Amerika 1492–1992. Neue Welten – Neue Wirklichkeiten

Martin-Gropius-Bau Berlin-Kreuzberg

Das Museum für Völkerkunde unter der Leitung von Klaus Helfrich und das Ibero-Amerikanische Institut unter der Leitung von Dietrich Briesemeister, beide Institutionen Teil der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, veranstalteten im 500. Jahr der Entdeckung Amerikas die große, interdisziplinäre Ausstellung. Dafür wurde das Lieblingsschiff des Entdeckers, die Niña, als Wasserlinienmodell in Originalgröße rekonstruiert.

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Orangerie ’91

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Die inzwischen internationalisierte Kunst- und Antiquitätenmesse bezog im Jahr 1991erstmals Quartier am Rand der neuen Mitte Berlins. Es war ungewohnt, in den großen Räumen die Verkaufsobjekte würdig als Museum auf Zeit zu präsentieren, da es sich bei der namensgebenden, vorbildhaften Orangerie des Schlosses Charlottenburg um einen einzigen, langgezogenen Raum handelt.

Karsten Klingbeil – Skulpturen 1983–1988

Mairie du XVIème Arrondissement de Paris

Bei der Erstbesichtigung des Pariser Bezirksrathauses waren die Wände des Hauptsaals mit Einbauwänden verbaut, der frankophile Designer lernte so den Ausdruck cimaise kennen. Auf Jürg Steiners inständiges Bitten wurden diese entfernt und die Ausstellung mit vier Elementen im nicht gerade taufrischen Saal bestritten: Skulpturen, Raum, Sockel und Licht.

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Giacomo Meyerbeer – Weltbürger der Musik

Sonderausstellungshalle der Staatlichen Museen PK, Berlin-Dahlem

Die Musikabteilung der Staatsbibliothek Berlin PK unter der Leitung von Hans Günther Klein veranstaltete nach einem Drehbuch von Heinz Becker eine Retrospektive zum 200. Geburtstag des Komponisten. Leitmotiv für die bewusst theatralische Inszenierung waren die großen Opern von Meyerbeer.

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Metropolis Internationale Kunstausstellung

Martin-Gropius-Bau Berlin-Kreuzberg

Die von der Zeitgeist-Gesellschaft und ihren Kuratoren Christos M. Joachimides und Norman Rosenthal veranstaltete Ausstellung stellte neue Kunsttendenzen der 1990er-Jahre vor.

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Karsten Klingbeil – Skulpturen 1983–1988

Palazzo Barzizza, Venedig

Der Ausstellungsgestaltung für den Berliner Künstler lag an einer Symbiose der Werke mit dem Ort ihrer Präsentation. Karsten Klingbeil, ein Meister der Patinierung, schuf seine realistisch-expressiven Skulpturen in allen Formaten.

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Jenseits der Großen Mauer – der Erste Kaiser von China und seine Terrakotta-Armee

Museum am Ostwall, Dortmund

Lothar Ledderose und Adele Schlombs verantworteten mit dem Leitenden Städtischen Museumsdirektor Wolfgang E. Weick diese einmalige Schau aus der Partnerstadt Dortmunds Xian. Zum ersten Mal wurden neben den berühmten Kriegern auch Pferdeskulpturen und andere archäologische Objekte der Terrakotta-Armee nach Deutschland gebracht.

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1.9.39

Schweizerisches Landesmuseum Zürich

Die am 1. September 1989 in Berlin eröffnete Ausstellung 1.9.39 des Deutschen Historischen Museums wurde auch in den Sonderausstellungsräumen des Schweizerischen Landesmuseum  in Zürich gezeigt. Dabei ergänzten wir die Einrichtungsgegenstände aus den Kellerräumen der Berliner Erstpräsentation um Ausleger an den Wänden, die die Verwendung der originalen Beleuchtungsgeräte ermöglichten.

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GegenwartEwigkeit – Spuren des Transzendenten in der Kunst unserer Zeit

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Die von der Guardini-Stiftung ausgerichtete, von Wieland Schmid und Jürgen Schilling kuratierte Ausstellung überließ James Lee Byars den gesamten Lichthof. ›The Golden Tower with Changing Tops‹ hieß die Installation seiner 20 m hohen vergoldeten Säule mit einem Durchmesser von 2,50 m. Die Herstellung des Werks stellte technisch hohe Anforderungen, galt es doch, das Objekt statisch sicher und dennoch nicht zu schwer – eine lastverteilende Sockelplatte war nicht erwünscht – zu konstruieren, zu vergolden und zu montieren.

Frühe Schrift und Techniken der Wirtschaftsverwaltung im alten Vorderen Orient

Museum für Vor- und Frühgeschichte, Berlin

Die Ausstellung, ein gemeinschaftliches Projekt der Freien Universität Berlin und des Max-Plank-Instituts, kam dank der Akquisition großer Teile des Sammlungsbestands der Stiftung Erlenmeyer zustande. Entziffert wurden die Lehmtäfelchen von Hans Nissen, Peter Damerow und Bob Englund, die mit Jürg Steiner auch das Ausstellungssystem entwickelten: Flache Vitrinen wurden an den Stromschienen in ihrer senkrechten Lage gesichert, die Objekte aufrecht stehend präsentiert und die Erläuterungstexte auf drehbaren Tafeln angebracht.  Wissenschaftlich Interessierte betrachten Vorder- und Rückseite der Exponate durch Positionsänderung, die Erläuterungen und Umschriften lassen sich gleichsam blättern.

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