Europäischer Wettbewerb für ökologische Stadtsanierung, 2. Platz
Der Entwurf griff unmittelbar die bauliche Situation des Wettbewerbsgrundstücks auf, er verzichtete auf großflächigen Abriss, genauso wie auf spektakuläre Zeichen und formale Eingriffe jenseits sachlicher Funktion. Die Idee brach nicht mit der Geschichte des Palla-Geländes, sondern war vielmehr ein Instrument für eine Neuorientierung, die Tradition und Technologie zu einer anspruchsvollen Zukunft zusammenführen möchte. Wir versprachen uns von einer behutsamen Sanierung der Substanz mit einer ergänzenden modernen Architektur die nötige soziale Integrität. Das Kulturdeck verstand sich in seiner spannungsreichen und integrativen Gestaltung als eine Plattform für Träger unterschiedlicher simultaner Ereignisse. Das KulturDeck definiert sich qua temporärer Intensität der Ereignisse und ihrer Frequentierung als Komplement des historischen Stadtzentrums, nicht als dessen Konkurrenz und verhält sich somit zum historischen Zentrum wie der sanierte Bestand auf dem Palla-Gelände zur stimmigen Architektur des Entwurfs. Mitarbeiter: Christoph Bruchmann, Mauro Hein, Lutz Hornig, Hasso von Elm
Die letzten vier Abbildungen gehören zum ersten Teil des Wettbewerbs.




























