Orangerie ‘93

Internationaler Kunsthandel im Schloss Charlottenburg

1993 fand die Kunsthandelsausstellung ›Orangerie‹ zum letzten Mal in den namensgebenden Räumen des Berliner Schlosses Charlottenburg statt. Bernd Schultz, der Motor der Veranstaltungsreihe, hatte inzwischen sein Amt weitergegeben. Es war auch die letzte Orangerie, die Jürg Steiner gestaltete.

Beleuchtung zweier Säle

Märkisches Museum, Berlin

Gemeinsam mit der Kommissarischen Direktorin des Museums, Renate Altner, und dem Chefrestaurator, Prof. Ingo Timm, entwickelte Jürg Steiner im Auftrag der Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten zwei sensible, in sich geschlossene Beleuchtungssysteme. Beide Räume haben aufwändig vertäfelte Holzdecken, die dennoch zu unterschiedlichen Lösungen führten. 

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Kategorisiert als Design, Licht

Reformationsgeschichtliches Museum

Reformationsplatz 12, Berlin-Spandau

Pfarrer Augustat und Ortrud Kubisch konzipierten für das Erdgeschoss eines historischen Reihenhauses die Ausstellung mit Schätzen aus der Kirchengemeinde Sankt Nikolai. Das ganze Haus ist ein Kirchenmuseum mit Gemeinderäumen, Bibliothek und Café. Umgebaut wurde es von Karsten Westphal. Mit der Gestaltung der Museumsräume und der Ausstellung betraute man uns. An den Außenwänden wurden bis auf 2 m Höhe Klimawände (Temperiersystem) angebracht. Auf deren oberem Absatz befestigte man Glasleuchten mit Spiegel und Linse. Spiegel an den Vitrinen lenken das Licht gezielt auf die Exponate

Fotos 1 bis 12 vom Klaus Riemenschneider
Die Fotos 13 und 14 wurden am 29. März 2001 von Jürg Steiner aufgenommen.

Vorbau – »Chinas Goldenes Zeitalter – Die Tang-Dynastie (618–907 n. Chr.) und das kulturelle Erbe der Seidenstraße«

Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund

Für die zweite große China-Ausstellung in Dortmund mit dem Titel Chinas Goldenes Zeitalter – Die Tang-Dynastie (618–907 n. Chr.) und das kulturelle Erbe der Seidenstraße mit Objekten aus der Partnerstadt Xian galt es, im Stadtbild präsent zu sein. Ein von uns entworfener Vorbau reichte über den vierspurigen viel befahrenen Königswall, an dem auch die von uns eingerichtete Museumserweiterung steht.

Depoteinrichtung

Museum am Ostwall, Dortmund

Für das Sockelgeschoss des Museums entwickelte das Büro Steiner eine bis dahin nicht gekannte Depoteinrichtung, die zwei Systeme zur Lagerung von Bildern vereint:

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Bruce Nauman: Green Light Corridor

Amerikanische Kunst im 20. Jahrhundert, Martin-Gropius-Bau, Berlin

Für die Ausstellung Amerikanische Kunst im 20. Jahrhundert rekonstruierte Jürg Steiner im Auftrag des Künstlers dessen Lichtinstallation von 1970/71. Dank der tragenden U-förmigen Rahmen aus Flachstahl konnte auf äußere Abstützungen verzichtet werden.

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Kategorisiert als Licht

Museumsbeleuchtung mit Seilleiter

Stadtgeschichtliches Museum, Zitadelle Berlin-Spandau

Auf Empfehlung der Museumsleiterin Andrea Theissen beauftragte der Berliner Senat in Person des berühmten Architekten und Bauverwaltungsbeamten Rainer G. Rümler das Büro Steiner, für die denkmalgeschützten Räume eine Lichtanlage mit minimalem Bauaufwand zu entwickeln.

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Kategorisiert als Licht

Modulares Vitrinensystem

Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund

Der Leitende Städtische Museumsdirektor Wolfgang E. Weick beauftragte Jürg Steiner mit der Entwicklung eines modularen Vitrinensystems in Museumsqualität, primär für die Museumserweiterung des Dortmunder Museums für Kunst und Kulturgeschichte am Königswall.

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Kategorisiert als Design, Mobiliar

Haus der Wannsee-Konferenz – Beleuchtung

Am Großen Wannsee 56, Berlin-Zehlendorf

Für die großbürgerliche Villa Haus der Wannsee-Konferenz galt es ein Beleuchtungssystem zu kreieren, das der dort gezeigten Dauerausstellung sowohl entspricht, als auch den Räumen gerecht wird. Die bis auf einen Raum (erstes Bild) grundsätzliche Beschränkung auf den durch Deckengestaltung vorgegebenen Mittelauslass führte zum Konzept des auskragenden Kronleuchters.

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Kategorisiert als Licht

Orangerie ’91

Martin-Gropius-Bau, Berlin-Kreuzberg

Die inzwischen internationalisierte Kunst- und Antiquitätenmesse bezog im Jahr 1991erstmals Quartier am Rand der neuen Mitte Berlins. Es war ungewohnt, in den großen Räumen die Verkaufsobjekte würdig als Museum auf Zeit zu präsentieren, da es sich bei der namensgebenden, vorbildhaften Orangerie des Schlosses Charlottenburg um einen einzigen, langgezogenen Raum handelt.