Renaissance-Theater, Berlin-Charlottenburg
Ein Jahr nach der Rekonstruktion der Kassenhalle konnte die nicht allzugroße Bühne des Renaissance-Theaters für ein begrenztes Budget saniert werden. Zu ihrer optimalen Nutzung waren neue Elektroanlagen und Sicherheitseinrichtungen, ein neuer Bühnenboden und endlich eine Obermaschinerie nötig. Jürg Steiner orientierte sich beim Umbau – auch diesmal in den Theaterferien – an der Barockbühne und verließ sich auf manuelle Antriebe und Hanfseile. Zum ersten Mal wurden in einem Theater Rollenboden und Anschlagpunkte ausschließlich in der Gerüstbaunorm erstellt. Verzinkte Stahlrohre bilden die fachwerkartige Tragkonstruktion und verlaufen waagrecht an den Seitenwänden. Mit Gerüstkupplungen können Vorhangzüge und Schutzeinrichtungen fixiert werden. Die erste Abbildung zeigt eine der Möglichkeiten der neuen Bühne mit Ibsens Die Wildente,1980, Bühnenbild: Walter Dörfler (1922-2000), Fotos Jürgen Rocholl.
















