Topographie des Terrors – Open Air Ausstellung

Prinz-Albrecht-Palais-Gelände, Berlin-Kreuzberg

Nach zehnjähriger Standzeit riss man 1997 für einen geplanten Neubau den ursprünglich für eine Standzeit von drei Monaten konzipierten Ausstellungspavillon der Topographie des Terrors mit der mit dem Ort verbundenen Geschichte ab. Hier hatte das »Reichssicherheitshauptamt«, die SS- und Gestapo-Führung ihren Sitz. Das Büro Steiner wurde beauftragt, das Material der vorhandenen Ausstellung zur Topographie des Terrors wetterfest zu machen und im Außenbereich einer weiteren von uns mit Wetterschutz versehenen Grundmaueranlage in den ehemaligen Kellern der verschiedenen Gebäude entlang der einstigen Prinz-Albrecht-Straße zu installieren.

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Die Epoche der Moderne Kunst im 20. Jahrhundert – Vorbau

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Die Veranstalter der Ausstellung Die Epoche der Moderne – Kunst im 20. Jahrhundert legten Wert auf ein Signal, das Aufmerksamkeit für die spektakuläre Schau erregen sollte.

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Schweizer Pavillon auf der Expo 2000

Messegelände Hannover (Wettbewerb)

Gemeinsam mit dem Kulturwissenschafter Jeannot Simmen beteiligte sich Jürg Steiner am Wettbewerb für den Bau des Schweizer Pavillons für die Expo 2000 in Hannover. Vorgabe war die Verwendung von Holz als Baumaterial. Der Entwurf sah vor, dass das Publikum außen über eine gebogene Rolltreppe auf die oberste Etage des zylinderförmigen Baus gelangt.

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Erlwein-Theater Dresden

Umbau- und Umnutzungsplanung

Für das Musical Elisabeth in Erlwein-Theater Dresden, das erfolgreich mehrere Jahre in Wien aufgeführt wurde, sollte in Dresden ein stillgelegter Gasspeicher umgenutzt werden. Gemeinsam mit dem Dresdner Architekturbüro IPRO wurde die Entwurfs- und Ausführungsplanung  abgeschlossen und mit dem Umbau begonnen.

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Sanierung eines Barockhauses

Wilhelm-Staab-Straße 5, Potsdam

Das von Georg Christian Unger im 18. Jahrhundert erbaute, ursprünglich zweistöckige Haus wurde Mitte des 19. Jahrhunderts um eine Etage erhöht. Um 1900 errichtete man Anbauten nach hinten, so dass ein kleiner Binnenhof mit Gartenzone entstand.

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Konzept zur Umgestaltung der Ausstellungsräume

Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund

Bei der jetzigen, dritten Phase des Wettbewerbs, haben wir den Wunsch berücksichtigt, den Haupteingang an der bisherigen Stelle in der Südostecke des Museums zu belassen. Die selbstgestellte Forderung, einen Rundgang durch die Abteilungen des Museums gewährleisten zu können, hat unser Konzept weitgehend bestimmt. Grundlage ist hierbei nicht eine strenge und formale chronologische Reihenfolge, sondern die Abfolge einzelner Themen, die jeweils einen Teilbereich hervorheben und sich logisch in die Reihung, die durch den Rundgang vorgegeben wird, einpassen.

Bestimmt werden diese Themen durch die bisherige Sammlungstätigkeit des Museums. Es ergibt sich hierbei eine Erzählform der Kulturgeschichte, die in ihrem Ablauf und in ihrer Akzentuierung auf dieses Museum abgestimmt ist.

Rundgang
Beginnend mit dem Erdgeschoss verläuft der Rundgang im Uhrzeigersinn um dte innere Rundwand, die eine Vervollständigung des Lehmann-Umbaus darstellt und in den oberen Geschossen um die Rotunde. Die nordöstliche Stahltreppe im Erdgeschoss soll durch ein neues Podest, geänderte Geländer, Farbgebung, Bodenbelag und Beleuchtung als wichtiges Element akzentuiert und dadurch den Besucher in die oberen Geschosse auf den Rundgang führen. Trotz unterschiedlicher Niveaus der Alt- und Neubauebenen führt der Weg durch das Museum immer nur auf höher gelegene Ebenen. Diese klare Orientierungsmöglichkeit ermöglicht zusammen mit einem grafischen Leitsystem, eine einfache erkennbare Führung und die Möglichkeit zum gezielten Aufsuchen ausgewählter Abteilungen.

Dokumentation zu Konzept

vorgelegt und bearbeitet von
Büro Steiner
Gerd Herr

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Ausstellung ›Von der Brücke zum Blauen Reiter‹ – Vorbau

Museum am Ostwall, Dortmund

Für die Ausstellung Von der Brücke zum Blauen Reiter  in Museum am Ostwall, bei der die rückwärtige Terrasse als Eingang benutzt wurde, beauftragte der Direktor des Hauses, Ingo Bartsch, das Büro Steiner mit dem Entwurf einer temporären Vordachkonstruktion, die zwei Container miteinbeziehen sollte.

Museum für Ostasiatische Kunst Köln

Museumserweiterung

Die Stadt Köln ließ den Bau 1977 nach Plänen des japanischen Architekten Kunio Maekawa errichten als um einen quadratischen japanischen Garten angeordnete Anlage unterschiedlicher Höhe. An zwei Seiten waren Verwaltung und Bibliothek untergebracht.

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Ausstellungskonzeption für das Städtische Museum Wolfsburg

Schloss Wolfsburg

Das Stadtarchiv Wolfsburg unter der Leitung von Jörg Siegfried hat das Konzept für ein historisches Museum entwickelt, das in den Remisen des Schlosses eingerichtet werden soll.

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zwei Wohnhäuser in Falkensee

Finkenkruger Strasse 69

Zweischaligkeit ist das Prinzip des zylinderförmigen Hauses mit einem Souterrain und zwei Geschossen darüber. Als äussere Tragstruktur dient ein Zylinder aus System 180, an dessen Innenseite quadratische Holzrahmen mit Isolierverglasung befestigt sind.