Haus der Wannsee-Konferenz – Musterraum

Gedenk- und Bildungsstätte in Berlin-Zehlendorf

Am 20. Januar 1942 fand in der Villa die Wannsee-Konferenz statt, bei der der Massenmord an den europäischen Juden koordiniert wurde. Seit dem 20. Januar 1992 ist das davor als Landschulheim genutzte Haus eine Gedenkstätte, deren Gründungsdirektor Gerhard Schoenberner war und Dietrich von Beulwitz den Umbau besorgte.

Die Mongolen

Völkerkundemuseum Berlin, SMPK, Abteilung Ostasien in der Zitadelle Spandau

Die Berliner Station der Ausstellung verantwortete Claudius Müller umsichtig der Leiter der Abteilung Ostasien im Berliner Museum für Völkerkunde, im Bewusstsein, dass es sich auf der Zitadelle nicht um eigentliche Museumsräume handele.

Karsten Klingbeil – Skulpturen 1983–1988

Sporting d’Hiver, Monte Carlo

Um die fein ziselierten Bronzebildwerke des Berliner Bildhauers wirkungsvoll in Erscheinung zu bringen, wurde ein zylindrischer Raum mit zwei Zugängen in den Festsaal im ersten Obergeschoss installiert. Von innen beleuchtete, fensterartige Öffnungen in den Wänden des Zylinders boten kleineren Skulpturen Platz.

1.9.39

Deutsches Historisches Museum in der Windscheidstrasse 18 Berlin-Charlottenburg

Das Deutsche Historische Museum war in seiner Gründungsphase in einem Gewerbehof in Berlin-Charlottenburg untergebracht. Für die erste große Ausstellung zum 50. Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen erteilte man dem Büro Steiner den Auftrag, die Keller des Hauses in Ausstellungsräume zu transformieren.

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Karsten Klingbeil – Skulpturen 1983–1988

Messe Abitare il Tempo, Verona

Karsten Klingbeil, durch Zeitungsvertrieb und Bautätigkeit wohlhabend geworden, kümmerte sich im reiferen Alter um die Fortführung seiner akademischen Ausbildung als Bildhauer. Expressiv-realistische Skulpturen in Bronze stellte er in Deutschland, Frankreich, Monaco und Italien aus. Während in Berlin mit dem Kunstforum der Grundkreditbank, in Monte Carlo mit dem Sporting d’hiver und in Venedig ein kleiner Palazzo würdige Räume zur Verfügung standen, war es in Paris mit dem Saal der Mairie du XVIème Arrondissement und hier in Verona eine Kunst- und Einrichtungsmesse. Die niedrige Raumhöhe war vor allem für die sachgerechte Beleuchtung eine Herausforderung. Um die Sockellandschaft aufzulockern, wurden demontable Sockel aus System 180® ausgewählt.

Higashiyama Kaii – Landschaften

Museum für Ostasiatische Kunst Berlin, SMPK

Die Ausstellung des in Japan sehr erfolgreichen Malers Higashiyama Kaii (1908 bis 1999) kuratierte der Direktor des Museums für Ostasiatische Kunst, Willibald Veit.

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Karsten Klingbeil – Skulpturen 1983–1988

Kunstforum der Grundkreditbank, Berlin

Der spät wieder zur Bildhauerei zurückgekehrte Karsten Klingbeil zeigte seine erste Gesamtausstellung in der damaligen Ausstellungshalle der Grundkreditbank und stellte ein facettenreiches Werk mit figürlichen Skulpturen zusammen, deren Spektrum von handlichen Kleinplastiken bis hin zum großformatigen Entwurf für einen noch größeren Brunnen reichte. Die inneren Stützen der Halle auf kreisförmigem Grundriss integrierten wir in einen ringförmigen Einbau für Kleinskulpturen und schafften innen- und außerhalb sinnfällige Raumeinheiten.

Nach Berlin wurde die Ausstellung in Verona im Messezentrum Abitare il Tempo, in Monte Carlo im Sporting d’Hiver in Venedig im Palazzo Barzizza und schließlich in der Mairie du XVIème Arrondissement de Paris gezeigt.

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Museum der Avantgarde – Die Sammlung Sonnabend New York im Hamburger Bahnhof

Eine Ausstellung der ZEITGEIST Gesellschaft zur Förderung der Künste in Berlin e.V.

Die Schau dieser weltberühmten Privatsammlung organisierte die Zeitgeist-Gesellschaft unter der Leitung von Christos M. Joachimides. Jürg Steiners Gestaltung lag die Idee zugrunde, für das damals unausgebaute Haus 4 m hohe und 0,3 m starke, rhythmisch gestaffelte, mit Schlämmkreide gestrichene Wände quer zur Längsrichtung des Raumes zu stellen. Zum Schutz des Gebäudes blieben die vorhandenen Wände unbespielt. Der Rundgang mäandrierte aus der Haupthalle in die Seitenschiffe, um dort die Bewegung zur nächsten Etappe in der Längsachse zu vollziehen.

Orangerie ‘88 – Deutscher Kunsthandel

Orangerie Schloss Charlottenburg

Die siebte »Orangerie« fand wieder an ihrem angestammten Ort statt, der ihr den Namen gab. Das klare Gestaltungsprinzip vereinte harmonisch Raum und Innenausstattung. Die vielen Bilder konnten großzügig auf ausgewogen platzierten Wänden gehängt werden. Durch die diagonale Anordnung der Wandelemente wechselten kabinettartige und offene Räume einander ab.

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Prototypen der Design-Werkstatt

Kaufhaus Wertheim, Berlin-Charlottenburg

Während des Westberliner Kulturhauptstadtjahres leitete der Designtheoretiker Christian Borngräber im Auftrag des Berliner Senats eine Möbelprototypen-Werkstatt. Für die Ausstellung im obersten Stock des Kaufhauses Wertheim am Kurfürstendamm ließen wir die gesamte Etage, einschließlich der Beleuchtung, ausräumen. Ein um eine Stufe erhöhter, mit Teppich ausgelegter, scheinbar schwebend eingebauter Boden gab vertiefte, verschieden große meist kreisrunde Inseln für die Exponate frei.

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