»100m Zukunft« bei der IHK Berlin in der Fassanenstrasse (Wettbewerb)
1. Vorbemerkung
Die klassische Charlottenburger Straße hat drei Zonen:
- Fahrbahn in der Mitte, begrenzt durch Bordsteine
- Trottoir vor den Häusern oder Vorgärten
- Zwischenzone. Diese ist auf dem Niveau des Trottoirs meist mit einer Reihe Bäumen bepflanzt und mit unterschiedlichem Mobiliar bestückt: Papierkörbe, Schaltkästen, Ladestationen, Beschilderungen, Leuchtenmasten, Schwengelpumpen, Litfaßsäulen, Ruhebänken, Busstationssäulen etc. Die vorliegende Idee will diese Zone im Sinne der Challenge aufwerten und in die Vertikalität erweitern.
2. Kurzbeschreibung der Lösung
Stellagen säumen den Trottoirrand, so dass sie weder in Konflikt mit dem Baumbestand, den zu Fuß Gehenden und dem fahrenden Verkehr geraten. Weit oben über der Zwischenzone verläuft ein Hochbeet, das nutzbare Bepflanzung aufnimmt und damit die innerstädtische Fotosynthese erweitert.
Zwischen zwei parallel zum Straßenverlauf angeordneten Hochbeeten spannen leichte Konstruktionen über die Straße und werden mit Fotovoltaik bestückt. Diese dient der lokalen Energieversorgung: Punktuelle Pufferspeicher geben zeitversetzt Energie ab zum Betrieb der Beleuchtung und versorgen die technischen Installationen, die elektrische Energie benötigen.
Elektrisch betriebene Fahrzeuge lassen sich an den Modulen aufladen. Die schräg gestellten Fotovoltaikscheiben tropfen Regenwasser in eine Rinne. Diese Rinnen ermöglichen das sichere Betreten für Wartung und Reinigung. Sie versorgen darüber hinaus die Hochbeete und Baumscheiben mit zusätzlichem Wasser.
Auslober
IHK Berlin und Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
»100meter Zukunft« Berlins Reallabor für urbane Innovation
Challenge
Nachhaltige Mobilität und lokale Energieproduktion
Jürg Steiner, Víctor Martínez Galipienzo
System 180 GmbH




























