Internationale Filmfestspiele – Vorbau am Zoo Palast

Berlin-Charlottenburg

Bei den Vorbauten vor dem Hauptspielort der Internationalen Filmfestspiele änderte sich nicht nur die Ausstattung von Jahr zu Jahr. Man bemühte sich auch, diese immer preiswerter, einfacher und dennoch effektvoller zu gestalten. 1988 wurde eine totale Verkleidung der Stützen kreiert, was den Vorteil hatte, dass sie nicht bestiegen werden konnten. Wegen der Gegengewichte war ohnehin ein Grundschaft an jeder Stütze vorgesehen.

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Internationale Filmfestspiele – Vorbau an der Urania

Berlin-Schöneberg

Die Internationalen Filmfestspiele nutzten auch in diesem Jahr die Volksbildungsstätte Urania als Wiederaufführungsort. Das schmucklose Gebäude ist über der Sockelzone mit grossflächigen Waschbetonplatten undurchdringlich verkleidet.

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Fragen an die Deutsche Geschichte

Reichstagsgebäude Berlin-Tiergarten

Die von Claus-Peter Gross gestaltete Dauerausstellung Fragen an die deutsche Geschichte durchlief mehrere Erweiterungsphasen. 1988 wurde sie durch eine Ausstellung über den Parlamentarismus der Weimarer Republik mit einem Modell des Reichstagsplenarsaals ergänzt. Das Modell war von außen zu begehen. Um die Originalproportionen des Saales zu erhalten, wurden die Flächen zwischen den Pfeilern nicht ausgefüllt.

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Orangerie ‘87 – Deutscher Kunsthandel

Orangerie Schloss Charlottenburg

Die sechste »Orangerie« fand wieder an ihrem angestammten Ort statt, der ihr den Namen gab. Das klare Gestaltungskonzept vereinte Raum und Innenausstattung zu einer harmonischen Einheit. Auf den Fotos ist der Arbeitsprozess mit dem erstellten Modell zu sehen.

Grundriss

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Topographie des Terrors – Ausstellungspavillon

Prinz-Albrecht-Gelände, Berlin-Kreuzberg

Im Auftrag der Berliner Festspiele GmbH, die zur 750-Jahrfeier Berlins im benachbarten Martin-Gropius-Bau die Ausstellung Berlin, Berlin veranstaltete, baute Jürg Steiner sein erstes Haus, einen einstöckigen Pavillon aus Leimschichtbindern. Darüber hinaus erstellte er ein Schutzdach für die für einige Jahre freigelegten Zellenböden des einstigen ›Reichssicherheitshauptamtes‹.

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Internationale Filmfestspiele – Vorbau am Zoo Palast

Berlin-Charlottenburg

Für die sechste Auflage der Vorbauten vor Kinos und wichtigen Orten des Festivals wählten die Grafiker einen dunklen Blauton. Kräftige Farben schienen aus damaliger Sicht für die Gestaltung solcher Festarchitekturen besonders geeignet. Vergleicht man die an einem düsteren Nachmittag aufgenommene Version des Vorvorjahres mit der hier abgebildeten, erkennt man die kräftige Änderung der Wirkung, die sie in der Nacht entfaltet.

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Regal für die Internationale Möbelmesse Köln 1987

System Steiner

Die Design-Agentur Berliner Zimmer vermarktete die Objekte der »Neuen Wilden« des Berliner Möbeldesigns 1987 auf der Kölner Möbelmesse.
Auf dem Gemeinschaftsstand zeigten wir unser Regal mit den Maßen in 1200 (Höhe), 1400 (Breite), 300 (Tiefe) in Millimetern aus Stahlrohr 30/1,5 Millimeter, das ursprünglich grau lackiert und mit vier Sicherheitsglasplatten ausgestattet war. Stabilität erreichte das Regal Möbelmesse 1, wie wir es später nannten, ohne Diagonalen durch die unterschiedliche
Ausformung der Stabenden. Das nach hinten führende Rohr gab die waagerechte Grundkonfiguration auf, um für die hintere Schraube Platz zu machen.

Im system180.museum befindet sich noch ein etwas kleineres Exemplar, das lagerbedingt stark verrostet ist (Bilder 1–3). Das vierte Bild zeigt die Katalogkarte der Design-Agentur Berliner Zimmer aus dem Jahr 1987.

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Internationale Filmfestspiele – Vorbau an der Urania

Berlin-Schöneberg

Die Urania an der gleichnamigen Straße ist ein besonders typischer Bau der 1960er-Jahre – eher abweisend als anziehend. Dennoch stellt er ein Gesamtwerk dar, dessen Inneres eindeutig über das Äussere triumphiert.

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Café Wintergarten

Fasanenstrasse 23, Berlin-Charlottenburg

Eine reizvolle Aufgabe im Rahmen der von Uli Böhme ausgeführten Umbaumassnahmen im Literaturhaus war der Einbau des Café Restaurant Wintergarten in den denkmalgeschützen Räume im erhöhten Erdgeschoss der Stadtvilla, zusammen mit der Verantwortlichen bei der Senatsbauverwaltung, Dagmar Tanuschev und dem Beauftragten der Erstpächterin, Martin Strassburger.

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Literaturhaus Berlin

Fasanenstrasse 22, Berlin-Charlottenburg

Uli Böhme baute das Haus, das zuvor eine Gaststätte nebst Bordell beherbergte, in konsequenter Denkmalhaltung um. Der Gründungsdirektor Herbert Wiesner half dem Innenarchitekten Jürg Steiner mit profunden Kenntnissen zeitgemäßer Möblierung und die Bauherrenvertreterin der Senatsbauverwaltung, Dagmar Tanuschev, führte in die Feinheiten öffentlichen Bauens ein.

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