Kunsthandel Seidel und Sohn

Fasanenstrasse 70, Berlin-Charlottenburg

Bernd Seidel, ein renommierter Berliner Kunsthändler, eröffnete in der Fasanenstraße einen weiteren Verkaufsraum neben seinem Geschäft in Berlin-Schöneberg. Schweren Herzens trennte man sich von einer teuren Holzvertäfelung, die der Vormieter hinterlassen hatte, und schuf helle, elegante Räume, in denen die vorwiegend aus dem Barock stammenden Kunstgegenstände ideal zur Geltung kamen.

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Internationale Filmfestspiele – Vorbau am Zoo Palast

Berlin-Charlottenburg

Nachdem im Vorjahr der groß angelegte Vorbau zwar sinnvoll, aber zu teuer war, beauftragten die Internationalen Filmfestspiele das Büro Steiner mit einer einfacheren Version. Man montierte vier umlaufende quaderförmige Balken aus Mero-System an vier prismatische Stützen, die mit Stoffbahnen etwas Masse bekamen.

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Zeitgeist – Internationale Kunstausstellung Berlin

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Im Auftrag des Neuen Berliner Kunstvereins kuratierten Christos M. Joachimides und Norman Rosenthal die Schau, deren Name Programm war. In einer Phase künstlerischen Umbruchs, als Altmeister und »Junge Wilde« zusammentrafen, wurde der Martin-Gropius-Bau erstmals mit einer reinen Kunstausstellung in beiden Geschossen bespielt. Die Eröffnung war am 15. Oktober 1982, die Laufzeit vom 16. Oktober bis 16. Januar 1983.

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Zeitgeist – Montage Brunnenskulptur

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Die Zeitgeist-Ausstellung präsentierte in der Nordrotunde des Martin-Gropius-Baus eine Brunnenskulptur von Sandro Chia und Enzo Cucchi. Kurz nach Inbetriebnahme funktionierten einige der Wasserauslässe nicht mehr. 

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Orangerie ‘82 – Deutscher Kunsthandel

Orangerie Schloss Charlottenburg

Der Verband der Berliner Kunst- und Antiquitätenhändler suchte für Ausstellungen des deutschen Kunsthandels neue Wege, die dann mit der »Orangerie«-Serie beschritten wurden: Die verkäuflichen Objekte fanden nicht mehr in einzelnen Händlerkojen ihren Platz, sondern in einem kunsthistorischen Ablauf ihre museale Präsentation.

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Mythen der Neuen Welt – Kunst- und Raritätenkammer

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Für die Ausstellung Mythen der Neuen Welt wurde 1982 eine Kunst- und Wunderkammer geschaffen und mit entsprechenden Objekten ausgestattet. Das von Ole Worm im 17. Jahrhundert in Kopenhagen eingerichtete »Museum« war wegen seiner systematischen Ordnung berühmt.

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Mythen der Neuen Welt

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Die Ausstellung war Höhepunkt des von der Berliner Festspiele GmbH veranstalteten Festivals »Horizonte«, ihr Thema unter der Wissenschaftlichen Leitung von Karl-Heinz Kohl war der Entdeckung, Inbesitznahme und europäische Rezeption Lateinamerikas gewidmet.

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Franz Kafka – Bericht an eine Akademie

Bühnenbild, Amerika-Haus Berlin

Der vor allem aus internationalen Filmen bekannte Günter Meisner war Protagonist des Einpersonenstücks nach Franz Kafkas Erzählung. Da der Held ein gelehrter Affe ist, war dem Schauspieler daran gelegen, sich affenmässig, also kletternd, schaukelnd und am Pult hängend, bewegen zu können. 

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Die Pferde von San Marco

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Zentrum der Ausstellung war die Präsentation der berühmten Pferde vom Markus-Dom in Venedig im Lichthof. In den umliegenden Räumen wurden weitere Pferdeskulpturen und Schätze aus Venedig und Berlin gezeigt. Die Steiner Museumstechnik war auch beauftragt, die noch vorhandenen Modelle für die Quadriga vom Brandenburger Tor zu präsentieren und verantwortete das Licht der gesamten Ausstellung.

Tischmanufaktur für den Filmmarkt

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Im Auftrag der Internationalen Filmfestspiele wurden in damals noch unausgebauten Räumen im zweiten Obergeschoss des Ausstellungshauses eine Serie von Counter-Tischen für den Filmmarkt hergestellt. Diese einfachen, steckbaren, flach zu lagernden Möbel werden mit einem randverstärkten Türblatt als Tischplatte und drei Tischlerplatten als Unterkonstruktion zusammengesetzt. 

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