Kaiserpanorama

Ausstellung Preußen – Versuch einer Bilanz

Jürg Steiner wurde vom Generalsekretär der Ausstellung Preußen – Versuch einer Bilanz, Gottfried Korff, im Winter 1980/81 mit dem Kauf eines Kaiserpanoramas betraut und wickelte zusammen mit dem Berliner Sammler von Stereo-Glasdias, Erhard Senf, den Kauf eines Kaiserpanoramas mit 24 schön gearbeiteten Wänden aus Mahagoni-Holz mit je zwei Okularen ab.Jürg Steiner als Produktionsleiter der Ausstellung entwickelte eine Mechanik, die trotz des ephemeren Ziels – Laufzeit der Ausstellung – seit Jahrzehnten in Betrieb ist. Die Berliner Festspiele GmbH als Veranstalterin der Preußen-Ausstellung übergab das Kaiserpanorama dem Berlin-Museum, dem Westberliner Stadtmuseum in dem heute das Jüdische Museum residiert. Danach wurde das Kaiserpanorama folgerichtig im Märkischen Museum gezeigt.

Die erste Abbildung von Margret Nissen zeigt den Raum in der Preußen-Ausstellung, die weiteren wurden nach 2000 im Märkischen Museum aufgenommen. Das viertletzte Bild zeigt das Objekt, wie es gekauft wurde, also ohne Mechanik. Die drei letzten Bilder wurden 1980 im Münchner Stadtmuseum vom dort funktionstüchtigen Kaiserpanorama aufgenommen.

Dokumentation Kaiserpanorama