Wendeltreppenregal Berliner Zimmer Design Agentur

Meyerinckplatz, Berlin-Charlottenburg

Die Design Agentur, vom umtriebigen Geschäftsführer Kai-Alexander Moslé geleitet, verfügte in bester Westberliner Wohn- und Bürolage über einen attraktiven Show-Room. Auch finanziell von der Galerie unterstützt, konnte Jürg Steiner in ihren Räumen ein von ihm entwickeltes Doppelfunktionselement für den Innenausbau ausstellen.

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Temporäre Überdachung

Gaststätte Schildhorn, Berlin-Wilmersdorf

Dieses Vordach aus dem späteren System 180® zeichnet sich dadurch aus, dass die Laufrichtung der Obergurte, direkt unter der Folienabdeckung, um 45 Grad gegenüber den Untergurten versetzt angeordnet ist.

Stehpult

System Steiner

Stehpulte aus System 180 sind in vielen Varianten seit den frühen 1980er Jahren entworfen worden. Das abgebildete Objekt, das auch 1994 in der Ausstellung »Sitzlast – Stehlust« gezeigt wurde, war das meist produzierte. Es zeichnet sich durch seine Reduziertheit und Funktionalität aus.

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Krause Druckmaschinen: Beleuchtung der Verbindungs- und Ausstellungsflure

Berlin-Kreuzberg

Der mehrfach gebaute Leuchtentyp passte ideal in die repräsentativen Geschäftsräume der Firma Krause. Die Grundelemente bestehen aus einseitig gesockelten Kompaktleuchtstofflampen, deren Licht sich dank des gebogenen Lochblechs unter der Lampe zur Hälfte über die Decke verteilt. Die Ganzaluminium-Leuchte hängt an vier Röhrchen, die zwei horizontale Zylinder halten, in die auf der einen Seite Trafos, auf der anderen Vorschaltgeräte installiert sind. Drei isoliert befestigte Röhrchen halten die Leuchte zusammen, zwei führen Niedervoltspannung für die Halogenlampen und in der dritten verläuft ein Kabel, das den hochvoltigen Strom vom einen Zylinder in den anderen führt.

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Reisen in die große weite Welt – die Kulturgeschichte des Hotels im Spiegel der Kofferaufkleber

Internationale Tourismus-Börse, Messe Berlin, Flughafen Frankfurt, Altonaer Museum

Die Projektagentur Helmut Bien und Ulrich Giersch zeigte ihre originelle Ausstellung an drei Orten. Alle Einrichtungen wurden aus System 180® gefertigt. Zentrales Merkzeichen war ein inklinierter Globus, an dessen »Äquator« flache, im Winkel einstellbare Tafeln mit Kofferaufklebern befestigt waren. Tischplatten mit eingelegten Objekten lagen auf Systemrohrtischgestellen auf. Informationen lieferten mit Texten bedruckte, in liegestuhlartige Rahmen gespannte Textilien. Mit unserer Gestaltung sorgten wir für die passende Reise- und Ferienatmosphäre.

Regal für die Internationale Möbelmesse Köln 1988

System Steiner

Im Vertrauen auf einen zukünftigen Erfolg wurde zusammen mit der Museumstechnik GmbH die Entwicklung von Regalen mit an den Enden abgeplatteten Stahlrohren vorangetrieben. Bei diesem Exemplar aus dünnwandigem Rohr mit einem Durchmesser von 30 mm ist erstmals die später am meisten produzierte Grundform zu erkennen: Die vertikalen Leitern sind in einer Kraftrichtung mit Diagonalen ausgesteift und stabilisieren sich in der anderen dank der verbreiterten Knoten. Die Enden der horizontalen Stäbe quer zur Wand sind um 90 Grad abgewinkelt, sodass alle Schrauben parallel zueinander stehen. Das Rohr war für die Anwendung etwas dick. Es dauerte aber noch lange, bis für Möbel 20 mm-Rohre eingesetzt wurden.

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Beleuchtungseinrichtung BERLIN, BERLIN

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Reinhard Rürup und Gottfried Korff leiteten das Jubiläums-Projekt zur 750-Jahrfeier, das Hans Dietrich Schaal gestaltete. Das Büro Steiner wurde im letzten Moment gerufen, die Beleuchtungseinrichtung zu übernehmen und bei der Vitrineneinrichtung zu beraten.

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Leuchte mit 10 ausrichtbaren Armen

Wohnung in Berlin-Dahlem

Die im Heimatmuseum Schöneberg, bei der Ausstellung Dian – ein versunkenes Königreich in China und beim Messestand der Firma Aval PV auf der Cebit in Hannover erstmals eingesetzten Schwanenhalsleuchten – Kaltlichtspiegellampen an biegbaren Röhrchen – waren in der Folgezeit mehrfach das Ausgangsprodukt für neue Leuchtkörper.

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Die Reise nach Berlin

Ehemaliger Hamburger Bahnhof, Berlin-Tiergarten

Zur 750-Jahrfeier Berlins veranstaltete die Berliner Festspiele GmbH die erste Ausstellung im ehemaligen Hamburger Bahnhof, der seit dem Mauerbau von beiden Seiten aus unzugänglich war. Das von dem Architekten Winnetou Kampmann gesicherte, teilweise noch im Rohbau befindliche Gebäude, war die eigentliche Sensation. Xenia Hausner und Reinhardt Löwe gestalteten die Ausstellung, in der das Publikum über eine mäandrierende Rampe geführt wurde, um an einzelnen Stellen die Seitenschiffe als Vertiefungszonen zu erreichen.

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Regal »verliebt, verlobt, verheiratet«

System Steiner

Das Regal wurde für die von Claus-Peter C. Gross zusammengestellte Ausstellung »verliebt, verlobt, verheiratet« entwickelt, in dieser Form aber kein weiteres Mal gebaut. Beide Enden eines Stahlrohrs mit einem Durchmesser von 25 mm wurden flachgepresst, gelocht und zum Teil um 90 Grad abgebogen. Die Ausrichtung der Schrauben verändert sich bei jeder Tablarebene, entweder längs oder quer zur Hauptachse.
Dadurch versteift jeder vertikale Stab beide horizontalen Kraftrichtungen – das Regal ist stabil ohne Diagonalen. Das Möbelstück blieb zwar ein Prototyp, doch dank des unverwüstlichen Materials ist es heute noch in Benutzung und kann als ein Vorläufer des Systems 180® betrachtet werden.

Das erste Bild zeigt eine Zweitverwendung in einer Privatwohnung in den 1990er-Jahren, die beiden folgenden Schwarz-Weiß-Fotos dokumentieren eine Nutzung als Küchenregal, das vierte Bild zeigt das Regal in der Ausstellung, und die weiteren Aufnahmen stammen aus dem system180.museum.

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