WeltWissen – 300 Jahre Wissenschaft in Berlin

Jubiläumsausstellung 2010 im Berliner Martin-Gropius-Bau (Wettbewerb)

Über einen Teilnahmewettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Jubiläumsausstellung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Charité, der Humboldt-Universität sowie der Max-Planck-Gesellschaft als Höhepunkt des Berliner Wissenschaftsjahres 2010, wurde ein Gestaltungskonzept entwickelt, um im Berliner Martin-Gropius-Bau auf die bewegte Geschichte und die faszinierende Gegenwart der Berliner Wissenschaften zu blicken. Wir entwickelten einen multifunktionalen, erforschbaren Spiralbau als ›Wissenspeicher‹ im Zentrum, einen fragmentarisch gestalteten Epochenraum, eine medial bespielbare, transparente Sphäre als Erkenntnisraum sowie einen Entwurf für die anschauliche Präsentation berühmter Streitfälle der Wissenschaftsgeschichte.

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Ausstellung ›Duell‹

Burg Altena im Sauerland, Nordrhein-Westfalen

Der Leiter der Museen der Märkischen Kreises, Stephan Sensen, untersucht im Rahmen des 400-jährigen Jubiläums der Zugehörigkeit von Teilen des Niederrheinischen und Westfälischen zu Brandenburg eine unglaubliche Begebenheit, die vor 100 Jahren stattfand. Die Konfrontation der Gegner eines Wiederaufbaus der Burgruine Altena und die Förderer der ›Rekonstruktion‹ bekämpften sich mit Wort, Schrift, sogar mit einer Duellforderung – die Wiederaufbauer obsiegten, auch dank allerhöchster Hilfe aus Berlin.

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Ewigkeiten. Zollverein unter Tage

Eine Ausstellung in der Teufe

Die Grubenfahrt auf Zollverein soll eine Begegnung mit der stummen Authentizität eines (stillgelegten) Bergwerks sein, mit dem Lärm einer Maschine, die gegen die Schwerkraft kämpft und (vorübergehend) siegt, mit der Naturschönheit der Erdgeschichte, demonstriert an Steinen, Fossilien und Mineralien des Ruhr Museums und mit Kunst, die sich auf höchstem Niveau, allerdings in 950 Metern Tiefe, mit einer Dimension von Natur, Zeit und den Menschen als homo faber mundi auseinandersetzt. Bewusst geht das Projekt ›Ewigkeiten‹ auf die in den meisten Schaubergwerken gezeigte Technik und Arbeitswelt des Bergbaus auf Distanz und sucht im konkreten Besonderem das Allgemeine, das überzeitlich Gültige.

Kinder, Krätze, Karitas

Waisenhäuser in der Frühen Neuzeit, Jahresausstellung der Frankeschen Stiftungen Halle (Wettbewerb)

Bei dem eingeladenen Wettbewerb lag das Augenmerk darauf, ein zurückhaltend-thematisch gestaltetes Ausstellungsdesign zu entwickeln, das den Franckeschen Geist sowohl in der damaligen als auch in der heutigen Zeit kognitiv und sinnlich erfahrbar macht. Dem Publikum wird so unaufdringlich vermittelt, dass die Ausstellung im Mittelalter beginnt und durch einen chronologisch-thematischen Ablauf ins 20. Jahrhundert hinein führt. Die jeweilige Zeit und die Örtlichkeiten wirken durch die Wandgestaltung in den Raum hinein, wo ein zentrales Möbel Objekte aufnimmt, schriftliche und mediale Ereignisse vermittelt und auch zum Sitzen einlädt. Uns erschien es wichtig, die zeitgenössisch überformten Räume neu zu definieren.

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›Sculptura – European Sculpture Fair‹

im Schlüterhof des Berliner Zeughauses (Deutsches Historisches Museum)

Nicht die Tatsache, dass dieses Museum auf Zeit in einer Nacht aufzubauen war, bestimmte die klare, selbststehende Konfiguration. Vielmehr galt es, fühlbare Räume zu schaffen, hohe Wände bereitzustellen und die versteifenden Träger auch als optimale Halterung für Beleuchtung nutzbar zu machen.

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Ausstellung ›Friedliche Revolution‹ 1989

Alexanderplatz, Berlin-Mitte (Wettbewerb)

 

Für 2009 – 20 Jahre nach der friedlichen Revolution der Bevölkerung der DDR – plante die Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. eine Ausstellung im Herzen Berlins. Die Beteiligten, die im öffentlichen Raum starke Erinnerungsbilder schufen, sollen im öffentlichen Raum die Gelegenheit haben, an ihr geschichtsträchtiges Wirken zu erinnern. Nichtbeteiligte werden gleichsam in die Ausstellung gesogen und haben je nach Zeit und Neigung die Möglichkeit ihre Erinnerungen aufzufrischen, zu vertiefen oder zu revidieren.

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Historische Ausstellung Krupp – Dauerausstellung

Villa Hügel (Kleines Haus), Essen

Auf Grund des 2004 gewonnenen Wettbewerbs zur Neugestaltung der ›Historischen Ausstellung Krupp‹ und der Ausstellung zur Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung wurde die Inneneinrichtung des einstigen Gästehauses vom herausragenden Unternehmer Alfred Krupp und seiner Nachkommen in einer der drei teilweise noch vorhandenen Fassungen rekonstruiert.

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›Borusseum‹

Borussia Dortmund (Wettbewerb)

Gelbe Vorhänge und Fußbälle verschiedener Epochen markieren die thematisch-chronologische Wegeführung. Die bedruckten Fensterscheiben im Hintergrund präsentieren die Ausstellung nach außen.

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ENTRY2006 – Perspektiven und Visionen im Design

Essen, Zeche Zollverein, Schacht XII, Halle 5

 

Das Konzept ENTRY 2006 präsentiert eine klare und ausgewogene Anordnung der Designausstellungen der deutschen Bundesländer. Im Mittelpunkt stehen Zugänglichkeit, fließende Besucherführung und ein harmonisches Gesamtbild. Die Hallen sind um einen zentralen Platz organisiert, ergänzt durch textile Elemente, funktionales Mobiliar und eine vorherrschende weiße Farbgestaltung, um die Identität der Veranstaltung zu betonen. Ziel ist es, jedem Aussteller gleiche Präsenz zu verleihen und den Besuchern ein großzügiges, stimmiges und ansprechendes Ausstellungserlebnis zu bieten.

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Musealisierung

Luisenhütte Balve, Balve-Wocklum

Es gleicht einem Wunder, dass die Luisehütte als ältester Hochofen Deutschlands weitgehend in der Ausstattung des 19. Jahrhunderts vorhanden ist. Umso wichtiger ist eine zeitgemäße Musealisierung, die es ermöglicht, die Objekte trotz des saisonalen Betriebs in ihren klimatisierten Vitrinen ganzjährig zu verwahren und mit ausgesuchten interaktiven Elementen die Geschichte der Eisengewinnung und des Eisengusses spannend zu erzählen.