Hans Düttmann beauftragte als Architekt der großen Rembrandtausstellung das Büro Steiner mit der Beleuchtung der Grafikabteilung. Auf der Basis des Museumsspots wurde ein Beleuchtungsgerät entwickelt, das auf den Wänden einen breiten, horizontalen Streifen Licht erzeugt, in den die Ausstellungsstücke gehängt werden.
Der Gemeinschaftsstand der Design-Agentur Berliner Zimmer stand innovativen Designern der Stadt offen. Ziel der Veranstaltung war es, allen ein gemeinsames Dach zu geben, das aus System 180 gefertigt wurde. Eine einschalige Konstruktion war zu diesem Zeitpunkt die richtige Herausforderung. Kuppeln wurden aus gleich langen Stäben in den Haupttragerichtungen dank der unterschiedlich langen Diagonalen geformt.
Für die Bien & Giersch Projektagentur GmbH, Berlin, entwickelten wir ein Ausstellungssystem mit verschiedenen Füllungen und aufgesetzter Beleuchtung.
Nach der Wiedervereinigung übernahm das Deutsche Historische Museum mit dem im Zeughaus untergebrachten Museum für Deutsche Geschichte auch dessen Immobilie.
Bei der Erstbesichtigung des Pariser Bezirksrathauses waren die Wände des Hauptsaals mit Einbauwänden verbaut, der frankophile Designer lernte so den Ausdruck cimaise kennen. Auf Jürg Steiners inständiges Bitten wurden diese entfernt und die Ausstellung mit vier Elementen im nicht gerade taufrischen Saal bestritten: Skulpturen, Raum, Sockel und Licht.
Joachim Karig, Stellvertretender Direktor des Ägyptischen Museums, bat das Büro Steiner um einen Entwurf für die Eingangsgestaltung der groß angekündigten Ausstellung ›Pharaonendämmerung‹ über Jean François Champollion, dem es gelungen war, die altägyptische Schrift zu übersetzen.
Sonderausstellungshalle der Staatlichen Museen PK, Berlin-Dahlem
Die Musikabteilung der Staatsbibliothek Berlin PK unter der Leitung von Hans Günther Klein veranstaltete nach einem Drehbuch von Heinz Becker eine Retrospektive zum 200. Geburtstag des Komponisten. Leitmotiv für die bewusst theatralische Inszenierung waren die großen Opern von Meyerbeer.
Das östlich vom Martin-Gropius-Bau gelegene Gelände der Topographie des Terrors war Zentrum des nationalsozialistischen Staats- und Parteiunterdrückungsapparats. Nach dem Krieg geriet das Gelände in Vergessenheit. 1987 wurde mit den Ausgrabungen des ehemaligen Zellentrakts für die Ausstellungshalle begonnen.
Die von der Zeitgeist-Gesellschaft und ihren Kuratoren Christos M. Joachimides und Norman Rosenthal veranstaltete Ausstellung stellte neue Kunsttendenzen der 1990er-Jahre vor.
Musée national d’art moderne Centre Georges Pompidou, Paris
Nach der Ausstellung, Joseph Beuys – Skulpturen und Objekte sollte die Installation »Plight« nicht wieder zurück zur Galerie Anthony D’Offay nach London, sondern ins Centre Pompidou. Auf Veranlassung von Heiner Bastian lieferten wir die entsprechenden Zeichnungen – der Raum sollte gleich sein wie in London und Berlin –, halfen in Paris bei der Raumdefinition und Hasso von Elm leitete den den Aufbau. (Die Abbildung in schwarz-weiss ist aus dem Katalog von Heiner Bastian: Joseph Beuys – Skulpturen und Objekte, München 1988, die farbigen Fotos machte Hasso von Elm beim Aufbau in Paris.)
Unter dem folgenden Link ist ein Video der Installation zu sehen, das vom Centre Pompidou erstellt wurde.