Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Umsetzung in der Ausstellung:
Historisch-Topografisch: Anhand ausgewählter Punkte der Leipziger Innenstadt, an denen archäologische Grabungen stattgefunden haben, wird das Publikum auf einen historischen Stadtrundgang geführt. Die Geschichten zu diesen Orten, die Funde und Befunde der archäologischen Grabungen gliedern die Ausstellung und bilden in der Summe Leipziger Stadtgeschichte ab (Stadtrundgang im Kleinen).
Grundidee
Gerade wenn es um Archäologie aus der städtischen Umgebung geht, scheint uns eine Öffnung des Museums in den Stadtraum hinein essentiell. Das Museum verfügt im Sonderausstellungsbereich über eine Vielzahl von Fenstern in Richtung aller vier Himmelsrichtungen. Aus klimatischen und dadurch bedingt auch aus konservatorischen Gründen ist höchstens eine partielle Öffnung der Museumsfenster denkbar.
Bei unserem Entwurf werden die Fenster der Sonderausstellung einerseits zur Ausstellungswerbung, in dem die einzelnen Kapitel auch in großen Lettern auf dem Schaufenster erscheinen. Weiter ist die Ausstellung fragmentiert auch von außen zu verstehen, da ein Einblick in die Vitrinen mit den Ausgrabungsobjekten auch von außerhalb des Museums gewährt wird. So wirkt die Außendarstellung gleichsam als Teaser, um dann im Museum den gesamten Zusammenhang zu verstehen.
Diese Grundhaltung des Entwurfs bedingt auch das Innere des Sonderausstellungsraums. Der Rundgang folgt den Fenstern im Gegenuhrzeigersinn. Den Fenstervitrinen zugeordnet hängen im Rauminneren die Grafiktafeln und finden die empfindlichen Objekte in hauseigenen Tischvitrinen Platz.
Präsentation Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Auslober
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Direktor
Dr. Volker Rodekamp
Verantwortlich
Dr. Maike Günther
Entwurf
Prof. Jürg Steiner
Anna Kasprzynski
Videopräsentation