Kulturforum Berlin
Zusammen mit Georg von Wilcken wurde über zwei Jahre versucht, Geld für ein dauerhaftes oder provisorisches Panoramagebäude für Berlin zu akquirieren.
Vor dem Fall der Berliner Mauer dachten wir an eine gemalte Adaption und Vergrößerung der sechs im Schloss Charlottenburg ausgestellten Tafelbilder Eduard Gaertners, entstanden 1834 auf dem Dach der Friedrichwerderschen Kirche, um dem Westberliner Publikum die historische Stadtmitte räumlich näher zu bringen. 1831 – zwölf Jahre nach der frühesten neogotischen Kirche auf dem Kontinent, der St.-Petri-Kirche in Wörlitz – wurde Karl Friedrich Schinkels Friedrichswerdersche Kirche geweiht.
Durch Anregung des Senators für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Jürgen Starnick, entstand nach dem Fall der Mauer die Idee, im Vorfeld das zukünftige, heiß umstrittene Kulturforum zu visualisieren. Das Gebäude für einen Zylinder mit 30 m Durchmesser ließ sich nicht verwirklichen, kann aber wohl in Anspruch nehmen, Vorreiter für die kurz danach einsetzende »Panoramawelle« gewesen zu sein.














