Weltenharmonie – Die Kunstkammer und die Ordnung des Wissens

Herzog Anton Ulrich Museum Braunschweig, 20. Juli bis 22. Oktober 2000

Die Ausstellung über Kunst- und Wunderkammern verantwortete Alfred Walz. Das Zentrum der Objektpräsentation stellten 14 Vitrinen auf quadratischem Grundriss dar, die 56 Innenräume auf dreieckigem Grundriss ergaben.

Je nach Größe der Objekte konnten die vier übereinander geschichteten Einbauelemente auf kreuzförmiger Grundstruktur verkleinert oder vergrößert werden. Die entsprechende Gegenform formte die anderen drei Vitrineninnenräume – Hohlräume wollten wir vermeiden. An den horizontalen Stößen der Schichten wurden notwendige Böden aus dem ausschließlich verwendeten Ahornholz gefertigt, weitere Zwischenböden waren aus Glas – mattiert, oder klar. Nach der Herstellung einer Prototypvitrine folgten wir der Logik, die Exponatbeschreibungen außerhalb zu platzieren, da die 56 Mikroarchitekturen in ihrer Reinheit ganz den Objekten dienen sollten. Kugelleuchten konnten an den richtigen Positionen montiert werden, um die anspruchsvolle Ausleuchtung zu gewährleisten.

Fotos aus der Ausstellung von Lutz Hornig, der zusammen mit Mauro Hein das Projekt betreute.

Flyer

Herzog Anton-Ulrich Museum, Braunschweig