Ewigkeiten. Zollverein unter Tage

Eine Ausstellung in der Teufe

Die Grubenfahrt auf Zollverein soll eine Begegnung mit der stummen Authentizität eines (stillgelegten) Bergwerks sein, mit dem Lärm einer Maschine, die gegen die Schwerkraft kämpft und (vorübergehend) siegt, mit der Naturschönheit der Erdgeschichte, demonstriert an Steinen, Fossilien und Mineralien des Ruhr Museums und mit Kunst, die sich auf höchstem Niveau, allerdings in 950 Metern Tiefe, mit einer Dimension von Natur, Zeit und den Menschen als homo faber mundi auseinandersetzt. Bewusst geht das Projekt ›Ewigkeiten‹ auf die in den meisten Schaubergwerken gezeigte Technik und Arbeitswelt des Bergbaus auf Distanz und sucht im konkreten Besonderem das Allgemeine, das überzeitlich Gültige.

Mobiles Beleuchtungskonzept

Galerie ›Egbert Baqué Contemporary Art‹, Berlin-Wilmersdorf

Egbert Baqué, Weggefährte seit zwanzig Jahren, suchte für die Ausstellung ›Portfolio‹ in seiner Galerie in der Fasanenstrasse eine geeignete Beleuchtung. Bei der von Andreas van Dühren kuratierten Schau stellen elf der Galerie verbundene Künstler und Künstlerinnen jeweils ein kompaktes Werk aus. Die Arbeiten liegen auf Tischen aus; zum Teil verlangt das Verstehen die Handhabung durch das Publikum – Baumwollhandschuhe liegen aus. Für den zentralen Stromauslass in der Stuckdecke sind kaum adäquate Leuchten zu besorgen. Der Vorschlag, Werkstattleuchten an Wandbefestigungen in der Nähe der Objekte aufzuhängen, führt zu einer idealen Atmosphäre und verhilft näher Interessierten die Werke individuell ins rechte Licht zu setzen.

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Herrenlinie System 180®

Manschettenköpfe und Kragenstäbchen

In unregelmässigen Abständen verleitet der Gestaltungswille zu Entwicklungen aus Materialien für Böden und Verblendungen von System 180®, auch um die vorhandenen Maschinen noch weitgehender auszunutzen. Bieten sich nicht gerade Manschenttenknöpfe und Kragenstäbchen an? Könnte als weiterer Vorteil zu werten sein, dass eine Merchandising-Linie für System 180® entsteht, bei der nicht bedruckte Produkte aus dem Reich der Mitte, sondern Auratische aus der Mitte der Produktion mit eigenen Materialien und Maschinen entwickelt werden? Um für die Testphase kein Werkzeug herstellen zu müssen werden die systemtypischen Noppen als Bohrungen ausgeführt – in der Hoffnung auf baldige Verfeinerung.

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Leuchte ›Padova‹

Scheinwerfer aus Edelstahl und Glastubus

Durch den vorne aufgesetzten Endblendungstubus, der in unterschiedlichen Materialien erhältlich ist, bietet die Leuchte ›Padova‹ eine Vielzahl an Variationsmöglichkeiten und kann so ihr Äußeres immer wieder neu definieren. Dabei ist die Verwendung von Glas ebenso möglich wie ein Endblendungstubus aus pulverbeschichtetem Aluminium. Die Leuchte ›Padova‹ kann sowohl mit Halogen- als auch mit Power-LED-Lampen bestückt werden was den universellten Gebrauch dieser Leuchte gewährleistet. Durch den Einsatz der beiden verschiedenen Lampen, Halogen oder LED, die sich durch eine lange Brenndauer (ca. 50.000 Stunden) auszeichnen, ergeben sich auch in der Ausleuchtung der Objekte neue Möglichkeiten. Die Leuchte ist geeignet für die Aufnahme von Reflektorlampen 12V/50W (oder geringer) mit Fassung Gx 5,3. Die beiden letzten Fotos stammen aus der Ausstellung „Duell“ auf Burg Altena.

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Küche Mark II

System 180®

Die Besonderheiten dieses Küchenmöbels liegen in den Edelstahlblech verkleideten Arbeitsflächen sowie in den ebenfalls aus Edelstahlblech hergestellten Schranktüren. Bei der Konstruktion der Schranktüren wurden nicht die standardmässigen, industriell gefertigten Türscharniere verwendet, sondern eigens für diese Küchenmodule entwickelte aussenliegende Scharniere.

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Beleuchtungsoptimierung der Ausstellungsräume

Literaturhaus Berlin

Vom Leiter des Literaturhauses Berlin angesprochen, war es eine besondere Herausforderung, die eigene 1986 entwickelte Beleuchtung mit einem zentralen Kronleuchter für Kunstausstellungszwecke zu optimieren. Zwar lassen sich alle Halogenlampen des Kronleuchters einzeln ausrichten, doch eine Gleichmässigkeit der Lichtabbildung ist nur durch eine linienförmige Leuchte zu gewährleisten. Der Vorschlag besteht in feinen Leuchtstofflampenlinien, im Ausstellungsraum relativ hoch angebracht; für das etwas düstere Kaminzimmer ist die gleiche Leuchte auf der Oberkante der Holztäfelung aufgelegt um die oberen Wandbereiche aufzuhellen. Trotz der verbesserten Lichtwirkung vermieden wir Eingriffe in die vorhandenen Oberflächen.

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Beleuchtung des Kleinen Hauses

Villa Hügel, Essen

Ein zentrales Moment des 2004 gewonnenen Wettbewerbs zur Neugestaltung der ›Historischen Ausstellung Krupp‹ und der Ausstellung zur Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung im einstigen Gästehaus der Villa Hügel war der Dialog zwischen natürlichem und künstlichem Licht. Licht blieb auch bei der Realisierung der Historischen Ausstellung Krupp – Dauerausstellung ein zentrales Moment. Die Lichtobjekte sollten an der richtigen Stelle in den einzelnen Räumen die Zeit des jeweiligen Themas aufgreifen.

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Krupp-Leuchter

Kronleuchter für das ehemalige Gästehaus der Villa Hügel, Essen

Für das Kleine Haus der Villa Hügel entwickelte das Büro Steiner einen Kronleuchter in emblematischer Gestaltungssprache. Zwölf mattierte Mineralglaszylinder nehmen jeweils eine Minihalogenlampe mit je 50 Watt Leistung auf.

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Musealisierung

Luisenhütte Balve, Balve-Wocklum

Es gleicht einem Wunder, dass die Luisehütte als ältester Hochofen Deutschlands weitgehend in der Ausstattung des 19. Jahrhunderts vorhanden ist. Umso wichtiger ist eine zeitgemäße Musealisierung, die es ermöglicht, die Objekte trotz des saisonalen Betriebs in ihren klimatisierten Vitrinen ganzjährig zu verwahren und mit ausgesuchten interaktiven Elementen die Geschichte der Eisengewinnung und des Eisengusses spannend zu erzählen.

Guisan-Hocker

Adaption des so genannten Ulmer Hockers

Der Schweizer Designer, Architekt und Künstler Max Bill entwarf 1955 zusammen mit Hans Gugelot den so genannten Ulmer Hocker (1. Bild). Das einfache Möbelstück, das Vitra noch heute produziert und erfolgreich vertreibt, besteht aus zwei senkrechten Brettern, die mit einem waagrechten Brett verzahnt und einem Rundstab unten zusammengehalten werden.

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