Internationale Filmfestspiele – Vorbau am Zoo Palast

Berlin-Charlottenburg

Beauftragt von den Internationalen Filmfestspielen, entwarf Jürg Steiner mit der Werbeagentur Löhlein und Schonert einen repräsentativen Vorbau für das Festival im Zoo Palast – eine 1982 erstmals realiserte Einrichtung, die Stars und Gästen gestattete, das Gebäude von der Vorfahrt bis zum Eingang trockenen Fußes zu erreichen. 

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Umsetzung der Schlossbrückenfiguren

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Zuerst für die Schinkel- und dann für die Preußenausstellung wurden jeweils zwei Figuren der Schinkelschen Schlossbrücke abgegossen. Die Originale befanden sich in Westberlin – während des Krieges waren sie auf diesem Territorium gesichert worden – und gingen 1981 im Tausch gegen das KPM-Archiv an ihren Bestimmungsort Ostberlin zurück. 

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Kaiserpanorama

Ausstellung Preußen – Versuch einer Bilanz

Jürg Steiner wurde vom Generalsekretär der Ausstellung Preußen – Versuch einer Bilanz, Gottfried Korff, im Winter 1980/81 mit dem Kauf eines Kaiserpanoramas betraut und wickelte zusammen mit dem Berliner Sammler von Stereo-Glasdias, Erhard Senf, den Kauf eines Kaiserpanoramas mit 24 schön gearbeiteten Wänden aus Mahagoni-Holz mit je zwei Okularen ab.

Urregal des nachmaligen Systems 180®

Regal aus Rohr mit flachgepressten Enden

Dieses erste Regal aus Rohr mit flachgepressten Enden ist an seinem zweiten Standort 25 Jahre nach der Herstellung fotografiert worden. Die Rohre mit einem Durchmesser von 25 mm und einer Wandstärke von 1,5 mm hatte der Erfinder des Systems 180® in der provisorischen Schlosserei des Martin-Gropius-Baus eigenhändig gesägt, im Schraubstock gepresst und in der Ständerbohrmaschine gelocht.

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Preußen – Versuch einer Bilanz

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Für die erste große Ausstellung nach Wiederherstellung des im Krieg stark beschädigten Gebäudes wurde der ›Theatermann‹ Jürg Steiner von der Veranstalterin, der Berliner Festspiele GmbH, mit der Produktionsleitung betraut.

»Schinkelzelt«, Ausstellung »Preußen – Versuch einer Bilanz«

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Da der Hauptzugang des ehemaligen Kunstgewerbemuseums direkt an der Berliner Mauer lag, wurde bei der Wiederherstellung der Hintereingang im Süden zum Haupteingang. Als Kassenraum kostruierte Jürg Steiner einen Vorbau, den Ulrich Eckhardt, der Leiter der Berliner Festspiele GmbH, »Schinkenzelt« taufte.

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Karl Friedrich Schinkel – Werke und Wirkungen

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Als erste Ausstellung im betriebsfertig wiederhergestellten ehemaligen Kunstgewerbemuseum fand im Frühjahr 1981 diese von der Senatsbauverwaltung veranstaltete Werkschau statt, für die Jürg Steiner die Produktion übernahm und die Lichtgestaltung realisierte. Ausstellungsgestalter waren Jan Fiebelkorn (Räume) und Andreas Reidemeister (Lichthof).

Bühnenertüchtigung

Renaissance-Theater, Berlin-Charlottenburg

Ein Jahr nach der Rekonstruktion der Kassenhalle konnte die nicht allzugroße Bühne des Renaissance-Theaters für ein begrenztes Budget saniert werden. Zu ihrer optimalen Nutzung waren neue Elektroanlagen und Sicherheitseinrichtungen, ein neuer Bühnenboden und endlich eine Obermaschinerie nötig.

Rekonstruktion der Kassenhalle

Renaissance-Theater Berlin-Charlottenburg

Das 1926 in einen bestehenden Versammlungssaal eingebaute Theater in bezauberndem Art Deco Stil ist eines der Meisterwerke des Architekten Oskar Kaufmann und des Innenausstatters Cesar Klein. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde auch die Kassenhalle »arisiert«.

Botho Strauß: Trilogie des Wiedersehens

Schaubühne am Halleschen Ufer, Berlin-Kreuzberg

Botho Strauß schrieb das in der Schaubühne in einem Nebenraum einer Kunstgalerie spielende Stück mit treffsicherem Gespür für den damaligen Zeitgeist. Das Publikum saß in der Raumbühne von Karl-Ernst Herrmann nicht etwa an einer Bühnenkante, sondern gleichsam mittendrin und die Inszenierung von Peter Stein verband Akteure und Zuschauer unmittelbar. Es gab keine Bühnenkante, der Gang der vordersten Reihe und die Szenenfläche schmolzen zusammen. Die Werkstätten der Schaubühne am Halleschen Ufer erstellten homogene senkrechte Flächen durch eine nahtlose Textilbespannung vor holzrahmengefassten Gipskartonwänden. Eine kaum sichtbare Stoßkante zeigt die Teilung der Decke. So konnte der hintere Teil der Decke für ein anderes Stück abgefahren werden und bildete dann dessen erhöhte Bühne. Die Szenenfläche und der Gang der ersten Reihe lagen auf der Höhe der fest eingebauten Bühne, die ersten Reihen der Spielstätte wurden somit überbaut.