Sonderausstellungsraum des Museums für Vor- und Frühgeschichte SMB

Langhansbau im Schloss Charlottenburg

Da die Verwaltung des Museums neue Räume bezog, beauftragte die Senatsbauverwaltung das Büro Steiner, im frei werdenden Dachgeschoss einen Sonderausstellungsraum zu entwerfen. Gemeinsam mit dem Direktor Adriaan von Müller wurde beschlossen, ein recht dichtes Raster von Stromschienen zu legen, das in ähnlicher Form bereits für die Villa Grisebach entwickelt worden war.

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Zweite Ebene in einem Ateliergebäude

Agentur von Manstein, Solingen

Coordt von Mannstein entdeckte auf der Kölner Möbelmesse den Stand der Berliner Zimmer Design Agentur und kaufte ihn noch während der Messe für seine großartige Werbeagentur in Solingen. Dass er dadurch den Fortbestand des Berliner Zimmers und wohl auch der Museumstechnik GmbH sicherte, erfuhren wir viele Jahre später.

Haus der Wannsee-Konferenz – Musterraum

Gedenk- und Bildungsstätte in Berlin-Zehlendorf

Am 20. Januar 1942 fand in der Villa die Wannsee-Konferenz statt, bei der der Massenmord an den europäischen Juden koordiniert wurde. Seit dem 20. Januar 1992 ist das davor als Landschulheim genutzte Haus eine Gedenkstätte, deren Gründungsdirektor Gerhard Schoenberner war und Dietrich von Beulwitz den Umbau besorgte.

Die Mongolen

Völkerkundemuseum Berlin, SMPK, Abteilung Ostasien in der Zitadelle Spandau

Die Berliner Station der Ausstellung verantwortete umsichtig der Leiter der Abteilung Ostasien im Berliner Museum für Völkerkunde, Claudius Müller, im Bewusstsein, dass es sich bei der Zitadelle nicht um eigentliche Museumsräume handele.

Kugelkino am Zoo

360-Grad-Kino

Für die Kugelkino Betriebs GmbH promotete Friedhelm Schatz den Film »Destination Berlin« im eigens dafür gebauten Kugelkino, das innen ein Zylinder war. Der Entwurf des Gebäudes stammte von Andreas Reidemeister und Joachim Glässel. Für die Museumstechnik GmbH entwarfen Jürg Steiner und Hasso von Elm Objekte aus System 180®: einen räumlichen Fachwerkring mit blauen Leuchten in Kugelform und die Shop-Installation. Eröffnung 20. Dezember 1989. Den Auftrag vermittelten Helmut M. Bien und Ulrich Giersch – durch Insolvenz der Bauherrschaft, erhielten die Beteiligten nur einen kleinen Teil des vereinbarten Werklohns.

Interessant ist ein Artikel in der TAZ zwei Tage nach Eröffnung

Das erste und zweite Foto zeigen das Obergeschoss im Kugel-Kino, die Fotos 3 bis 7 zeigen den Shop im Erdgeschoss. Auf dem Farbfoto beobachtet die Geschäftsführerin der Museumstechnik GmbH, Sybille Fanelsa, die Bauarbeiten.

Standleuchte mit Drehrad

Mongolen-Ausstellung, Berlin-Spandau

Die Leuchte wurde aus bisherig entwickelten technischen Elementen für die Ausstellung Die Mongolen, die 1989/90 auf der Zitadelle Spandau stattfand, entwickelt. Der Leuchtenkörper baut sich aus zwei U-förmig abgebogenen Blechen auf, die mit Abstandhülsen sichtbar verschraubt werden. Ein Ringkerntransformator lässt in der Mitte genug Platz für die Verdrahtung und das Klemmteil mit Feder.

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Das Wiener Café

im Festsaal Rathaus Wien

Das Jacobs Suchard Museum – Museum zur Kulturgeschichte des Kaffees in Zürich veranstaltete an mehreren Orten die Ausstellung „Das Wiener Café“. Für eine Station stand der große Festsaal des Wiener Rathauses zur Verfügung. Wegen zumeist wandgebundener Objekte galt es in sinniger Anordnung Wände zu positionieren. Unter der Leitung der Museumsdirektorin Dr. Daniela Ball gelang es, die Ausstellung aus Zürich im Herzen der Wiener Kaffee-Kultur glaubhaft zu vermitteln, vor allem dank den bemerkenswerten Museumssammlungszeugen der Zürcher Institution.

Das letzte Foto zeigt den Festsaal des Wiener Rathauses im Jahr 2007

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Karsten Klingbeil – Skulpturen 1983–1988

Sporting d’Hiver, Monte Carlo

Um die fein ziselierten Bronzebildwerke des Berliner Bildhauers wirkungsvoll in Erscheinung zu bringen, wurde ein zylindrischer Raum mit zwei Zugängen in den Festsaal im ersten Obergeschoss installiert. Von innen beleuchtete, fensterartige Öffnungen in den Wänden des Zylinders boten kleineren Skulpturen Platz.

1.9.39

Deutsches Historisches Museum in der Windscheidstrasse 18 Berlin-Charlottenburg

Das Deutsche Historische Museum war in seiner Gründungsphase in einem Gewerbehof in Berlin-Charlottenburg untergebracht. Für die erste große Ausstellung zum 50. Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen erteilte man dem Büro Steiner den Auftrag, die Keller des Hauses in Ausstellungsräume zu transformieren.

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Boutique Hella Maurer

Grolmanstraße, Berlin-Charlottenburg

Das Beleuchtungssystem wurde für die Ausstellung Hauptstadt – Zentren, Residenzen, Metropolen in der Deutschen Geschichte in Bonn entwickelt. Sie eignet sich aber, wie das Beispiel zeigt, auch für andere Zwecke. Die wie das System 180 konstruierten Träger aus einem oberen Stahlrohr 28/1,5, einem unteren Aluminiumrohr und Aluminiumdiagonalen, beide 20/1,5, zeichnen sich dadurch aus, dass sie stromleitend sind.