Konservierung und Umnutzung als Ausstellungsort

Kokerei Zollverein, Essen

Mit Blick auf die Abschlusspräsentation der Internationalen Bauausstellung wurden wir mit dem Entwurf für die zukünftige Nutzung des 1983 stillgelegten Geländes beauftragt. Für die Ausstellung Sonne, Mond und Sterne – Kultur und Natur der Energie transformierten wir die Mischanlage – zu Produktionszeiten wurde hier Kohle gelagert und gemischt – zu einem Ausstellungshaus mit Aussichtssteg auf dem Dach.

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Klimaschleuse

Museum für Ostasiatische Kunst, Köln

Der Architekt Kunio Maekawa baute zwischen Foyer und den Ausstellungsräumen Museum für Ostasiatische Kunst eine große Schiebetür ein, die im Betriebsfall geöffnet wird. Da nur die Ausstellungsräume klimatisiert sind, waren bei Tage die in Türnähe befindlichen Objekte wechselndem Klima ausgesetzt. Das Büro Steiner konstruierte daher eine echte Schleuse mit zwei Türanlagen. Rahmen aus massiver Esche wurden so gefälzt, dass entweder Glas oder schwarz gefärbte, von Glasleisten gehaltene mitteldichte Faserplatten eingesetzt werden können. Die Keilform minimiert das entstandene Volumen und harmonisiert die Materialübergänge. Im Bild ist die gut bedienbare Schiebetür hinter den Türgriffen zu erkennen.

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Werkstattgebäude der Glasfabrik Stralau, Umnutzung als Ausstellungsgebäude

Alt Stralau, Berlin-Friedrichshain

Die Wasserstadt GmbH, eine treuhänderische Gesellschaft der Stadt Berlin, entwickelte ehemals industriell genutzte Wasserlagen in Berlin für Wohnen und Gewerbe.

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Ruhr Museum Essen

Wettbewerb 2. Platz

Das größte Gebäude der stillgelegten Zeche Zollverein XII in Essen ist die so genannte Kohlenwäsche, ein riesiger Block, 40 m hoch, 90 x 38 m im Grundriss. Dieses wichtige technische Denkmal soll sowohl erhalten als auch neu genutzt werden.

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Dom zu Köln

Windfanganlage (Wettbewerb)

Die Dombauverwaltung schrieb einen eingeladenenWettbewerb für Windfänge an den drei Eingängen des westlichen Portals aus. Es galt, diese in die geschützte Bausubstanz einzufügen und in zeitgemäßer Technik zu gestalten.

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Gestaltungskonzept für eine geologische Ausstellung im „Glashaus der Steine“

Museumspark Rüdersdorf

Das „Glashaus der Steine“ in der Heinitzstraße bildet den architektonischen Auftakt des Museumsparks Rüdersdorf. Als zentrale Ausstellungshalle bietet es interessierten Laien und Fachleuten einen geologischen Zugang zum Gelände.

Die Halle gliedert sich in drei klar definierte Bereiche: den verglasten Eingangs- und Foyerbereich, die großflächige Ausstellungshalle mit hochwertigen, klimastabilen Vitrinen sowie einen abgetrennten Videobereich. Besonders markant sind die gebogenen Innenwände, die architektonisch sowie funktional für eine klare Raumstruktur sorgen. Materialien wie Sichtbeton, Kalksteinmauerwerk und ein gewölbtes Oberlichtdach aus Brettschichtholz prägen das Erscheinungsbild.

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Sanierung von Plattenbauten

Wettbewerb – 2. Platz

Für die Sanierung und energetische Ertüchtigung der Fassaden verschiedener Plattenbauten aus den 1970er Jahren in reizvollen Waldlagen im Osten Potsdams erwartete die Landesentwicklungsgesellschaft Brandenburg, animiert durch Henry Beierlorzer, Vorschläge zur gestalterischen und technischen Verbesserung.

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Großtransparent am ehemaligen Kraftwerk Vockerode

Ausstellung ›mittendrin – Sachsen-Anhalt in der Geschichte

Für die kulturhistorische Ausstellung mittendrin – Sachsen-Anhalt in der Geschichte wurden zwei der vier 110 m hohen Schornsteine für eine besondere Werbemassnahme genutzt. Wir entschieden uns für ein 30 x 30 m großes Transparent mit dem Logo der Ausstellung.

Transformation in eine Versammlungsstätte

Kraftwerk Vockerode

Das größte Braunkohlekraftwerk der DDR an der Autobahn Berlin-München nahe der Brücke über die Elbe wurde ab Anfang der 1990er Jahre sukzessive stillgelegt. Gerhard Seltmann, der Geschäftsführer der landeseigenen ›Expo 2000 Sachsen-Anhalt GmbH‹ beauftragte das Büro Steiner mit der Umnutzung zu einer Versammlungsstätte.

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Operettenhaus Dresden in einem Gasometer

Gelände der Dresden Gas in Dresden-Reick

Heinz Lechtenberg, Geschäftsführer der Babcock Kommunal GmbH, Oberhausen, leitete das Vorhaben, den neben dem Erlwein-Gasometer stehenden älteren Gasbehälter aus Mauerwerk im neoromanischen Stil des 19. Jahrhunderts für die Staatsoperette Dresden nutzbar zu machen.

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