Beleuchtungseinrichtung BERLIN, BERLIN

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Reinhard Rürup und Gottfried Korff leiteten das Jubiläums-Projekt zur 750-Jahrfeier, das Hans Dietrich Schaal gestaltete. Das Büro Steiner wurde im letzten Moment gerufen, die Beleuchtungseinrichtung zu übernehmen und bei der Vitrineneinrichtung zu beraten.

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Leuchte mit 10 ausrichtbaren Armen

Wohnung in Berlin-Dahlem

Die im Heimatmuseum Schöneberg, bei der Ausstellung Dian – ein versunkenes Königreich in China und beim Messestand der Firma Aval PV auf der Cebit in Hannover erstmals eingesetzten Schwanenhalsleuchten – Kaltlichtspiegellampen an biegbaren Röhrchen – waren in der Folgezeit mehrfach das Ausgangsprodukt für neue Leuchtkörper.

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Die Reise nach Berlin

Ehemaliger Hamburger Bahnhof, Berlin-Tiergarten

Zur 750-Jahrfeier Berlins veranstaltete die Berliner Festspiele GmbH die erste Ausstellung im ehemaligen Hamburger Bahnhof, der seit dem Mauerbau von beiden Seiten aus unzugänglich war. Das von dem Architekten Winnetou Kampmann gesicherte, teilweise noch im Rohbau befindliche Gebäude, war die eigentliche Sensation. Xenia Hausner und Reinhardt Löwe gestalteten die Ausstellung, in der das Publikum über eine mäandrierende Rampe geführt wurde, um an einzelnen Stellen die Seitenschiffe als Vertiefungszonen zu erreichen.

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Regal »verliebt, verlobt, verheiratet«

System Steiner

Das Regal wurde für die von Claus-Peter C. Gross zusammengestellte Ausstellung »verliebt, verlobt, verheiratet« entwickelt, in dieser Form aber kein weiteres Mal gebaut. Beide Enden eines Stahlrohrs mit einem Durchmesser von 25 mm wurden flachgepresst, gelocht und zum Teil um 90 Grad abgebogen. Die Ausrichtung der Schrauben verändert sich bei jeder Tablarebene, entweder längs oder quer zur Hauptachse.
Dadurch versteift jeder vertikale Stab beide horizontalen Kraftrichtungen – das Regal ist stabil ohne Diagonalen. Das Möbelstück blieb zwar ein Prototyp, doch dank des unverwüstlichen Materials ist es heute noch in Benutzung und kann als ein Vorläufer des Systems 180® betrachtet werden.

Das erste Bild zeigt eine Zweitverwendung in einer Privatwohnung in den 1990er-Jahren, die beiden folgenden Schwarz-Weiß-Fotos dokumentieren eine Nutzung als Küchenregal, das vierte Bild zeigt das Regal in der Ausstellung, und die weiteren Aufnahmen stammen aus dem system180.museum.

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Messestand Aval PV

Cebit, Messegelände Hannover

Die Gestaltung des Messestandes verantwortete Wolfgang Schäfer mit uns gemeinsam. Eine umlaufende Stufenreihe bildete auf drei Seiten die Kante eines Wasserbeckens. Von dieser Kante führten Treppen und Stege zu Inseln und zu einer Theke in einem Schiffsbug, von dem Hunderte von Schwanenhalsleuchten abstrahlten.

Schwanenhalsleuchte

Minimierte Leuchte

Vier Bauelemente werden zu einer Leuchte: Porzellanfassung, Schwanenhals, Verbindungsrohr und Transformator. Schwanenhälse wurden bis zu unserer Adaption als flexible Halterung für Mikrofone genutzt: sie halten die Position, in die sie einmal gebogen werden. Ein Schnittkerntransformator wandelt die Spannung auf 12 Volt und verhilft zur notwendigen Stabilität.

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Café-Bar Schriller

Berlin

Joachim Stanitzek von der Gestaltergruppe ›Bellefast‹ entwarf für einen Gastronomieprofi und dessen Geschäftspartner das ›Schriller‹. Er schrieb darüber in der ›Bauwelt‹ Nr. 43 vom 14. November 1986: ›Materialien, Formen und Oberflächen bilden untereinander Gegensätze, Spannungen, Brüche, Durchbrüche.

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Café Wintergarten

Fasanenstraße 23, Berlin-Charlottenburg

Eine reizvolle Aufgabe im Rahmen der von Uli Böhme ausgeführten Umbaumassnahmen im Literaturhaus Berlin war der Einbau der Gastronomie »Wintergarten« in den denkmalgeschützen Räume im erhöhten Erdgeschoss der Stadtvilla, zusammen mit der Verantwortlichen bei der Senatsbauverwaltung, Dagmar Tanuschev und dem Beauftragten der Erstpächterin, Martin Strasburger.

Literaturhaus Berlin

Fasanenstraße 23, Berlin-Charlottenburg

Uli Böhme, der uns als Innenarchitekt vorschlug, baute die Gründerzeitvilla, die zuvor eine Gaststätte nebst Bordell beherbergte, in konsequenter Denkmalhaltung um. Der Gründungsdirektor Herbert Wiesner unterstützte uns mit klarem Konzept und profunden Kenntnissen zeitgemäßer Möblierung. Die Bauherrenvertreterin der Senatsbauverwaltung, Dagmar Tanuschev, führte uns in die Feinheiten des öffentlichen Bauens ein.

Heimatmuseum Schöneberg

Haus am Kleistpark, Berlin-Schöneberg

Die Leiterin des Hauses, Katharina Kaiser, beauftragte Jürg Steiner mit der Herstellung einen neuen Lichtsystems. Eine Porzellanfassung wird auf einen so genannten Schwanenhals (biegbare Rohrdurchführung) montiert und mit einer Kaltlichtspiegellampe bestückt. Diese Technologie führte kurze Zeit später zur Schwanenhalsleuchte.

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