Burg Altena im Sauerland, Nordrhein-Westfalen
Stephan Sensen, der neue Direktor der Altenaer Museen, bat um Entwicklung eines modularen Vitrinensystem für den Wechselausstellungsraum auf der Burg Altena.
Szenografie, Design, Architektur
Burg Altena im Sauerland, Nordrhein-Westfalen
Stephan Sensen, der neue Direktor der Altenaer Museen, bat um Entwicklung eines modularen Vitrinensystem für den Wechselausstellungsraum auf der Burg Altena.
Museum am Ostwall, Dortmund
Für die Ausstellung Von der Brücke zum Blauen Reiter in Museum am Ostwall, bei der die rückwärtige Terrasse als Eingang benutzt wurde, beauftragte der Direktor des Hauses, Ingo Bartsch, das Büro Steiner mit dem Entwurf einer temporären Vordachkonstruktion, die zwei Container miteinbeziehen sollte.
Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg
Die Zeitgeist-Gesellschaft holte die spektakuläre Ausstellung der Royal Academy London nach Berlin. Da das Hauptgeschoss des Berliner Martin-Gropius-Bau größer ist als die erste Londoner Station, fiel die Entscheidung, die erweiterte Ausstellung vornehmlich im Umgang und in den umliegenden Räumen zu zeigen.
Altes Museum Berlin
Dem Leitspruch Benvenuto Cellinis folgend, dass Skulpturen von allen Seiten schön seien, galt es zusammen mit dem Kurator Volker Krahn eine Harmonie zwischen den Bronzen und Schinkels Museum zu finden.
Ursprünglich für die Ausstellung »Schätze aus dem Topkapi-Serail«
Die 1988 für die Ausstellung Schätze aus dem Topkapi-Serail – Das Zeitalter Süleymans des Prächtigen erfundene Leuchte aus blauem Glas wurde im Lauf der Jahre zu einer veritablen Leuchtenfamilie entwickelt. Das erste Bild zeigt eine Leuchte aus farblosem, mattiertem Glas.
Finkenkruger Strasse 69
Zweischaligkeit ist das Prinzip des zylinderförmigen Hauses mit einem Souterrain und zwei Geschossen darüber. Als äussere Tragstruktur dient ein Zylinder aus System 180, an dessen Innenseite quadratische Holzrahmen mit Isolierverglasung befestigt sind.
Entwurf für die Ausstellung Feuer und Flamme – 200 Jahre Ruhrgebiet
Die Leuchte wurde im Zuge der Vorbereitung der Ausstellung Feuer und Flamme – 200 Jahre Ruhrgebiet 1994 entwickelt. Der Erstausstellung im Gasometer Oberhausen lag ein anspruchsvolles Beleuchtungskonzept zu Grunde mit unterschiedlichen Leuchten und Lampen in den einzelnen Kapiteln. Die Idee hinter der Eierleuchte lässt sich als Zeichen umschreiben, das selbst leuchtet und im Stande ist, bei entsprechender Bestückung, ein darunter stehendes Objekt punktförmig anzustrahlen. In einem „musée sentimental“ als Auftakt der Ausstellung bildeten Vitrinen und Eierleuchten ein ideales Präsentationsumfeld für die erinnerungsschwangeren Objekte. In der ursprünglichen Fassung leuchtete eine Halogenreflektorlampe mit Stiftsockel senkrecht nach unten. Das Nebenlicht erhellte den eiförmigen Korpus, dessen unteres Ende zum direkten Lichtaustritt und zum Lampenwechsel kreisrund ausgeschnitten ist. Später kamen Varianten mit E27-Fassung dazu, die früher mit Kompaktleuchtstofflampen oder Glühlampen bestückt wurden. Heute kommen als weitere Lichtquelle LED-Retrofit-Leuchtmittel hinzu.
Die ursprüngliche Leuchte wurde in Klarglas, innenmattiert hergestellt. Spätere Varianten sind auch von außen mattiert worden. Die ersten drei Bilder wurden 1994 im Gasometer Oberhausen aufgenommen, die beiden weiteren zeigen drei Eierleuchten bei Dr. Helga Korff, das nächste zeigt den Empfangsraum der Physiotherapiepraxis Britta Beckendorf, das vorletzte wurde im Museum System 180® aufgenommen, das letzte Bild aus dem Jahr 2026 zeigt die Leuchte in einer Küche in Falkensee.
Gasometer Oberhausen 1994
Die Projektinitiatoren Franz-Josef Brüggemeier, Ulrich Borsdorf und Gottfried Korff legten Wert darauf, dass auch Jürg Steiner in die Lenkungsgruppe berufen wurde. Der Gasometer Oberhausen beförderte das dynamische Thema mit dem adäquaten Raum – erstmals konnte eine ganze Ausstellung von oben überblickt werden.
Die Leuchte wurde zusammen mit der Museumstechnik GmbH in Berlin für die Ausstellung »El Dorado – das Gold der Fürstengräber« im Alten Museum in Berlin-Mitte entwickelt. In der Ausstellung hing sie an zwei Stahlseilen von der Decke ab. Im lackierten Blechkörper ist ein Transformator untergebracht. Die Kaltlichtspiegellampe strahlt nach oben, das gebündelte Licht wird über den ausrichtbaren Spiegel szenisch eingesetzt, das Restlicht zeichnet sich an Wand und Decke ab. Über Jahre fragte man sich, warum diese einfache, sinnfällige Leuchte kaum verkauft werden konnte. Sie hätte wohl konsequenter als Wandleuchte angeboten werden müssen. Womöglich hinderte die rote Farbe – für die Ausstellung richtig – den Verkauf.
Staatlich Museen zu Berlin – Kulturforum
Im Zuge der Teilfertigstellung des Kulturforums wurde das Konzept der Lichtdecken der Sonderausstellungssäle für die Ausstellungsräume der Kunstbibliothek und des Kupferstichkabinetts adaptiert.