Dortmund-Wickede
Für die neue, private Gartenanlage in Dortmund-Wickede entwarf Jürg Steiner 2004 einen Brunnen, dessen Wasser durch eine vertikale Bohrung in der Granitkugel sprudelt.
Szenografie, Design, Architektur
Dortmund-Wickede
Für die neue, private Gartenanlage in Dortmund-Wickede entwarf Jürg Steiner 2004 einen Brunnen, dessen Wasser durch eine vertikale Bohrung in der Granitkugel sprudelt.
Kunstgewerbemuseum Dresden
In weniger als drei Wochen hat der neue Direktor des Dresdner Kunstgewerbemuseums, André van der Goes, auf Schloss Pillnitz unkonventionell die Wiedereröffnung der Ausstellungsräume nach der verheerenden Flut mit einer Sonderausstellung bewirkt. Die zwölf Partnerstädte Dresdens wurden gebeten, jeweils einige Stücke aus Ihren Sammlungen in einem eigenen Raum zu zeigen. Das Büro Steiner hat ohne Honorar geholfen und vorgeschlagen, die Kronleuchter mit Hussen zu versehen, eine neue blendfreie Punkt-Beleuchtung an der Abhängung der Kronleuchter zu montieren und Wasser im Zentrum des szenisch zu beleuchten und zu bewegen, um die Erinnerung an Flut und Flucht zu evozieren.
Wuppertal
Die Oberschränke dieses Küchenmöbels sind mit der Unterkonstruktion so verbunden, so dass keine Wandbefestigung benötigt wird. Die Arbeitsflächen sind grösser als die Standfläche; diese Verjüngung lässt ein ergonomischeres Arbeiten zu und begünstigt die optische Erscheinung. Die Konstruktion steht auf höhenverstellbaren Füssen und setzt sich 10 cm vom Boden ab, welches die Bodenreinigung unter den Einbaugeräten ermöglicht.
Große Orangerie Schloss Charlottenburg, Berlin
Die Orangerie des Charlottenburger Schlosses gilt oft als schwer bespielbarer Raum. Dabei wird nicht zur Kenntnis genommen, dass die ungewöhnliche Raumtiefe geradezu einen Archetyp barocker Festarchitektur ermöglicht.
Burg Altena im Sauerland, Nordrhein-Westfalen
Der Märkische Kreis betraute Stefan Sensen, den jungen Direktor der Museen mit der Neukonzeption der Dauerausstellung, die nicht nur optisch sondern auch thematisch in die Jahre kam. Die Sammlung zeigte sich systematisch und thematisch ohne inneren Zusammenhang. Nun galt es einen riesigen Bogen von der Naturgeschichte mit Mineralien, Metallen und Fossilien über die Urgeschichte bis zu den Menschen von heute zu spannen.
Prinz-Albrecht-Palais-Gelände, Berlin-Kreuzberg
Für das Ausstellungs- und Dokumentationszentrum der Topographie des Terrors in Berlin gestaltete das Büro Steiner diesen Leporello. Das Bauprojekt geriet inzwischen ins Stocken. Der beauftragenden Stiftung war daran gelegen, den vielen negativen Pressemeldungen ein Zeichen der Zuversicht entgegenzusetzen.
Herzog Anton Ulrich Museum Braunschweig, 20. Juli bis 22. Oktober 2000
Die Ausstellung über Kunst- und Wunderkammern verantwortete Alfred Walz. Das Zentrum der Objektpräsentation stellten 14 Vitrinen auf quadratischem Grundriss dar, die 56 Innenräume auf dreieckigem Grundriss ergaben.
Leuchte
Für die Ausstellung Sonne, Mond und Sterne – Kultur und Natur der Energie musste eine Leuchte entwickelt weden, die die großen Klimaschwankungen des im Winter unbeheizten Hauses mit hohen Luftfeuchtigkeitswerten übersteht. Das von Ulrich Borsdorf so sinnig › Eingemachtes Licht ‹ getaufte Produkt besteht in der Tat aus einem Einmachglas.
Kokerei Zollverein, Essen
Muss der Gedanke, im Ruhrgebiet ein Riesenrad zu bauen, nicht zwingend die Welt über und unter Tag erlebbar machen? Muss dabei die Fahrkunst nicht notwendigerweise ohne zentrale Nabe gedacht werden? Diese Fragen beantwortete das ›Sonnenrad‹ als Teil der Ausstellung ›Sonne, Mond und Sterne – Kultur und Natur der Energie‹ 1999.
Industrie Forum Design Hannover
An prominenter Stelle ausgestellt, bewarben sich auf dem Messeglände Tische und Regale um die Auszeichnung ›Product Design Award 2000‹. 1981 baute Jürg Steiner seine ersten Möbel aus Rohren mit flachgepressten Enden; daraus entwickelte sich ein regelrechtes Möbelsystem.