Entwurf für ein Küchenmöbel

Für System 180® (Systemholz)

Für Anwendungen, bei denen das tragende Skelett einer Konstruktion aus System 180 mit nicht kreisförmigen Profilflächen von Vorteil wäre, wurde das Systemholz entwickelt. Dieses beruht auf einem kreuzförmigen Profil, das durch Fälzung aller Ecken entsteht. So sind plattenförmige Materialien wie Glas, Sperrholz oder Dibond sicher und ohne Luft- und Lichtschlitz formschlüssig einzubringen. Das Holzsystem hat den weiteren Vorteil, dass es am Boden Lasten flächig abträgt und keine gesonderten Füsse benötigt. Nach einer ersten Vitrine bringt dieses zweite Projekt eine Vereinfachung in der Herstellung der einzelnen Stäbe mit, da das Stahlprofil für die Verbindung an den Knoten nicht mehr durchläuft.

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Herrenlinie System 180®

Manschettenköpfe und Kragenstäbchen

In unregelmässigen Abständen verleitet der Gestaltungswille zu Entwicklungen aus Materialien für Böden und Verblendungen von System 180®, auch um die vorhandenen Maschinen noch weitgehender auszunutzen. Bieten sich nicht gerade Manschenttenknöpfe und Kragenstäbchen an? Könnte als weiterer Vorteil zu werten sein, dass eine Merchandising-Linie für System 180® entsteht, bei der nicht bedruckte Produkte aus dem Reich der Mitte, sondern Auratische aus der Mitte der Produktion mit eigenen Materialien und Maschinen entwickelt werden? Um für die Testphase kein Werkzeug herstellen zu müssen werden die systemtypischen Noppen als Bohrungen ausgeführt – in der Hoffnung auf baldige Verfeinerung.

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Küche Mark II

System 180®

Die Besonderheiten dieses Küchenmöbels liegen in den Edelstahlblech verkleideten Arbeitsflächen sowie in den ebenfalls aus Edelstahlblech hergestellten Schranktüren. Bei der Konstruktion der Schranktüren wurden nicht die standardmässigen, industriell gefertigten Türscharniere verwendet, sondern eigens für diese Küchenmodule entwickelte aussenliegende Scharniere.

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Küche System 180®

Wuppertal

Die Oberschränke dieses Küchenmöbels sind mit der Unterkonstruktion so verbunden, so dass keine Wandbefestigung benötigt wird. Die Arbeitsflächen sind grösser als die Standfläche; diese Verjüngung lässt ein ergonomischeres Arbeiten zu und begünstigt die optische Erscheinung. Die Konstruktion steht auf höhenverstellbaren Füssen und setzt sich 10 cm vom Boden ab, welches die Bodenreinigung unter den Einbaugeräten ermöglicht.

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Preußen 1701 – Eine europäische Geschichte – Vorbau

Große Orangerie Schloss Charlottenburg, Berlin

Zwei Bauwerke aus System 180® definierten den Außenbereich vor der Orangerie des Schlosses Charlottenburg anlässlich der Ausstellung Preußen 1701 – Eine europäische Geschichte:

Für Kasse, Shop, Garderobe und Vortragssaal galt es, ein temporäres Gebäude zu errichten, das aus einer Bodenplatte, Wandscheiben und einem Dachrost bestand. Die Wände wurden aus Holzrahmen hergestellt, mit einseitiger Glas- oder Sperrholzfüllung. Alle Rahmen hatten die gleichen hochrechteckigen Abmessungen. Den Dachrost bildeten sich rechtwinklig durchdringende Fachwerkträger aus Rohr mit einem Außendurchmesser von 28 mm und einer Wandstärke von 1,5 mm. Die Wandrahmen – verankert in der Bodenplatte und befestigt am Dachrost – nahmen sowohl vertikale Lasten als auch horizontale Windkräfte auf und konnten in einem mit den Statikern von HEG Berlin abgestimmten Abstand positioniert werden, wobei es unerheblich war, ob in der Außen- oder Innenwandebene. Durch die Form des Fachwerks – wie schon bei den ersten ähnlichen Konstruktionen 1989 mit einem Pfosten am Kreuzungspunkt der Fachwerkträger – war es möglich, ein Gefälle einzuplanen: Die Untergurte verliefen waagrecht, in der Obergurtebene war ein Gefälle zur Entwässerung in eine Richtung vorhanden. Die Dachplatten konnten unmittelbar auf den Deckenrost aufgelegt werden. 

Regen- und Sonnenschutz
Eine Kombination aus Vierkantholzständern, Rohr-Versteifung und -Auslegern mit einer textilen Bespannung übernahm eine Doppelfunktion: Das Publikum konnte außerhalb der Orangerie wieder zum Eingang gelangen ohne möglicherweise nass zu werden und die direkte Sonneneinstrahlung durch die Fenster der Orangerie wurde im hinterlüfteten Textil absorbiert.

Fotos 1–15: Udo Meinel, Berlin
Die beiden letzten Fotos zeigen den Prototyp nach 25-jährigem Einsatz in der Kärntener Straße 23. Die Fotos wurden am 26. Mai 2026 aufgenommen.

Dokumentation Preußen 1701 – Bilanz einer Krönungsausstellung

Preußen 1701 – Eine europäische Geschichte

Große Orangerie Schloss Charlottenburg, Berlin

Die Orangerie des Charlottenburger Schlosses gilt bei manchen als schwer bespielbarer Raum. Hervorzuheben ist, dass die ungewöhnliche Raumtiefe geradezu einen Archetyp barocker Festarchitektur ermöglicht.

Möbel aus System 180®

Industrie Forum Design Hannover

An prominenter Stelle ausgestellt, bewarben sich auf dem Messeglände Tische und Regale um die Auszeichnung ›Product Design Award 2000‹. 1981 baute Jürg Steiner seine ersten Möbel aus Rohren mit flachgepressten Enden; daraus entwickelte sich ein regelrechtes Möbelsystem.

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Bochum Innenstadt-West

Dauerausstellung in der Jahrhunderthalle, Bochum

Das ehemals industriell genutzte innerstädtische Gelände rund um die Jahrhunderthalle ist immer noch in einem tiefgreifenden Umnutzungs- und Umgestaltungsprozess begriffen.

Vom Eckstehtisch zum Rednerpult

Karriere eines Möbels

1997 verfassten wir die Skizze für ein Eckstehtisch, der erst als Solitär gebaut wurde. Zwei Jahre später fand die Form Eingang in das Basis-Regalsystem aus System 180®, um so gut nutzbare Ecklösungen anbieten zu können.

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Ausstellung »Von der Brücke zum Blauen Reiter« – Vorbau

Museum am Ostwall, Dortmund

Für die Ausstellung Von der Brücke zum Blauen Reiter in Museum am Ostwall, bei der die rückwärtige Terrasse als Eingang benutzt wurde, beauftragte der Direktor des Hauses, Ingo Bartsch, das Büro Steiner mit dem Entwurf einer temporären Vordachkonstruktion, die zwei Container miteinbeziehen sollte.