40 Jahre Villa Grisebach

Auktionshaus in der Fasanenstraße 25, Berlin-Charlottenburg

Der Kunsthändler und Auktionator Bernd Schultz betraute uns mit der Innenarchitektur des im Krieg stark beschädigten Stadthauses, der späteren Villa Grisebach, das der Architekt Hans Grisebach für seine Familie, seinen Bruder und sein Büro 1892 auf einem nur 13 m breiten Grundstück im Blockrand errichtete.

Museumsspot

Kompaktleuchte mit Transformator

Ihre Eigenschaften machten die Kaltlichtspiegelreflektorlampe seit den 1980er Jahre zu einem unverzichtbaren Leuchtmittel, besonders im musealen Bereich. Mit einem guten Wirkungsgrad der Niedervolthalogenlampe, mit einem Reflektor, der die Wärmestrahlung und einen Teil der roten Strahlung nicht reflektiert, wird das restliche sichtbare Spektrum, je nach Art des Spiegels, eng- oder breitstrahlend gerichtet und erscheint in reinem Weiß. Eine Herausforderung also für angehende Leuchtenbauer, denn die großen Leuchtenhersteller ließen vorerst die Lampe links liegen.

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Christo – Surrounded Islands

Neue Nationalgalerie, Berlin

Christo legte 1983 temporär Kunststoffkrägen um mehrere Inseln in der Bucht von Miami. Wann immer Christo seine vielbeachteten Arbeiten im Aussenraum verwirklicht, werden sie so minutiös und künstlerisch hochstehend dokumentiert, dass diese Zeugnisse in renommierten Kunsttempeln ausgestellt werden. Die Berliner Schau – verglaste Rahmen wurden an Stellwänden befestigt – organisierte der Fotograf Wolfgang Volz selbst.

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Kategorisiert als Licht

Kunsthändlervitrine

Ausstellungen ›Orangerie‹

Der Vorsitzende des Verbands der Berliner Kunsthändler e.V., Bernd Schultz, beauftragte Jürg Steiner 1983 mit der Herstellung der ersten Serie einer prototypischen Kunsthändlervitrine im Hinblick auf die Orangerie ’83. Höhe, Breite Tiefe wurden gemeinsam anhand vorhandener Beispiele aus Museen und Kunsthandel festgelegt.

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Lichthofverdunklung

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

In den 1980er-Jahren wurde der Martin-Gropius-Bau für unterschiedliche Projekte genutzt. Für eine vom Karstadt-Konzern veranstaltete Modemesse führte Jürg Steiner, assistiert von seinen Mitstreitern Gaby Sehringer und Christoph Schwarz, erstmals eine Verdunklung des Lichthofs durch.

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Pyramidentisch

Tisch mit System 180®

Für eine Festivität mussten schnell einige Tische hergestellt werden. Das Material des Lastgitterträgers für die Ausstellung ›Zeitgeist‹ eignete sich aufgrund seiner Form und Maße besonders gut. 28 Stäbe der gleichen Länge von 72 cm bilden ein stabiles Untergestell mit vier Eck- und zwei Mittelpfosten. Man hat die Möglichkeit, bequem die Füsse auf verschiedenen Positionen abzustützen. Dieser Tisch war die Basis des Systemgedankens für Möbel aus Stahlrohr des späteren Systems 180: 28 Stäbe, 14 Schrauben und 14 Muttern bilden ein System, das jeder zusammenbauen kann und das dank seiner Materialität unbegrenzt oft umzumontieren ist. Das Exemplar auf der Abbildung ist mit einer Glastischplatte ausgestattet.

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Kategorisiert als System 180

Zeitgeist – Montage Brunnenskulptur

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Die Zeitgeist-Ausstellung präsentierte in der Nordrotunde des Martin-Gropius-Baus eine Brunnenskulptur von Sandro Chia und Enzo Cucchi. Kurz nach Inbetriebnahme funktionierten einige der Wasserauslässe nicht mehr. 

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Kategorisiert als System 180

Die Pferde von San Marco

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Zentrum der Ausstellung war die Präsentation der berühmten Pferde vom Markus-Dom in Venedig im Lichthof. In den umliegenden Räumen wurden weitere Pferdeskulpturen und Schätze aus Venedig und Berlin gezeigt. Die Steiner Museumstechnik war auch beauftragt, die noch vorhandenen Modelle für die Quadriga vom Brandenburger Tor zu präsentieren und verantwortete das Licht der gesamten Ausstellung.

Tischmanufaktur für den Filmmarkt

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Im Auftrag der Internationalen Filmfestspiele wurden in damals noch unausgebauten Räumen im zweiten Obergeschoss des Ausstellungshauses eine Serie von Counter-Tischen für den Filmmarkt hergestellt. Diese einfachen, steckbaren, flach zu lagernden Möbel werden mit einem randverstärkten Türblatt als Tischplatte und drei Tischlerplatten als Unterkonstruktion zusammengesetzt. 

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Kategorisiert als Mobiliar

Umsetzung der Schlossbrückenfiguren

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Zuerst für die Schinkel- und dann für die Preußenausstellung wurden jeweils zwei Figuren der Schinkelschen Schlossbrücke abgegossen. Die Originale befanden sich in Westberlin – während des Krieges waren sie auf diesem Territorium gesichert worden – und gingen 1981 im Tausch gegen das KPM-Archiv an ihren Bestimmungsort Ostberlin zurück. 

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