Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen, Oranienburg
Die Gedenkstättenleitung beabsichtigte, die lange Zeit nicht zugängliche ehemalige Häftlingsküche zu einem Ausstellungs- und Versammlungsraum umzunutzen.
Szenografie, Design, Architektur
Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen, Oranienburg
Die Gedenkstättenleitung beabsichtigte, die lange Zeit nicht zugängliche ehemalige Häftlingsküche zu einem Ausstellungs- und Versammlungsraum umzunutzen.
ehemalige Gesenkschmiede Hendrichs, Rheinisches Industriemuseum, Standort Solingen
www.kulturwest.de schreibt: ›Im Rahmen der »Regionale 2006« zeigt sich Solingen als ein von der Industrie geprägter Ort, der um seine Vergangenheit weiß und an seine Zukunft glaubt. Die Ausstellung »Starke Marken« bietet anhand von Markenprodukten einen Überblick über einhundert Jahre Wirtschafts- und Stadtgeschichte. … Das verbindende Element ist die Ausstellungsarchitektur, vom »Büro Prof. Jürg Steiner, Wuppertal« konzipiert, die nach dem Prinzip der Gewerbeausstellung die Objekte angenehm sachlich präsentiert. Einfache Metallregale, offene Regalböden, Vitrinenelemente und hölzerne Infotafeln bilden ein modulares System, das sich nicht aufspielt und sich nicht wichtiger nimmt als die Ausstellungsstücke.‹
Zeche Zollverein – ehemalige Kohlenwäsche, Essen (Wettbewerb)
Während des SONNENAUFGANGES liest der Besucher auf den WANDZEITUNGEN über tatsächliche Besonderheiten er Region. Am MORGEN studiert der Besucher historische Karten und Bildstatistiken.
Renaissance-Tiergarten Raesfeld
Die mise en scène setzt in der westfälischen Museums- und Ausstellungslandschaft ein neues Zeichen: Erstmalig werden der regionalen Garten- und Landschaftskultur eine permanente Ausstellung und ein eigenes Informations- und Erlebniszentrum gewidmet.
Kleines Haus der Villa Hügel, Essen (Wettbewerb)
Die Gestaltungsrhetorik ist in seinem dualen Prinzip zu erkennen: Das Exponat Nummer 1, das ehemalige Logierhaus, eröffnet sich dem Publikum als Grundton, während sich die Ausstellung nach unserem Prinzip integriert: ›Ausstellungsgestaltung ist die Synchronisation zwischen Thema, Objekten und Raum‹.
Ausstellungskonzept im Rahmen des Kulturprogramms der Fußball-Weltmeisterschaft 2006
Im Jahr 2003 legten drei Gesellschafter der Feuer und Flamme GmbH ein Konzept für das Kulturprogramm der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland vor. Unter dem Titel The Global Game. Bilder, Geschichte, Mythen des Fußballs sollte im Martin-Gropius-Bau in Berlin eine groß angelegte kulturhistorische Ausstellung entstehen.
Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund
Für die Ausstellungspräsentation wurden die Räumlichkeiten an den bestehenden Beleuchtungskörpern (Lichtinseln) mit raumbildenden Stoffbahnelementen versehen. Durch ihre verschiedenen Längen gliedern sie die Ausstellung in thematische Abteilungen, die mit „Cronos“ im Zentrum einen Höhepunkt im kreuzgangartigen Lichthof findet.
Deutsches Museum München (Wettbewerb)
Die Dauerausstellung befindet sich im Untergeschoss des Gebäudes (700 qm). Die Wechselausstellung wird auf den Seitengalerien des Erdgeschosses gezeigt (200 – 500 qm). Das Ausstellungskonzept integriert die Bereiche: Beobachten, Analysieren, Gestalten und Anwenden. Zur Versinnbildlichung der nicht greifbaren Thematik steht ein kreisförmiges Raumgebilde im Zentrum der Aufmerksamkeit, das in seiner Gestalt ein milliardenfach vergrößertes Modell der „NanoWelt“ zeigt. Von diesem Zentrum, dem Bereich des Beobachtens, wird in einem nichtlinearen Verlauf zu den Bereichen Analysieren und Gestalten übergeleitet. Dieser nichtlineare Verlauf dient der interaktiven Didaktik der Ausstellung.
On October 10, 2002, Jürg Steiner gave a remarkable lecture during the congress celebrating the 100th anniversary of the National Historic Museum in Rio de Janeiro, Brazil.
In his talk, Jürg Steiner described how, over the past ten years, numerous decommissioned industrial facilities in Germany have been transformed into spaces for a wide variety of cultural uses. The goal of these transformations was to put the sites to economically meaningful use while avoiding their demolition. Under German law, demolition would have required the complex and costly removal of all toxic materials from the buildings and the soil.
These buildings are able to support historic exhibitions in another way than museums do. Like a film set, but filled with the aura of an original exhibit, a new way of synchronizing the objects with the galleries is to be found.
Some outstanding examples of these successful repurposings include:
Further examples of such “mises en scène”, whether temporary or permanent, will explain the methods of design, and show the dramaturgical, story-telling way of working in such projects.
The full lecture is available here as a PDF.
Collaboration:
Maike Pagel
Anke Schorsch
Martin Schoch
Das Ziel, eine Ausstellung nicht nur über Wasser, sondern auch auf dem Wasser zu veranstalten, wurde im Auftrag der Euroga 2002plus im Zeitraum 15. Juni bis 13. Oktober 2002 im Düsseldorfer Medienhafen realisiert. Die Umnutzung von vier Schubleichtern als Ausstellungsräume formt ein »Wasseratrium«, aus dem in der Mitte eine hohe Dalbe ragt, ein Stahlpylon, der Schiffen und der Marina zur Befestigung dient. Darüber hinaus entstand so eine umlaufende, überdachte Galerie – einem Kreuzgang nicht unähnlich. Die Galerie ist dadurch Teil der durchgängigen neuen Ebenen und Ort der Vogelschau-Einsicht in die Laderäume, die eher einem klassischen Ausstellungsraum gleichen – Boden, vier Wände und Licht von oben. Der Luftraum der Decks wird von einer Konstruktion aus Stahlspanten überwölbt, mit flächigen, verzinkten Stahlblechkassetten ausgefacht. Gerade diese matt spiegelnde, gebogene Decke spielt im Konzert der umliegenden Gebäude mit, um dabei eine technische und gestalterische Synthese zwischen Umfeld, Schiff und Ausstellungsraum zu erzeugen. Ausstellungsdauer Düsseldorf 15. Juni bis 13. Oktober 2002