Karriere eines modularen Vitrinensystems
Für die Inaugurationsausstellung ›Feuer und Flamme – 200 Jahr Ruhrgebiet‹ im Gasometer Oberhausen 1994 entwickelte das Büro Steiner ein modulares Vitrinensystem.
Szenografie, Design, Architektur
Karriere eines modularen Vitrinensystems
Für die Inaugurationsausstellung ›Feuer und Flamme – 200 Jahr Ruhrgebiet‹ im Gasometer Oberhausen 1994 entwickelte das Büro Steiner ein modulares Vitrinensystem.
Berliner Schloss (Wettbewerb)
Für die einzelnen Regionen und deren jeweilige Objektwelt wird je eine symbolische Raumgestalt vorgeschlagen. Dabei geht es um stilisierte Formen aus einer Glaskonstruktion – entweder durchsichtig, oder transluzent oder als undurchsichtiger Bild- und Textträger. Ein modulares System erlaubt Anpassungen und Modifi kationen. Die Raumgebilde sind eigentliche Präsentationsmöbel sowohl als Träger als auch als Gehäuse.
Ethnologischen Museums
Den regionalen Zugang vermitteln die symbolischen Bauwerke. Unaufdringlich aber verdeutlichen sie dem Publikum Ort und Zeit der jeweiligen Objektwelt. Das Glasmodul hilft dabei mit Stilisierung zu einem fragmentierten Zugang, der in den Köpfen des Publikums ein Ganzes formt.
Während die regionalen Bildwelten die symbolischen Gehäuse formen, bilden Schaumagazine gleichsam Inseln, in doppelter Erscheinungsform: Sie sind im Inneren Schatzkammern, umschlossen von transparenten Depotschränken. Dank der tragenden Ausführung der Vitrinen und Depotschränke kann ein Geschoss darüber entstehen, das beim Hochblicken erkannt wird. Jeweils zwei Treppenanlagen und eine Hebebühne ermöglichen Arbeit und vertiefenden Besuch.
Museums für Asiatische Kunst
Grundgedanke der Ausstellung des »Museums für Asiatische Kunst« ist es die verschiedenen Sammlungsteile der Kunstsammlung miteinander zu integrieren. Die Ausstellungsgestaltung setzt dabei auf ein homogenes Erscheinungsbild von hochflexiblen, schlanken Standvitrinen, welches sich unterschiedlichsten Gegebenheiten und Sammlungsschwerpunkten anpassen kann und deren Konstruktion die asiatische Architektursprache aufgreift. Durch die Unität des Vitrinensystems werden die Kunstwerke in eleganter, würdevoller Weise präsentiert. Gleichwohl können mit den Modulen auch aufgelockerte Räume gebildet werden.
Durch die Anordnung der Vitrinen entstehen Räume, Wege und Gärten fernöstlicher Welten, die der Besucher bei einem Besuch des Ausstellungsbereiches durchschreitet.
Fotografische Werke
Das von Jürg Steiner 2006 entwickelte Vertikalpanorama findet gerade bei sakralen Räumen sein umfassendstes Prüffeld.
Eröffnungsausstellung im IBA DOCK (Entwurf)
Im Hamburger Zollhafen, im Stadtteil Hamburg-Wilhelmsburg, entstand im Frühjahr 2010 ein schwimmendes Ausstellungs- und Bürogebäude – das IBA DOCK.
Haus jüdischer Kultur – Alte Synagoge Essen
Im Zuge der Installation der Dauerausstellung lag uns daran, notwendige Sicherheitsbeleuchtung mit einem Leitsystem zu kombinieren.
Karriere eines Sockel- und Vitrinensystems
1995 entwarf das Büro Steiner Sockel und Vitrinen für die Ausstellung Von allen Seiten schön – Bronzen der Renaissance und des Barock im Alten Museum Berlin.
Alte Synagoge Essen
Dem Erfinder des Systems 180, Jürg Steiner, liegt seit jeher daran, Weiterentwicklungen in technischer und ästhetischer Hinsicht zu initiieren, die über das Tagesgeschäft hinausgehen. Die Verbindung von Systemrohr und Glasplatten wurde bereits im November 2009 das erste Mal mit einem Mustersockel konsequent getestet und vor grosser Runde präsentiert.
Alte Synagoge Essen
In mehreren Räumen des ›Hauses jüdischer Kultur‹ sind Ausstellung und Licht eine integrale Einheit. Die Beleuchtung im Raum ›Quellen jüdischer Traditionen‹ ist eine Kombination aus warmem gerichtetem Halogenlicht von oben und kühler diffuser LED-Rückwand, die zugleich selbstleuchtender Informationsträger nach hinten ist.
Publikation
War’s ein Geschenk der System 180 GmbH an ihren Erfinder und Firmengründer oder unterzog sich Jürg Steiner der Mühe, neben dem Buch Himmel und Erde – Jürg Steiners Vertikalpanoramen, das Bazon Brock herausgab, selbst noch ein Geburtstagsgeschenk zu verfassen? Jedenfalls entstand eine Dokumentation im Wasmuth-Verlag – Manifest, so der Untertitel –, die am 15. April 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Jürg Steiners Vertikalpanoramen sakraler Innenräume
Ab 2006 entwickelte Jürg Steiner das Vertikalpanorama für sakrale Innenräume als Medium der vereinigten Ansicht von Chor, Tragsystem und Deckenkonstruktion.