spektrum von handlichen Kleinplastiken bis hin zum großformatigen Entwurf für einen noch größeren Brunnen reichte. Die inneren Stützen der Halle auf kreisförmigem Grundriss integrierten wir in einen ringförmigen Einbau für Kleinskulpturen und schafften innen- und außerhalb sinnfällige Raumeinheiten.

Nach Berlin wurde die Ausstellung in Verona im Messezentrum Abitare il Tempo, in Monte Carlo im Sporting d’Hiver in Venedig im Palazzo Barzizza und schließlich in der Mairie du XVIème Arrondissement de Paris gezeigt.

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Transportrampe

Martin-Gropius-Bau Berlin-Kreuzberg

Obwohl es Freude macht, das System 180® in Form von Design-Objekten zu zeigen, gab es immer wieder Umstände, bei denen die Rohre mit flachgepressten Enden wegen ihrer konstruktiven Qualität zum Einsatz kamen. Der modulare Aufbau erlaubte auch in Situationen mit wenig Bewegungsfreiheit stabile Konstruktionen. Ein gutes Beispiel ist die temporäre Rampe am damaligen Hintereingang des Martin-Gropius-Baus. Ein direkter Zugang quer zum Gebäude war nicht möglich, weil nahe am Gebäude die Mauer, und noch näher die Grenze  zu Ost-Berlin verlief. Schwere Exponate gelangten über die Rampe ins Museum, sie konnten seitlich entlang der Rampe bis zum heutigen Haupteingang gefahren und dann um 90 Grad gedreht werden. Beauftragt wurde die Rampe von der Kunstspedition Hasenkamp, Köln.

Fotograf: Werner Zellien

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Museum der Avantgarde – Die Sammlung Sonnabend New York im Hamburger Bahnhof

Eine Ausstellung der ZEITGEIST Gesellschaft zur Förderung der Künste in Berlin e.V.

Die Schau dieser weltberühmten Privatsammlung organisierte die Zeitgeist-Gesellschaft unter der Leitung von Christos M. Joachimides. Jürg Steiners Gestaltung lag die Idee zugrunde, für das damals unausgebaute Haus 4 m hohe und 0,3 m starke, rhythmisch gestaffelte, mit Schlämmkreide gestrichene Wände quer zur Längsrichtung des Raumes zu stellen. Zum Schutz des Gebäudes blieben die vorhandenen Wände unbespielt. Der Rundgang mäandrierte aus der Haupthalle in die Seitenschiffe, um dort die Bewegung zur nächsten Etappe in der Längsachse zu vollziehen.

verloren, gefährdet, geschützt

Ehemaliges Arbeitsschutzmuseum, Berlin-Charlottenburg

Bei dieser Ausstellung, die vom Landeskonservator veranstaltet und von den Architekten Axel Östreich und Werner Weinkamm gestaltet wurde, war Jürg Steiner für das Licht verantwortlich. Der leergeräumte, gefährdete Bau mit seiner kreuzschiffigen Anlage im Stil der Hallenarchitektur des 19. Jahrhunderts war das Exponat Nummer eins.

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BASF

Geschichte und Entwicklung eines chemischen Industrieunternehmens in Deutschland

Rundgang
Der Rundgang wird durch Aneinanderreihung von 12 Raumteilen in zeitlicher Abfolge von 1865–1990 gebildet. Das System der Stellwände ist thematisch strukturiert. Es ermöglicht dem Besucher ein leichtes Zurechtfinden in der komplexen Ausstellung. Die Trennwände der einzelnen Räume (quer zur Gehrichtung) werden künstlerisch stark durchgearbeitet, bieten knappe, präzise Information, erregen Interesse für das jeweilige Thema. Die flankierenden Wände sind eher zurückhaltend, betont sachlich gehalten. Sie dienen der Vermittlung des Sachwissens. Dabei wird auf der linken Wand die technische Information dargestellt, auf der rechten, die gleichzeitig Raumtrennung zum Innern bildet, die Zeitgeschichte parallel zum jeweiligen Raum dokumentiert. Zusätzlich werden dreidimensionale Objekte und Ausstellungsvitrinen als Informationsträger benutzt.

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Kategorisiert als Architektur

Orangerie ‘88 – Deutscher Kunsthandel

Orangerie Schloss Charlottenburg

Die siebte »Orangerie« fand wieder an ihrem angestammten Ort statt, der ihr den Namen gab. Das klare Gestaltungsprinzip vereinte harmonisch Raum und Innenausstattung. Die vielen Bilder konnten großzügig auf ausgewogen platzierten Wänden gehängt werden. Durch die diagonale Anordnung der Wandelemente wechselten kabinettartige und offene Räume einander ab.

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Kategorisiert als Ausstellung